+ Brüssel: NATO-Staaten drängen auf stärkere Präsenz in der Arktis
+ Minneapolis: Video wirft neue Fragen zu tödlichem ICE-Einsatz auf
+ Berlin: BSI warnt vor zunehmenden Betrugsangriffen auf Bankkunden
+ Weitere Meldungen des Tages
Brüssel - mikeXmedia -
Mehrere NATO-Staaten setzen sich für einen Ausbau der Bündnispräsenz in der Arktis ein. Nach Angaben aus Diplomatenkreisen liegt ein Vorschlag für einen gemeinsamen Überwachungseinsatz in der Region auf dem Tisch. Hintergrund sind jüngste Äußerungen der US-Regierung zu Grönland und zur Sicherheitslage im hohen Norden. Mit der stärkeren Präsenz soll dem Argument entgegengewirkt werden, die strategisch wichtige Region sei unzureichend geschützt. Die Arktis gewinnt für das Bündnis zunehmend an militärischer und geopolitischer Bedeutung.
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Minneapolis - mikeXmedia -
Nach dem Tod einer 37-jährigen bei einem Einsatz der US-Einwanderungsbehörde ICE ist ein weiteres Video aufgetaucht. Die Aufnahme zeigt die Begegnung zwischen der Frau und einem Beamten kurz vor den tödlichen Schüssen. Das knapp 50 Sekunden lange Video stammt aus der Perspektive des beteiligten Beamten. Zu sehen ist, wie er um das Fahrzeug der Frau herumgeht, während dieses sich langsam bewegt. Die Frau wirkt ruhig und spricht den Beamten an. Der Ablauf des Geschehens und die Frage nach einer akuten Bedrohung bleiben jedoch unklar. Der Vorfall sorgt landesweit für Kritik und neue Debatten über den Einsatz der Behörde.
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Frankfurt/Main - mikeXmedia -
Bankkunden in Deutschland müssen laut Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik mit steigenden Angriffen durch Betrüger rechnen. Die Zahl der Fälle gehe nach oben, erklärte BSI-Präsidentin Plattner bei einer Veranstaltung des Bankenverbands in Frankfurt. Selbst mit hohen Investitionen der Banken in Sicherheitsmaßnahmen würden Angreifer teilweise erfolgreich sein. Verbraucher sollten bei verdächtigen E-Mails oder Anrufen besonders vorsichtig sein und sich stets fragen, ob sie darauf reagieren sollten. Positiv: Das Wachstum der Cyberangriffe hat sich leicht abgeschwächt.