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UKW- und Webradionachrichten. 25.01.2026 - 18 Uhr

26. 01. 25

+ Abu Dhabi: Gespräche zwischen Russland, Ukraine und USA ohne öffentliche Ergebnisse
+ Minneapolis: Tödliche Schüsse bei Einsatz von Bundesbeamten schüren Wut auf Trump
+ Berlin: Bildungsministerin stellt sich hinter Günther und weist Zensurvorwurf zurück
+ Weitere Meldungen des Tages

Abu Dhabi - mikeXmedia -
Nach zwei Tagen sind die Gespräche zwischen Russland, der Ukraine und den USA ohne offizielles Ergebnis beendet worden. Aus Verhandlungskreisen heißt es jedoch, dass beide Kriegsparteien mit dem Verlauf der Gespräche grundsätzlich zufrieden seien. Offenbar wurden Positionen ausgelotet und Gesprächskanäle offengehalten. Bereits in der neuen Woche könnten neue Verhandlungen folgen. Ob es dann zu greifbaren Fortschritten kommt, ist weiter offen.

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Minneapolis - mikeXmedia -
Nach den tödlichen Schüssen bei einem Einsatz von US-Bundesbeamten in Minneapolis wächst die Wut auf Präsident Trump und das Vorgehen seiner Regierung. Die Eltern eines Opfers werfen den Einsatzkräften vor, ihren Sohn ohne rechtfertigenden Anlass getötet zu haben, und sprechen von gezielten Falschdarstellungen durch die Regierung. Das Heimatschutzministerium stellt den Vorfall als Notwehr dar, doch Videoaufnahmen widersprechen dieser Darstellung und befeuern die Kritik an den Razzien der Einwanderungsbehörde ICE. Bereits ein früherer tödlicher Einsatz in Minneapolis hatte landesweit Empörung ausgelöst. Demonstranten und die oppositionellen Demokraten sprechen von exzessiver Gewalt und fehlender Transparenz bei der Aufklärung.

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Berlin - mikeXmedia -
Bundesbildungsministerin Prien hat Parteikollege Günther in der Debatte um rechtspopulistische Medien verteidigt. Es sei böswillig, ihm zu unterstellen, er wolle Zensur durchsetzen. Günther hatte sich für strengere Regeln bei sozialen Netzwerken für Jugendliche ausgesprochen und rechtspopulistische Online-Medien scharf kritisiert. In der anschließenden Diskussion warf man ihm vor, bestimmte Angebote verbieten zu wollen. Prien betonte dagegen, entscheidend sei eine sorgfältige Abwägung zwischen Meinungsfreiheit und dem Schutz vor Desinformation. Auch problematische Medien seien durch die Pressefreiheit gedeckt, selbst wenn sie das demokratische System gezielt infrage stellten.