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UKW- und Webradionachrichten. 14.03.2026 - 18 Uhr

26. 03. 15

+ Amsterdam: Explosion an jüdischer Schule – Ermittler gehen von Angriff aus
+ Brüssel: Mehrere EU-Regierungschefs drängen auf Einreiseverbot für russische Frontkämpfer
+ Berlin: Regierung will Förderung für Asylberatung offenbar streichen

Amsterdam - mikeXmedia -
An einer jüdischen Schule in Amsterdam ist in der Nacht ein Sprengsatz explodiert. Polizei, Staatsanwaltschaft und Bürgermeisterin Halsema sprechen von einem gezielten Angriff auf die jüdische Gemeinde. Nach Angaben der Ermittler ist auf Bildern einer Überwachungskamera eine Person zu sehen, die den Sprengsatz platziert und gezündet haben soll. Verletzt wurde niemand, der Sachschaden ist nach ersten Angaben gering. Die Polizei fahndet nach dem Täter und ermittelt zu den Hintergründen der Tat.

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Brüssel - mikeXmedia -
Mehrere europäische Regierungschefs setzen sich für ein mögliches Einreiseverbot gegen russische Soldaten ein, die am Krieg gegen die Ukraine beteiligt waren. In einem Schreiben an die EU-Kommission und den Ratspräsidenten warnen sie vor Risiken für die Sicherheit im Schengen-Raum. Unterzeichnet wurde der Brief auch von Bundeskanzler Merz. Die Politiker befürchten, dass ehemalige Kämpfer nach Kriegsende nach Europa einreisen könnten. Schätzungen zufolge wurden rund 180.000 Gefangene aus russischen Haftanstalten für den Einsatz an der Front rekrutiert.

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Berlin - mikeXmedia -
Das Bundesinnenministerium plant nach Angaben von Wohlfahrtsverbänden, die Finanzierung der unabhängigen Beratung für Asylsuchende zu beenden. Beratungsstellen seien darüber informiert worden, dass die staatliche Unterstützung auslaufen soll. Medienberichte sprechen davon, dass die Förderung ab dem Jahr 2027 eingestellt werden könnte. Organisationen wie Caritas und Diakonie bestätigten entsprechende Hinweise aus dem Ministerium. Die unabhängige Beratung unterstützt Schutzsuchende während ihres Asylverfahrens und informiert über Rechte und Abläufe. Verbände warnen, dass ohne die Förderung wichtige Hilfsangebote für Betroffene wegfallen könnten.