+ Athen: Hunderte Festnahmen nach Bränden in Griechenland
+ Berlin: Gasspeicher in Deutschland auf historischem Tiefstand
+ Wiesbaden: Sozialhilfe kostet den Staat 21,5 Milliarden Euro
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Athen - mikeXmedia -
In Griechenland gehen die Behörden in diesem Jahr verstärkt gegen Menschen vor, die Wald- und Flächenbrände fahrlässig oder absichtlich verursachen. Seit Jahresbeginn wurden über 300 Menschen festgenommen, darunter gut 270 wegen Fahrlässigkeit und 36 wegen vorsätzlicher Brandstiftung. Wie schnell ein unachtsamer Umgang mit Feuer gefährlich werden kann, zeigte zuletzt ein Fall auf Kreta: Dort soll ein Urlauber wenige Dutzend Meter vom Wald entfernt mit Holzkohle gegrillt haben. Die Feuerwehr führt den anschließenden Waldbrand auf den Vorfall zurück.
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Berlin - mikeXmedia -
Deutschlands Gasspeicher sind zu dieser Jahreszeit so leer wie noch nie seit Beginn der Aufzeichnungen. Nach Angaben des Branchenverbands wurde der bisherige Tiefststand aus dem Jahr 2011 deutlich unterschritten. Der Verband spricht deshalb von einer historischen Situation. Die niedrigen Reserven fallen in eine Phase, in der die Speicher normalerweise bereits mit Blick auf die kommende Heizsaison aufgefüllt werden. Zu den Gründen für den geringen Speicherstand zählen etwa Preisspekulationen, teures LNG oder die internationale Konkurrenz.
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Wiesbaden - mikeXmedia -
Die Sozialhilfeträger in Deutschland haben im vergangenen Jahr deutlich mehr Geld ausgegeben. Insgesamt flossen netto 21,5 Milliarden Euro in entsprechende Leistungen – rund 6 Prozent mehr als im Vorjahr. Den größten Anteil machten erneut die Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung aus. Dafür wurden fast 12 Milliarden Euro aufgewendet, ein Plus von knapp 3 Prozent. Trotz des Anstiegs ist der Anteil dieser Leistungen an den gesamten Sozialhilfeausgaben inzwischen zum 3. Mal in Folge gesunken.