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UKW- und Webradionachrichten. 30.01.2026 - 12 Uhr

26. 01. 30

+ Washington: Trump spricht von zugesagter Angriffspause Russlands
+ Caracas: Venezuela öffnet Ölsektor für private Unternehmen
+ Berlin: Arbeitslosigkeit steigt zum Jahresbeginn über Drei-Millionen-Marke
+ Berlin: Ver.di ruft zu bundesweiten Warnstreiks im Nahverkehr auf

Washington - mikeXmedia -
US-Präsident Trump erklärt, Russlands Präsident Putin habe einer befristeten Aussetzung der Angriffe auf Kiew und weitere ukrainische Städte zugestimmt. Nach Trumps Darstellung bat er Putin persönlich um eine solche Pause, auch wegen der extremen Kälte in der Region. Wie lange die Feuerpause genau dauern soll, ließ Trump zunächst offen. Aus Moskau gibt es bislang keine offizielle Bestätigung. Der ukrainische Präsident Selenskyj dankte seinem US-Amtskollegen Trump für seine Bemühungen. In den vergangenen Wochen hatte Russland seine Angriffe auf die ukrainische Energieinfrastruktur deutlich verstärkt, mit der Folge, dass zahlreiche Haushalte wiederholt ohne Strom und Heizung waren. Seit Mittwoch gab es keine Luftangriffe mehr auf die Ukraine.

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Caracas - mikeXmedia -
Das Parlament in Venezuela hat ein Gesetz beschlossen, das den Ölsektor für private Firmen öffnet. Mit der Mehrheit in der Nationalversammlung wurde der Zugang für in- und ausländische Unternehmen ermöglicht. Parallel dazu leitete das US-Finanzministerium eine Lockerung der Sanktionen gegen die venezolanische Ölindustrie ein. Damit dürfen auch US-Energiekonzerne wieder in dem südamerikanischen Land tätig werden. Die Schritte gelten als Signal für eine vorsichtige Annäherung zwischen Caracas und Washington.

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Nürnberg - mikeXmedia -
Zu Beginn des Jahres hat sich die Lage auf dem deutschen Arbeitsmarkt deutlich verschlechtert. Im Januar waren über 3 Millionen Menschen ohne Job gemeldet – knapp 180.000 mehr als im Vormonat und rund 90.000 mehr als vor einem Jahr. Damit erreicht die Arbeitslosigkeit den höchsten Januar-Wert seit mehr als zehn Jahren. Die Quote kletterte um vier Zehntelpunkte auf 6,6 Prozent. Bereits im vergangenen Sommer war die Zahl der Arbeitslosen kurzzeitig über die Drei-Millionen-Schwelle gestiegen

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Berlin - mikeXmedia -
Pendler müssen sich am Montag auf massive Einschränkungen einstellen: Die Gewerkschaft Ver.di hat bundesweit Warnstreiks im öffentlichen Nahverkehr angekündigt. Betroffen sind rund 100.000 Beschäftigte in etwa 150 kommunalen Verkehrs- und Busunternehmen. Mit den Arbeitsniederlegungen will Ver.di den Druck in der laufenden Tarifrunde erhöhen. Nach Einschätzung der Gewerkschaft ist damit zu rechnen, dass Busse und Bahnen in vielen Städten weitgehend stillstehen.