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UKW- und Webradionachrichten. 21.07.2026 - 12 Uhr

26. 07. 21

+ Washington/Teheran: Vermittler schlagen zehntägige Waffenruhe vor
+ Berlin: Debatte über Leihmutterschaft nach Spahn-Rücktritt
+ Berlin: Mehr Fälle von sexuellem Kindesmissbrauch registriert
+ Wiesbaden: Gastgewerbe verzeichnet deutlichen Umsatzrückgang

Washington - mikeXmedia -
Nach zehn Nächten mit gegenseitigen Militärschlägen zwischen den USA und dem Iran gibt es neue Bemühungen um eine Waffenruhe. Katar, Ägypten, Pakistan und weitere regionale Vermittler sollen den Kriegsparteien nach Medienberichten einen Vorschlag für eine zehntägige Feuerpause unterbreitet haben. Ob Washington und Teheran darauf eingehen, ist bislang unklar. Die Vermittlungsbemühungen sollen den Weg für weitere Gespräche über eine längerfristige Entspannung ebnen.

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Berlin - mikeXmedia -
Nach dem Rücktritt von Unionsfraktionschef Spahn ist die Diskussion über die in Deutschland verbotene Leihmutterschaft neu entbrannt. Grünen-Fraktionschefin Haßelmann forderte eine grundsätzliche Debatte über Fragen der Reproduktionsmedizin. Bildungsministerin Prien zeigte Verständnis für Paare, die sich im Ausland Unterstützung bei der Familiengründung holen. Eine schnelle Änderung der Haltung der CDU zur Leihmutterschaft erwartet die stellvertretende Parteivorsitzende jedoch nicht. Auch in der Bevölkerung gehen die Meinungen zu dem Thema auseinander.

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Berlin - mikeXmedia -
Die Zahl der polizeilich registrierten Fälle sexuellen Kindesmissbrauchs ist in Deutschland innerhalb von 5 Jahren deutlich gestiegen. Im vergangenen Jahr wurden über 17.000 Fälle erfasst – rund 1.600 mehr als 2021. Das geht aus dem aktuellen Lagebild des Bundeskriminalamts hervor. Die Zahlen bilden allerdings nur die der Polizei bekannt gewordenen Fälle ab. Die tatsächliche Zahl dürfte deutlich höher liegen.

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Wiesbaden - mikeXmedia -
Das deutsche Gastgewerbe hat im Mai deutlich weniger umgesetzt. Preisbereinigt gingen die Umsätze im Vergleich zum April um gut 2 Prozent zurück, gegenüber dem Vorjahresmonat sogar um 6 Prozent. Besonders stark betroffen war die Gastronomie: Dort sank der reale Umsatz innerhalb eines Jahres um über 7 Prozent. Wegen gestiegener Preise lagen die Einnahmen zu aktuellen Preisen allerdings 0,7 Prozent unter dem Vorjahreswert.