+ Berlin: Deutsche Abgeordnete lehnen Einsatz europäischer Kriegsschiffe im Golf ab
+ Berlin: Warnstreiks im Nahverkehr in mehreren Bundesländern angekündigt
+ Berlin: Deutsche Bahn zahlt weniger Entschädigung für Verspätungen
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Berlin - mikeXmedia -
Bundestagsabgeordnete von CDU, SPD und AfD haben Forderungen aus den USA zurückgewiesen, europäische Kriegsschiffe zum Schutz von Öltankern in die Straße von Hormus zu schicken. Der außenpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Hardt, sagte, die enge Meerenge lasse sich mit Marineeinheiten allein kaum sichern. US-Präsident Trump hatte zuvor entsprechende Unterstützung gefordert. Während der französische Präsident Macron Unterstützung in der Straße von Hormus ankündigte, erteilte der deutsche Außenminister Wadephul einem Militäreinsatz eine deutliche Absage. Trump wurde vorgeworfen, die Risiken des Konflikts mit dem Iran unterschätzt zu haben. Die dicht besiedelte Küste biete Iran zahlreiche Möglichkeiten für Angriffe etwa mit Drohnen oder Mörsern. Mit Schiffen allein sei die Passage nicht zu schützen.
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Berlin - mikeXmedia -
Die Gewerkschaft ver.di hat für Donnerstag neue Warnstreiks im öffentlichen Nahverkehr angekündigt. Betroffen sind nach Angaben der Gewerkschaft unter anderem Bayern, das Saarland, Brandenburg, Nordrhein-Westfalen und Hamburg. Auch in Hessen und Bremen könnten Busse und Bahnen teilweise stillstehen. Fahrgäste müssen deshalb in vielen Städten mit Ausfällen und Verspätungen rechnen. Mit den Arbeitsniederlegungen will die Gewerkschaft den Druck in den laufenden Tarifverhandlungen erhöhen.
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Berlin - mikeXmedia -
Die Deutsche Bahn hat im vergangenen Jahr rund 160 Millionen Euro Entschädigung an Fahrgäste gezahlt. Das ist deutlich weniger als im Jahr zuvor, als fast 200 Millionen Euro ausgezahlt wurden. Nach Angaben des für den Fernverkehr zuständigen Bahnvorstands Peterson könnte der Rückgang damit zusammenhängen, dass es zuletzt keine größeren Sonderereignisse wie Streiks gab. Insgesamt gingen im Jahr etwa 6 Millionen Anträge auf Entschädigung wegen Verspätungen oder Zugausfällen ein. Im Vergleich zu 2019 hat sich die ausgezahlte Summe inzwischen etwa verdreifacht.