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UKW- und Webradionachrichten. 12.03.2026 - 6 Uhr

26. 03. 12

+ Brüssel: Sorge um Energiepreise wegen Spannungen in der Straße von Hormus
+ Beirut: Hunderttausende Menschen durch israelische Angriffe im Libanon vertrieben
+ Libanon, Israel, Vertriebene, Beirut, Nahostkonflikt
+ Kerzers: Identifizierung der Busbrand-Opfer kann mehrere Tage dauern
+ Berlin: Fast jeder Fünfte verdient weniger als 15 Euro pro Stunde

Brüssel - mikeXmedia -
Steigende Energiepreise rücken weltweit in den Fokus der Politik. Auslöser sind Berichte, wonach der Iran möglicherweise Seeminen in der Straße von Hormus verlegt hat. US-Präsident Trump drohte Teheran mit militärischen Konsequenzen, sollte die wichtige Route für den internationalen Öltransport blockiert werden. Die Staats- und Regierungschefs der G7 wollen deshalb über Maßnahmen zur Stabilisierung der Energiemärkte beraten, darunter auch die Freigabe strategischer Ölreserven. In Europa schlägt die EU-Kommission zudem vor, die Stromsteuer für Haushalte auf das europäische Mindestniveau zu senken und Netzentgelte zu reduzieren, um Verbraucher zu entlasten.

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Beirut - mikeXmedia -
Im Libanon sind durch israelische Angriffe nach offiziellen Angaben inzwischen rund 760.000 Menschen vertrieben worden. Das teilte das Ministerium für soziale Angelegenheiten in Beirut mit. Mehr als 120.000 von ihnen halten sich derzeit in Notunterkünften auf. Landesweit sind etwa 580 solcher Unterkünfte geöffnet. Allein innerhalb von zwei Tagen kamen laut Ministerium mehr als eine halbe Million neue Vertriebene hinzu. Die Lage für viele Menschen im Land spitzt sich damit weiter zu.

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Kerzers - mikeXmedia -
Nach dem tödlichen Busbrand im schweizerischen Kerzers kann die Identifizierung der sechs Todesopfer noch mehrere Tage dauern. Nach Angaben der Kantonspolizei Freiburg laufen derzeit umfangreiche forensische Untersuchungen. Die Staatsanwaltschaft hat ein Strafverfahren eröffnet.

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Berlin - mikeXmedia -
Knapp 20 Prozent der Beschäftigten in Deutschland verdienten im vergangenen Jahr weniger als 15 Euro brutto pro Stunde. Laut Bundesregierung waren dies im April rund 7,7 Millionen Menschen. Rund 10 Millionen Arbeitnehmer erhielten weniger als 16 Euro, etwa fünf Millionen sogar unter 14 Euro. Die Angaben stammen aus der jüngsten Verdiensterhebung des Statistischen Bundesamtes und verdeutlichen die anhaltend niedrigen Löhne für einen großen Teil der Beschäftigten.