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UKW- und Webradionachrichten. 23.06.2026 - 6 Uhr

26. 06. 23

+ Kinshasa: Mehr als 1.000 Ebola-Fälle im Kongo registriert
+ Sydney: Rekordfund von Kokain in Australien
+ Berlin: Merz verzichtet auf Strafanzeigen bei Beleidigungen
+ Nürnberg: Viele Beschäftigte offen für Job im Ausland

Kinshasa - mikeXmedia -
Gut einen Monat nach Beginn des Ebola-Ausbruchs in der Demokratischen Republik Kongo hat die Zahl der bestätigten Infektionen die Marke von 1.000 überschritten. Nach Angaben der Behörden starben bislang mehr als 250 Menschen an der Krankheit. Rund 100 Erkrankte gelten inzwischen als genesen, mehrere Hundert Patienten werden weiterhin medizinisch behandelt. Auch im Nachbarland Uganda wurden bereits Fälle registriert, die mit dem Ausbruch im Kongo in Verbindung stehen. Die Behörden beobachten die Lage mit Sorge und versuchen, eine weitere Ausbreitung einzudämmen.

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Sydney - mikeXmedia -
Australische Ermittler haben in unterirdischen Verstecken nahe Sydney rund 2,7 Tonnen Kokain entdeckt. Nach Angaben der Bundespolizei handelt es sich um die größte jemals im Land sichergestellte Menge dieser Droge. Die Drogen waren unter Schiffscontainern verborgen und hätten auf dem Schwarzmarkt einen Wert von mehreren Hundert Millionen Euro gehabt. Der Fund ist Teil umfangreicher Ermittlungen gegen ein internationales Drogennetzwerk.

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Berlin - mikeXmedia -
Bundeskanzler Friedrich Merz will nach eigenen Angaben künftig keine Strafanträge mehr wegen persönlicher Beleidigungen stellen. In einem Bürgergespräch sagte er, er habe solche Verfahren bereits früher zeitweise genutzt, dies inzwischen aber beendet. Viele Fälle würden ohnehin von Staatsanwaltschaften automatisch verfolgt. Merz betonte zugleich, der Umgangston in sozialen Medien habe sich deutlich verschärft und sei rauer geworden als früher. Gleichwohl sei nicht jede harte Äußerung automatisch ein Fall für das Strafrecht.

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Nürnberg - mikeXmedia -
Eine große Mehrheit der Berufstätigen in Deutschland kann sich laut einer Umfrage vorstellen, zeitweise oder dauerhaft im Ausland zu arbeiten. Rund zwei Drittel zeigen grundsätzlich Interesse an einem Jobwechsel ins Ausland, ein Teil hat sich bereits konkret informiert. Besonders attraktiv sind dabei Länder wie die USA, Großbritannien und die Schweiz. Allerdings nahm das Interesse an den USA zuletzt etwas ab.