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UKW- und Webradionachrichten. 07.10.2026 - 12 Uhr

26. 10. 07

+ Stockholm: Polizei schießt bewaffneten Mann am Königsschloss an
+ Karlsruhe: Ex-BND-Chef Hanning soll Ermittlungsrichter vorgeführt werden
+ Berlin: SPD fordert Gespräch mit CDU nach Wahl von AfD-Landtagspräsidenten
+ Düsseldorf/Ludwigsburg: Tarifverhandlungen in Metall- und Elektroindustrie starten

Stockholm - mikeXmedia -
Am Königlichen Schloss in Stockholm hat die Polizei einen Mann bei einem Einsatz durch Schüsse schwer verletzt. Nach Angaben der Behörden waren die Beamten alarmiert worden, weil der Verdächtige aggressiv aufgetreten und mit einer zunächst nicht näher beschriebenen Waffe bewaffnet gewesen sein soll. Die Polizisten schossen auf den Mann, der anschließend in ein Krankenhaus gebracht wurde. Seine Verletzungen sind nach Polizeiangaben schwer, aber nicht lebensgefährlich.

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Karlsruhe - mikeXmedia -
Gegen den früheren BND-Präsidenten August Hanning soll in Karlsruhe über Untersuchungshaft entschieden werden. Die Bundesanwaltschaft wirft Hanning unter anderem geheimdienstliche Agententätigkeit, landesverräterische Ausspähung und versuchten Landesverrat vor. Er war am Dienstag in Nordrhein-Westfalen festgenommen worden. Sein ehemaliger BND-Büroleiter sitzt bereits wegen des Verdachts der Beihilfe in Untersuchungshaft. Zugleich verlangen Politiker von SPD und Grünen Konsequenzen für Anschlussbeschäftigungen früherer hochrangiger Geheimdienstmitarbeiter.

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Berlin - mikeXmedia -
Nach der Wahl des AfD-Politikers Tobias Rausch zum Landtagspräsidenten in Sachsen-Anhalt will die SPD auf Bundesebene mit ihrem Koalitionspartner CDU über den Vorgang sprechen. Die Sozialdemokraten sehen offenbar Klärungsbedarf im Umgang mit der AfD. Ihren Protest machten sie am Abend auch mit einer Demonstration in Berlin deutlich. Die Teilnehmer zogen vom Bundestag durch das Brandenburger Tor zum Bebelplatz, der an die Bücherverbrennungen der Nationalsozialisten im Jahr 1933 erinnert.

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Ludwigsburg - mikeXmedia -
In Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg haben die ersten regionalen Tarifgespräche für die Metall- und Elektroindustrie begonnen. Die IG Metall verlangt 5 Prozent mehr Lohn bei einer Laufzeit von einem Jahr. Damit soll nach Angaben der Gewerkschaft vor allem der Kaufkraftverlust durch die zuletzt gestiegenen Preise ausgeglichen werden. Bundesweit geht es um die Arbeitsbedingungen von rund 3,7 Millionen Beschäftigten, unter anderem in der Autoindustrie, im Maschinenbau, in der Elektrotechnik und bei Rüstungsunternehmen.