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UKW- und Webradionachrichten. 28.08.2026 - 12 Uhr

26. 08. 28

+ Kathmandu: Zahl der Toten und Vermissten steigt weiter
+ Ceuta: Demonstranten setzen Migrantenlager in Brand
+ Berlin: Grüne fordern wegen niedriger Gasspeicher Krisengipfel
+ Berlin: Union fordert längeren Einsatz von Kohlekraftwerken

Kathmandu - mikeXmedia -
Nach der tödlichen Sturzflut zwischen China und Nepal steigen die Vermissten- und Todeszahlen weiter. Bislang wurden rund 500 Leichen geborgen, wie von den zuständigen Behörden mitgeteilt wurde. Sie wurden Flussabwärts im Süden Nepals und nahe der indischen Grenze entdeckt. Mehr als 1.500 Menschen wurden bei der Katastrophe verletzt. Tausende Menschen wurden als vermisst gemeldet. Hunderte Menschen mit schweren Verletzungen werden in den noch intakten Krankenhäusern versorgt. Die Rettungsarbeiten in den betroffenen Regionen dauern unterdessen weiter an.

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Ceuta - mikeXmedia -
In der spanischen Exklave Ceuta haben Demonstranten ein improvisiertes Migrantenlager am Strand angegriffen und Teile davon angezündet. Sie forderten, die dort verbliebenen Migranten umgehend nach Marokko zurückzubringen. Die Polizei trennte die Demonstranten von den Migranten, die sich auf eine Mole zurückzogen. Zuvor hatten die Demonstranten bereits versucht, die Versorgung der Menschen mit Lebensmitteln und Wasser durch das Rote Kreuz zu verhindern.

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Berlin - mikeXmedia -
Die Grünen verlangen angesichts der niedrigen Füllstände der deutschen Gasspeicher einen Krisengipfel zur Sicherung der Energieversorgung. Nach Angaben des Energiepolitikers Michael Kellner sind die Speicher derzeit nur zu 52 Prozent gefüllt. Er bezweifelt, dass damit das gesetzte Speicherziel erreicht werden kann, und fordert konkrete Maßnahmen der Bundesregierung. Die Grünen unterstützen deshalb eine Sondersitzung des Bundestagsausschusses für Wirtschaft und Energie.

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Berlin - mikeXmedia -
Angesichts der hohen Gaspreise fordert Unionsfraktionsvize Sepp Müller, deutsche Kohlekraftwerke wieder häufiger und dauerhaft einzusetzen. Dadurch könnten aus seiner Sicht Stromkosten sinken und zugleich Gasmengen für die Winterversorgung eingespart werden. Müller sieht die Kohle als Übergangslösung, bis ausreichend neue Gaskraftwerke gebaut sind – voraussichtlich bis 2030 oder 2031. Innerhalb der Koalition soll nun über den Vorschlag beraten werden.