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UKW- und Webradionachrichten. 01.01.2026 - 20 Uhr

26. 01. 01

+ Washington: Tödliche US-Militäreinsätze gegen mutmaßliche Drogenschmuggler
+ Amsterdam: Gewalt und Brände überschattet letzten Silvester mit Feuerwerk
+ Crans-Montana: Schweres Barfeuer fordert viele Tote und Verletzte
+ Rom: Neujahrssprung in den Tiber trotzt Kälte und Zeit

Washington - mikeXmedia -
Vor der Küste Südamerikas haben Militäroperationen der USA erneut Todesopfer gefordert. Nach Angaben aus der Region kamen dabei fünf Menschen ums Leben. Die US-Streitkräfte gehen dort seit Monaten gegen Boote vor, die im Verdacht stehen, Drogen zu transportieren. Das Vorgehen sorgt international für scharfe Kritik. Juristen und Menschenrechtsorganisationen sehen Verstöße gegen geltendes Völkerrecht und bemängeln fehlende rechtliche Grundlagen für die Einsätze. Washington verteidigt die Operationen als Teil des Kampfes gegen den organisierten Drogenhandel.

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Amsterdam - mikeXmedia -
Der letzte Jahreswechsel mit erlaubten Böllern und Raketen ist in den Niederlanden vielerorts eskaliert. In zahlreichen Städten kam es zu Ausschreitungen, Bränden und gefährlichen Feuerwerksvorfällen. Landesweit waren Bereitschaftseinheiten im Dauereinsatz, rund 250 Menschen wurden festgenommen, es gab mehrere Schwerverletzte und zwei Tote. In Amsterdam brannte die Vondelkirche vollständig aus, im Norden des Landes wurde eine Sporthalle zerstört.
Auch in mehreren deutschen Städten endete die Silvesternacht chaotisch. Dort kam es ebenfalls zu Bränden, Krawallen und Unfällen mit Pyrotechnik. Mehrere hundert Menschen wurden festgenommen, zwei Jugendliche starben durch selbst gebaute Feuerwerkskörper.

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Crans-Montana - mikeXmedia -
Ein verheerender Brand in einem Ausgehbetrieb des Schweizer Skiortes Crans-Montana hat in der Silvesternacht zahlreiche Menschenleben gekostet. Nach bisherigen Erkenntnissen starben rund 30 Gäste, etwa 100 weitere wurden verletzt. Rettungskräfte waren mit einem Großaufgebot im Einsatz, viele Betroffene mussten in umliegende Kliniken gebracht werden. Die Ursache des Feuers ist noch unklar. Ermittler gehen derzeit von einem tragischen Unglück aus und sehen bislang keine Hinweise auf eine vorsätzliche Tat.

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Rom - mikeXmedia -
Auch zum Jahresbeginn haben sich in Rom wieder wagemutige Männer in die kalten Fluten des Tibers gestürzt. Der Sprung ins Wasser ist eine feste Tradition der italienischen Hauptstadt und reicht bis in die Nachkriegszeit zurück. Der Brauch soll der Ewigen Stadt Glück für das neue Jahr bringen.