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UKW- und Webradionachrichten. 27.09.2026 - 18 Uhr

26. 09. 27

+ Kathmandu: Lawine im Himalaya fordert zwei Todesopfer
+ Paris: Frankreich wählt Hälfte des Senats neu
+ Bern: Schweizer lehnen Neutralitätsinitiative ab
+ Berlin: Pflegekassen drängen auf rasche Pflegereform

Kathmandu - mikeXmedia -
Bei einem Lawinenabgang im Himalaya sind in Nepal mindestens zwei Menschen ums Leben gekommen. 14 weitere Menschen werden nach Angaben der Behörden und der Bergführervereinigung noch vermisst. Bei den beiden Toten soll es sich um Bergführer handeln. Die Lawine traf am Sonntagmorgen das Basecamp in rund 7.100 Metern Höhe nahe der Grenze zu Tibet. Zum Zeitpunkt des Unglücks hielten sich dort mindestens 22 Menschen auf. Such- und Rettungsteams sind im Einsatz.

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Paris - mikeXmedia -
In Frankreich ist die Hälfte des Senats neu gewählt worden. Rund 93.500 Kommunal- und Regionalpolitiker waren bei der Teilwahl des Oberhauses zur Stimmabgabe aufgerufen. Der Senat wird derzeit von konservativen Kräften dominiert. Die Republikaner stellen mit 131 Mitgliedern die mit Abstand größte Gruppe. Das politische Lager von Präsident Macron verfügt derzeit über 19 Sitze. Die Wahl findet rund sieben Monate vor der nächsten französischen Präsidentschaftswahl statt.

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Bern - mikeXmedia -
Die Schweizer Bevölkerung hat die Initiative für eine deutlich strengere Auslegung der Neutralität abgelehnt. Nach dem vorliegenden Ergebnis stimmten über 70 Prozent gegen den Vorstoß. Die Initiative hätte unter anderem die Zusammenarbeit mit Militär- und Verteidigungsbündnissen sowie Sanktionen gegen kriegführende Staaten stärker eingeschränkt. Die bisherige Neutralität der Schweiz bleibt damit in ihrer bestehenden Form bestehen.

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Berlin - mikeXmedia -
Die Pflegekassen fordern die SPD auf, die geplante Reform der Pflegeversicherung nicht zu blockieren. Der Chef des Kassen-Spitzenverbandes, Blatt, warnte vor den Folgen eines weiteren Aufschubs und verlangte, die Reform nun in den Bundestag einzubringen. Auch die Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung, Staffler, sprach sich für ein zügiges Vorgehen aus. SPD-Fraktionschef Miersch hatte zuvor Änderungen an den Plänen von Gesundheitsminister Linnemann gefordert und mit einer Blockade gedroht.