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UKW- und Webradionachrichten. 23.04.2026 - 6 Uhr

26. 04. 23

+ Hamburg: Insolvenzen könnten über 200.000 Jobs gefährden
+ Berlin: Kompromiss bei Speicherung von Kommunikationsdaten geplant
+ Wiesbaden: Homeoffice in Deutschland weiter verbreitet als vor Corona
+ Weitere Meldungen des Tages

Hamburg - mikeXmedia -
Unternehmenspleiten könnten in diesem Jahr mehr als 200.000 Arbeitsplätze in Deutschland bedrohen. Das geht aus einer Prognose eines Kreditversicherers hervor. Demnach dürfte die Zahl der Insolvenzen leicht steigen und auf rund 25.000 Fälle klettern. Das wäre der höchste Stand seit mehr als einem Jahrzehnt. Bereits im vergangenen Jahr hatte es einen deutlichen Anstieg gegeben, wie Daten des Statistisches Bundesamt zeigen. Experten warnen vor anhaltenden Belastungen für Unternehmen und Beschäftigte.

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Berlin - mikeXmedia -
Im langjährigen Streit um die Vorratsdatenspeicherung liegt ein neuer Vorschlag auf dem Tisch der Bundesregierung. Demnach sollen Internetanbieter verpflichtet werden, bestimmte Verbindungsdaten wie IP-Adressen und Port-Nummern für rund drei Monate zu speichern. Ziel ist es, Ermittlungen gegen Straftäter und Terrorverdächtige zu erleichtern. Der Ansatz gilt als Kompromiss zwischen Sicherheitsinteressen und Datenschutz. Ob das Vorhaben politisch eine Mehrheit findet, ist noch offen.

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Wiesbaden - mikeXmedia -
Arbeiten von zu Hause gehört in Deutschland inzwischen für viele Beschäftigte zum Alltag. Nach Angaben des Statistisches Bundesamt nutzte zuletzt etwa ein Viertel der Erwerbstätigen zumindest zeitweise Homeoffice. Damit liegt der Anteil leicht über den Vorjahren und deutlich höher als vor der Corona-Pandemie. Damals arbeitete nur rund jeder Achte gelegentlich von zu Hause aus. Ein Teil der Beschäftigten erledigt seine Arbeit inzwischen sogar komplett im Homeoffice.