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UKW- und Webradionachrichten. 23.01.2026 - 12 Uhr

26. 01. 23

+ Moskau: Ukraine und Russland nehmen direkte Friedensgespräche auf
+ Brüssel: EU will stärkere Präsenz in der Arktis zeigen
+ Brüssel: Grüne streiten über Kurs beim Mercosur-Abkommen
+ Hannover: Eisregen legt Verkehr lahm und sorgt für Schulausfälle

Moskau - mikeXmedia -
Die Ukraine und Russland wollen heute und morgen erstmals wieder direkt über ein mögliches Ende des Krieges sprechen. Das hat die russische Seite nach einem Treffen mit Vertretern der USA in Moskau bestätigt. Vorausgegangen war ein Gespräch zwischen dem russischen Präsidenten und dem US-Sondergesandten Witkoff sowie Trumps Schwiegersohn Kushner. Die Vereinigten Staaten treten bei den Gesprächen in Abu Dhabi als Vermittler auf. Ziel ist es, Möglichkeiten für einen Waffenstillstand und weitere Schritte hin zu einer politischen Lösung auszuloten.

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Brüssel - mikeXmedia -
Die Europäische Union will ihre Rolle in der Arktis deutlich ausbauen. Das ist eines der Ergebnisse eines Sondergipfels der 27 Staats- und Regierungschefs in Brüssel. Ziel sei es, strategische Interessen Europas in der Region besser abzusichern und politischen Einfluss zu wahren. Nach dem Treffen betonte Kanzler Merz zudem die Bedeutung der NATO und sicherte dem Bündnis die weitere Unterstützung Deutschlands zu. Europa müsse sicherheitspolitisch geschlossen auftreten, um geopolitischen Herausforderungen wirksam zu begegnen, so der Kanzler weiter.

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Brüssel - mikeXmedia -
Innerhalb der Grünen wächst die Kritik am Abstimmungsverhalten einzelner EU-Abgeordneter zum Mercosur-Abkommen. Aus der Partei heißt es, die Entscheidung, das Abkommen vom Europäischen Gerichtshof prüfen zu lassen, sei orientierungslos und schade der eigenen Glaubwürdigkeit. Auch der frühere Umweltminister Trittin sprach von einer Entscheidung ohne klaren politischen Kompass. Durch das Vorgehen des Europäischen Parlaments verzögert sich das Freihandelsabkommen weiter. Befürworter warnen, Europa verliere dadurch Zeit und Einfluss in der Handelspolitik, während Kritiker auf offene Fragen bei Umwelt- und Sozialstandards verweisen.

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Hannover - mikeXmedia -
Eisregen und extreme Glätte haben in Niedersachsen zu Unterrichtsausfällen und chaotischen Verkehrsverhältnissen geführt. Polizeiangaben zufolge war die Lage auf vielen Straßen am Morgen katastrophal. Besonders westlich der Weser warnte der Wetterdienst vor Regen und Sprühregen, der auf gefrorenem Boden gefährliches Glatteis bildete. Zwischen dem Teutoburger Wald und den Ostfriesischen Inseln kam es seit den frühen Morgenstunden zu mehreren Hundert Verkehrsunfällen. Die Polizei spricht von einer brandgefährlichen Situation und rät dringend zur Vorsicht oder zum Verzicht auf Fahrten.