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UKW- und Webradionachrichten. 13.01.2026 - 6 Uhr

26. 01. 13

+ Brüssel: Gesuchter Ex-Minister erhält Asyl in Ungarn
+ Kiel: Warnstreik bremst Winterdienst in Schleswig-Holstein
+ Wiesbaden: Dienstleistungen treiben Inflation in Hessen 2025
+ Weitere Meldungen des Tages

Brüssel - mikeXmedia -
Ungarn hat einem früheren polnischen Minister der rechtskonservativen Regierung politisches Asyl gewährt. Der Mann ist wegen Korruptionsverdachts gesucht. Die Behörden in Budapest bestätigten den Schutz, nachdem der Politiker erklärt hatte, er sehe sich in Polen politisch verfolgt. In Warschau war dieser Schritt bereits erwartet worden. Ungarn hatte schon zuvor einem weiteren früheren PiS-Regierungsmitglied Asyl gewährt, das von der polnischen Justiz gesucht wird.

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Kiel - mikeXmedia -
Ein Warnstreik beim Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr sorgt heute in Schleswig-Holstein für teils deutlich eingeschränkten Winterdienst. Betroffen sind rund 1.400 Kilometer Bundesstraßen, etwa 3.500 Kilometer Landesstraßen und knapp 2.700 Kilometer Kreisstraßen, die vom Landesbetrieb betreut werden. Für andere Kreisstraßen und Gemeindestraßen sind die jeweiligen Kreise und Kommunen zuständig, auf den Autobahnen räumt die Autobahn GmbH. Gleichzeitig bleibt die Wetterlage heikel: Es kann Schneeschauer oder Schneeregen geben, die Temperaturen liegen zwischen null und minus zwei Grad, auf den Inseln bei rund zwei Grad. In der Nacht zum Mittwoch droht bei bis zu minus vier Grad verbreitet Glätte, auch am Mittwoch bleibt es glatt.

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Wiesbaden - mikeXmedia -
Die Verbraucherpreise sind im vergangenen Jahr um rund zwei Prozent gestiegen. Besonders Preiserhöhungen bei Dienstleistungen wie Versicherungen, Bahntickets und Autoreparaturen trieben die Inflation nach oben, während Energiekosten im Jahresdurchschnitt etwas entlastend wirkten – Tanken war im Schnitt etwa zweieinhalb Prozent günstiger. Auch Nahrungsmittel verteuerten sich langsamer als im Vorjahr. Die Inflationsrate im Dezember lag bei etwa zwei Prozent und markierte damit den niedrigsten Monatswert des Jahres, nach 2,5 Prozent im November. Insgesamt stieg das Preisniveau stärker als 2024, als die Inflation bei rund 1,8 Prozent lag.