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UKW- und Webradionachrichten. 30.03.2026 - 6 Uhr

26. 03. 30

+ Islamabad: Außenminister beraten über Ausweg aus Iran-Konflikt
+ Sanaa: Huthi greifen Israel erneut mit Drohnen und Raketen an
+ Frankfurt: Hohe Dieselpreise setzen Speditionen unter Druck
+ Berlin: Hürden für Social-Media-Verbot für Kinder

Islamabad - mikeXmedia -
In Pakistan kommen mehrere Außenminister heute nochmals zu Gesprächen über eine mögliche Beendigung des Iran-Krieges zusammen. Die Regierung in Islamabad hat dazu Vertreter unter anderem aus Ägypten, Saudi-Arabien und der Türkei eingeladen. Ziel ist es, diplomatische Lösungen für den Konflikt zu finden und eine weitere Eskalation zu verhindern. Pakistans Regierungschef Sharif hatte zuvor bereits mit Irans Präsidenten Pezeshkian telefoniert, um mögliche Schritte auszuloten. Pakistan positioniert sich damit zunehmend als Vermittler in der Krise.

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Sanaa - mikeXmedia -
Die mit dem Iran verbündete Huthi-Miliz hat Israel erneut angegriffen und damit die Spannungen im Nahen Osten weiter verschärft. Nach israelischen Militärangaben wurden eine Drohne und ein Marschflugkörper abgefangen. Gleichzeitig wurden aus mehreren Golfstaaten neue iranische Luftangriffe gemeldet. Auch im Iran selbst soll es infolge israelischer Angriffe zu heftigen Explosionen gekommen sein.

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Frankfurt/Main - mikeXmedia -
Die hohen Dieselpreise belasten das Transportgewerbe in Deutschland massiv. Laut dem Bundesverband ist der Preis seit Beginn des Iran-Konflikts um rund 40 Cent pro Liter gestiegen. Für einen Lastwagen mit hoher Laufleistung bedeutet das monatliche Mehrkosten von etwa 1.200 Euro, bei größeren Flotten summieren sich die Belastungen schnell auf mehrere hunderttausend Euro im Jahr. Branchenvertreter warnen, dass sich diese Entwicklung auch auf die Preise für Verbraucher auswirken könnte. Die Unternehmen fordern daher kurzfristige staatliche Entlastungen, um ihre Liquidität zu sichern und Lieferketten stabil zu halten.

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Berlin - mikeXmedia -
Ein mögliches Verbot sozialer Netzwerke für Kinder in Deutschland stößt auf erhebliche rechtliche Bedenken. Ein Gutachten des Deutscher Bundestag sieht vor allem im EU-Recht große Hürden für entsprechende Maßnahmen. Auch das im Grundgesetz verankerte Erziehungsrecht der Eltern könnte ein solches Verbot erschweren. In Auftrag gegeben wurde die Analyse von der Linke-Partei.