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UKW- und Webradionachrichten. 15.06.2026 - 6 Uhr

26. 06. 15

+ Genf: Proteste gegen G7-Gipfel in der Schweiz
+ London: Britisches Militär stoppt russischen Öltanker
+ Berlin: Streit um Wohnungspolitik vor Abgeordnetenhauswahl
+ Berlin: DRK warnt vor sinkender Zahl von Blutspendern

Genf - mikeXmedia -
Gegner des G7-Gipfels haben in Genf gegen das Treffen der Staats- und Regierungschefs protestiert. Die Kundgebung fand rund 50 Kilometer vom Gipfelort Évian entfernt statt. Die Genfer Regierung kritisierte, dass Frankreich Demonstrationen in unmittelbarer Nähe des Gipfels nicht zugelassen habe. Zudem beklagte die Schweiz, dass Frankreich sich nicht an den zusätzlichen Sicherheitskosten beteilige. Für Diskussionen sorgte auch die Genehmigung der Demonstration in Genf, gegen die sich Vertreter der Wirtschaft ausgesprochen hatten.

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London - mikeXmedia -
Das britische Militär hat nach Angaben von Premierminister Starmer einen Öltanker der russischen Schattenflotte im Ärmelkanal gestoppt. Nach Darstellung der britischen Regierung sollte damit der Druck auf Russland erhöht werden. Der Premierminister bezeichnete die Aktion als Signal an alle, die den Krieg gegen die Ukraine unterstützen. Weitere Einzelheiten zu dem Einsatz wurden zunächst nicht bekannt.

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Berlin - mikeXmedia -
Monate vor der Berliner Abgeordnetenhauswahl verschärft sich der Konflikt um die Wohnungspolitik. Linke und Grüne fordern unter anderem Enteignungen großer Wohnungsunternehmen sowie strengere Mietpreisbegrenzungen. Der schwarz-rote Senat setzt dagegen auf einen pragmatischeren Kurs und will den Wohnungsmarkt vor allem durch Neubau und weitere Maßnahmen entlasten.

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Berlin - mikeXmedia -
Das Deutsche Rote Kreuz sieht die Versorgung mit Blutkonserven langfristig gefährdet. Grund sei die alternde Bevölkerung und der Rückgang junger Blutspender. Nach Angaben der Blutspendedienste sind bislang vor allem die geburtenstarken Jahrgänge eine wichtige Stütze bei Blutspenden gewesen. Da viele dieser Spender älter werden, wächst die Sorge vor Engpässen. Das DRK ruft deshalb insbesondere jüngere Menschen dazu auf, regelmäßig Blut zu spenden, um die Versorgung von Patienten auch künftig sicherzustellen.