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UKW- und Webradionachrichten. 15.01.2026 - 6 Uhr

26. 01. 15

+ London: Gold und Silber treiben Edelmetallpreise auf Rekordstände
+ Frankfurt, Gold, Silber, Edelmetalle, Finanzmärkte, Iran, US-Notenbank
+ Berlin: Streit um strengere Regeln für Medizinal-Cannabis
+ Berlin: Ernährungsminister lehnt neue Preisaufschläge auf Lebensmittel ab

London - mikeXmedia -
Gold und Silber bleiben an den Finanzmärkten stark gefragt und setzen ihre Rally fort. Der Goldpreis stieg um rund ein Prozent auf etwa 4.600 Dollar je Feinunze. Silber legte sogar um rund fünf Prozent zu und übersprang erstmals die Marke von 90 Dollar. Auch andere für die Industrie wichtige Metalle wie Kupfer und Zinn erreichten neue Höchststände. Hauptgrund ist die wachsende Unsicherheit an den Märkten. Die angespannte Lage im Iran treibt Investoren verstärkt in als sicher geltende Anlagen.

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Berlin - mikeXmedia -
Cannabis wird inzwischen legal und in großen Mengen nach Deutschland importiert und zunehmend auf Rezept konsumiert. Die Bundesregierung will möglichen Missbrauch nun eindämmen – stößt damit aber auf geteilte Reaktionen. Polizei- und Ärztevertreter unterstützen einen Gesetzentwurf von Gesundheitsministerin Warken, der strengere Vorgaben vorsieht. Patientenverbände und die Cannabisbranche warnen dagegen vor Nachteilen für Schwerkranke und vor einem Rückschritt bei der Versorgung. Seit April 2024 unterliegt Cannabis nicht mehr dem Betäubungsmittelrecht. Nun soll es wieder schärfer reguliert werden.

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Berlin - mikeXmedia -
Bundesernährungsminister Rainer sieht angesichts stark gestiegener Lebensmittelpreise keinen Spielraum für zusätzliche staatliche Aufschläge. Seit dem Jahr 2020 seien die Preise um mehr als 30 Prozent gestiegen, sagte der CSU-Politiker vor der Agrarmesse Grüne Woche in Berlin. Weitere Belastungen über Mehrwertsteuer, Tierwohlabgabe oder eine Zuckersteuer könne er nicht verantworten. Ziel müsse sein, dass sich die Menschen weiterhin gesunde und hochwertige Lebensmittel leisten können. Zugleich betonte Rainer, die Landwirtschaft brauche ein auskömmliches Einkommen. Staatliche Aufschläge würden den Betrieben am Ende jedoch nicht helfen. Entsprechende Maßnahmen seien auch nicht im Koalitionsvertrag von Union und SPD vorgesehen.