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UKW- und Webradionachrichten. 11.04.2026 - 12 Uhr

26. 04. 11

+ Berlin: Gewalt gegen Lehrkräfte nimmt deutlich zu
+ Berlin: Merz bremst Erwartungen bei Entlastung durch hohe Spritpreise
+ Berlin: Hohe Spritpreise treiben mehr Menschen in Bus und Bahn
+ Berlin: Schausteller erwarten steigende Preise auf Jahrmärkten

Berlin - mikeXmedia -
Lehrer in Deutschland werden immer häufiger Opfer von Gewalt. Das zeigt eine Auswertung der Polizeilichen Kriminalstatistik über einen Zeitraum von rund zehn Jahren. Zuletzt wurden über 1.200 Fälle einfacher Körperverletzung gegen Lehrkräfte registriert – deutlich mehr als in den Jahren zuvor. Ein Rückgang während der Corona-Zeit wird auf Schulschließungen zurückgeführt. Insgesamt deutet die Entwicklung auf eine zunehmende Belastung im Schulalltag hin.

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Berlin - mikeXmedia -
Bundeskanzler Merz dämpft Hoffnungen auf schnelle Maßnahmen gegen hohe Spritpreise. Zwar stehe die Regierung im engen Austausch, kurzfristige Entscheidungen seien aber nicht zu erwarten. Erst wenn die Preise dauerhaft deutlich steigen, will die Bundesregierung gezielt eingreifen. Hintergrund ist die weiter angespannte Lage auf den Energiemärkten. Zwar gab es zuletzt leichte Entspannungssignale durch eine Waffenruhe im Nahen Osten. Dennoch bleibt die Situation unsicher, auch wegen Problemen beim Transport und beschädigter Infrastruktur.

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Berlin - mikeXmedia -
Die steigenden Kraftstoffpreise führen in Deutschland offenbar zu einer stärkeren Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs. Nach Einschätzung des Verbands Deutscher Verkehrsunternehmen greifen mehr Menschen auf Busse und Bahnen zurück, weil Autofahren teurer geworden ist. Gleichzeitig stoßen die Verkehrsbetriebe laut Verband zunehmend an ihre Kapazitätsgrenzen, da finanzielle Mittel und Infrastruktur nicht im gleichen Maß wachsen.

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Berlin - mikeXmedia -
Der Deutsche Schaustellerbund rechnet damit, dass Besucher von Jahrmärkten künftig tiefer in die Tasche greifen müssen. Grund sind gestiegene Energie- und Lebensmittelkosten, die viele Betriebe unter Druck setzen. Zwar gebe es noch keinen flächendeckenden Preisanstieg, doch immer mehr Anbieter müssten ihre Preise anpassen. Besonders ins Gewicht fallen laut Verband die hohen Transport- und Betriebskosten, da Fahrgeschäfte und Stände mehrfach im Jahr an wechselnden Orten aufgebaut werden.