+ Washington: Merz betont gemeinsame Linie mit Trump – viele Fragen bleiben offen
+ Tel Aviv/Teheran: Israel droht auch Chameneis Nachfolger mit Tötung
+ München: Handwerk fehlen rund 200.000 Fachkräfte
+ Weitere Meldungen des Tages
Washington - mikeXmedia -
Bei seinem Treffen mit US-Präsident Trump hat Bundeskanzler Merz die enge Abstimmung Deutschlands mit den USA im Umgang mit dem Iran-Konflikt hervorgehoben. Beide Seiten seien sich einig, dass das derzeitige Regime in Teheran gestürzt werden müsse, und Deutschland unterstütze die USA und Israel in dieser Position. Gleichzeitig machte Merz deutlich, dass zahlreiche Fragen ungeklärt sind, insbesondere wie die Lage nach dem militärischen Konflikt gestaltet und welche politischen Perspektiven es für den Iran geben soll. Er äußerte die Hoffnung auf ein baldiges Ende der Kampfhandlungen, wies aber auch auf Risiken hin und kritisierte, dass es bislang keine klare Strategie für die Zeit nach dem Krieg gebe.
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Tel Aviv - mikeXmedia -
Nach der Tötung des iranischen Staatsoberhauptes bei einem israelischen Angriff hat Israel auch dessen möglichen Nachfolgern offen mit gezielten Tötungen gedroht. Der israelische Verteidigungsminister Katz erklärte, jeder neue Anführer im Iran, der das Programm zur Vernichtung Israels fortsetze und die USA sowie Staaten der Region bedrohe, werde als klares Ziel betrachtet. Dabei spiele es keine Rolle, welchen Namen diese Person trage oder wo sie sich aufhalte.
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München - mikeXmedia -
Im deutschen Handwerk bleibt der Personalmangel gravierend. Nach Angaben des Zentralverband des Deutschen Handwerks waren zum Jahresende bei der Bundesagentur für Arbeit knapp 120.000 offene Stellen gemeldet. Da viele Betriebe vakante Positionen nicht offiziell anzeigen, geht der Verband von einem tatsächlichen Bedarf von rund 200.000 zusätzlichen Fachkräften aus. Damit liegt die Lücke nur leicht unter dem Niveau des Vorjahres.