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UKW- und Webradionachrichten. 02.07.2026 - 12 Uhr

26. 07. 02


+ Caracas: Zahl der Erdbebenopfer steigt auf mehr als 2.200
+ Kiew: Russische Großangriffe fordern mindestens zehn Tote
+ Berlin: Bundeswehr-Schiffe könnten aus Dschibuti zurückkehren
+ Nürnberg: Nahles schließt höhere Beiträge zur Arbeitslosenversicherung nicht aus

Caracas - mikeXmedia -
Nach den schweren Erdbeben in Venezuela ist die Zahl der Todesopfer weiter gestiegen. Nach offiziellen Angaben kamen inzwischen mindestens 2.300 Menschen ums Leben, mehr als 11.000 wurden verletzt. Rund 26.000 Menschen sind direkt von der Katastrophe betroffen, weil sie verletzt wurden, ihre Wohnungen verloren haben oder psychologische Hilfe benötigen. Die Rettungs- und Hilfsmaßnahmen dauern weiter an.

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Kiew - mikeXmedia -
Russland hat die Ukraine erneut mit einer schweren Angriffswelle aus Kampfdrohnen, Raketen und Marschflugkörpern überzogen. Besonders betroffen war die Hauptstadt Kiew, wo nach Behördenangaben mindestens zehn Menschen getötet und 46 weitere verletzt wurden. Mehrere Gebäude, darunter ein Hotel und Wohnhäuser, gerieten in Brand oder wurden zerstört.

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Berlin - mikeXmedia -
Verteidigungsminister Pistorius stellt eine Rückkehr der beiden Bundeswehr-Schiffe aus Dschibuti in Aussicht. Die Schiffe waren als Vorsichtsmaßnahme für einen möglichen Einsatz in der Straße von Hormus in die Region verlegt worden. Pistorius sagte, die Einheiten würden nicht unbegrenzt auf einen möglichen Einsatz warten. Eine endgültige Entscheidung über die Rückverlegung steht noch aus.

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Nürnberg - mikeXmedia -
Die Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit, Nahles, hält wegen des milliardenschweren Defizits ihrer Behörde eine Erhöhung des Beitrags zur Arbeitslosenversicherung grundsätzlich für möglich. Neben einer Beitragserhöhung kämen auch ein Darlehen oder ein Zuschuss des Bundes infrage. Nahles betonte jedoch, dass eine Anhebung der Beiträge derzeit nicht das bevorzugte Ziel sei.