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UKW- und Webradionachrichten. 27.02.2026 - 12 Uhr

26. 02. 27

+ Genf: Neues Treffen mit Moskau zu Ukraine-Gesprächen geplant
+ München: Entschuldigung für Flughafen-Panne
+ Kabul: Pakistan greift erneut Ziele in Afghanistan an
+ Berlin: Bahn und GDL einigen sich auf neuen Tarifvertrag
+ Weitere Meldungen des Tages

Kiew- mikeXmedia -
Nach Beratungen zwischen Vertretern aus Kiew und Washington zur Beendigung des Ukrainekriegs ist für Anfang März ein weiteres Treffen mit Gesandten aus Moskau vorgesehen. Das kündigte Präsident Selenskyj nach den Gesprächen in Genf an. Zunächst müssten erreichte Punkte zu Sicherheitsgarantien konkretisiert werden, um ein Gipfeltreffen der Staatschefs vorzubereiten. Ein solches Treffen könne helfen, zentrale Fragen zu klären. Zugleich warf Selenskyj dem russischen Präsidenten Putin vor, keinen ernsthaften Friedenswillen zu zeigen und den Krieg weiter voranzutreiben.

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München - mikeXmedia -
Nach der Störung am Flughafen München mit mehr als 600 betroffenen Passagieren, hat sich die Lufthansa für die Unannehmlichkeiten offiziell entschuldigt. Betroffen waren sechs Maschinen, die am Abend des 23. Februar niemanden von Bord ließen. Die Insassen und Teams mussten in den am Boden stehenden Maschinen übernachten.

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Kabul - mikeXmedia -
Die pakistanische Luftwaffe hat nach Angaben aus der Region erneut Angriffe auf afghanischem Gebiet geflogen. Betroffen waren demnach Ziele in der Hauptstadt Kabul sowie in mehreren Provinzen nahe der gemeinsamen Grenze. Islamabad wirft der Führung in Afghanistan vor, Extremisten Unterschlupf zu gewähren, die in Pakistan Anschläge verüben. Aus Kabul gab es zunächst keine detaillierte Stellungnahme zu möglichen Opfern oder Schäden. Die Spannungen zwischen beiden Nachbarländern hatten sich zuletzt weiter verschärft.

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Berlin - mikeXmedia -
Während heute in weiten Teilen Deutschlands im ÖPNV gestreikt wird, sind stillstehende Züge bei der Deutschen Bahn erst einmal vom Tisch. Der bundeseigene Konzern hat sich mit der Lokführergewerkschaft GDL auf einen neuen Tarifabschluss verständigt. Damit sind mögliche Warnstreiks der GDL vorerst ausgeschlossen. Auch von der EVG drohen keine Arbeitskämpfe, da ihr Tarifvertrag noch bis Ende 2027 läuft.