+ Brüssel: EZB warnt vor Verzögerungen beim digitalen Euro
+ Lyon: Internationaler Einsatz befreit Tausende Opfer von Menschenhandel
+ Hamburg: Reiche wirbt für mehr Vollzeitarbeit zur Steigerung der Produktivität
+ Weitere Meldungen des Tages
Brüssel - mikeXmedia -
Die Europäische Zentralbank drängt angesichts der weltpolitischen Lage auf Tempo beim digitalen Euro. Kritische Teile der Zahlungsinfrastruktur lägen bislang bei US-Konzernen, was Europa verwundbar mache. Die EZB plant die Einführung der digitalen Bargeld-Alternative für das Jahr 2030, Voraussetzung ist jedoch ein klarer Rechtsrahmen. Ein entsprechender Gesetzentwurf der EU-Kommission wird derzeit im Europäischen Parlament beraten. Nach Einschätzung der EZB könnten Händler und IT-Dienstleister sofort starten, sobald die Regeln feststehen.
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Lyon - mikeXmedia -
Mehr als 4400 Menschen sind bei einem internationalen Polizeieinsatz gegen Menschenhandel in Sicherheit gebracht worden. Nach Angaben von Interpol handelt es sich überwiegend um Menschen, die bereits verschleppt worden waren, in einigen Fällen konnte der Handel noch rechtzeitig verhindert werden. Die Polizei nahm weltweit zudem etwa 3.700 Verdächtige fest. Rund der Hälfte wird Menschenhandel oder der Schmuggel von Migranten vorgeworfen. Die übrigen Festnahmen erfolgten wegen anderer Delikte.
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Hamburg - mikeXmedia -
Bundeswirtschaftsministerin Reiche hat sich für eine stärkere Vollzeitbeschäftigung in Deutschland ausgesprochen. Bei einem Nordsee-Gipfel in Hamburg betonte sie, dass längere Arbeitszeiten die Produktivität erhöhen könnten, da Deutschland bei der Arbeitsleistung pro Stunde mit den USA vergleichbar sei, die Wochen- und Monatsarbeitszeiten jedoch geringer ausfielen. Reiche reagierte damit auf Vorschläge innerhalb der CDU, den Rechtsanspruch auf Teilzeit zu überdenken.