+ Gelnhausen: Prozess wegen mutmaßlicher sexueller Belästigung im Freibad beginnt + Weitere Meldungen des Tages
Gelnhausen - mikeXmedia - Vor dem Amtsgericht Gelnhausen müssen sich ab jetzt zwei Männer wegen des Verdachts sexueller Belästigung verantworten. Ihnen wird vorgeworfen, im Sommer 2025 mehrere Mädchen zwischen 13 und 15 Jahren in einem Freibad bedrängt zu haben. Die Beschuldigten waren zum Zeitpunkt der Anklage 18 und 28 Jahre alt. Deshalb ist für den jüngeren Angeklagten das Jugendgericht zuständig. Der Fall hatte bundesweit für Aufmerksamkeit gesorgt.
Austin - mikeXmedia Die WM-Entscheidung in der Formel 1 ist vertagt, doch Kimi Antonelli steht kurz vor dem historischen Titelgewinn. Der 20-jährige Italiener feierte beim Großen Preis der USA in Austin einen souveränen Start-Ziel-Sieg. Weil seine Verfolger George Russell und Lewis Hamilton aber genug Punkte sammelten, ist Antonelli mathematisch noch nicht Weltmeister. Sein neunter Saisonsieg war dennoch ein Statement: Von der Pole Position aus ließ er Charles Leclerc im Ferrari und Max Verstappen im Red Bull keine Chance. Bei noch fünf ausstehenden Rennen hat Antonelli nun 123 Punkte Vorsprung. Zum WM-Titel fehlen ihm lediglich zwei Punkte, die er im Normalfall bereits am kommenden Sonntag in Mexiko-Stadt holen wird und kann sich damit vorzeitig zum jüngsten Champion der Formel-1-Geschichte krönen. Nico Hülkenberg musste ein undankbaren 11. Platz hinnehmen und blieb damit ohne Punkte.
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Brüssel - mikeXmedia Kein Happy End für Jan-Lennard Struff. Der Tennis-Routinier hat den Titel beim ATP-Hallenturnier in Brüssel knapp verpasst. Trotz einer starken Leistung musste sich der 36-jährige Warsteiner im Finale dem Niederländer Tallon Griekspoor in drei Sätzen mit 6:4, 3:6 und 4:6 geschlagen geben. Für Struff war es im fünften ATP-Finale seiner Karriere die vierte Niederlage, dennoch blickt der deutsche Aufschlagriese auf eine überragende Woche zurück, in der er unter anderem den topgesetzten Weltranglistenzehnten Arthur Fils niederkämpfte. In der neuen Weltrangliste macht Struff einen deutlichen Sprung nach vorne und wird nun auf Platz 47 geführt.
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Klingenthal - mikeXmedia Enttäuschung beim Sommer-Grand-Prix-Finale der Skispringer in Klingenthal: Das deutsche Mixed-Team hat beim Heimevent das erhoffte Podium deutlich verpasst. Das DSV-Quartett um Selina Freitag und Andreas Wellinger landete nach einer fehlerhaften Vorstellung nur auf dem fünften Platz. Der souveräne Sieg ging an die Mannschaft aus Norwegen, gefolgt von Slowenien und Japan. Schon am Vortag lief es in den Einzelwettkämpfen nicht rund, kein deutscher Springer schaffte es in die Top Ten, zudem musste Philipp Raimund wegen Hüftproblemen kurzfristig passen. Dem Team bleiben nun gut drei Wochen Arbeit, bis am 20. November im norwegischen Lillehammer der Weltcup-Winter startet.
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Sölden - mikeXmedia Alleskönnerin Emma Aicher sorgt beim Riesenslalom-Auftakt im österreichischen Sölden für eine echte Sensation. Auf dem extrem schwierigen Hang am Rettenbachgletscher raste die 22-Jährige nach einer fulminanten Aufholjagd im zweiten Durchgang sensationell auf den dritten Platz. Für die dreimalige Olympiazweite ist es das erste Podest in ihrer bislang schwächsten Disziplin. Weniger gut lief es hingegen für Teamkollegin Lena Dürr, die nach einem verzagten Rennen nur auf Rang 22 landete. Ein echtes Ausrufezeichen setzte dagegen Speed-Spezialistin Kira Weidle-Winkelmann. Sie fuhr in ihrem erst zweiten Riesenslalom direkt auf Platz 26 und sicherte sich damit überraschend wichtige Weltcuppunkte.
+ Belgrad: Studentenbewegung gewinnt Wahl in Serbien und verdrängt Vucic + Brasília: Bolsonaro-Herausforderer erkennt Lulas Wahlsieg nicht an + Hamburg: Sturm bleibt im Norden weitgehend ohne schwere Folgen + Essen: ICE erfasst zwei Gleisarbeiter – ein Mitarbeiter stirbt
Belgrad - mikeXmedia - Serbien steht nach einem überraschenden Wahlausgang vor einem politischen Umbruch. Eine neu gegründete Studentenbewegung erreichte bei der vorgezogenen Parlamentswahl nach vorläufigen Ergebnissen rund 53 Prozent der Stimmen und damit die absolute Mehrheit. Die Partei des langjährigen Präsidenten Vucic kam auf etwa 39 Prozent. Der Staatschef erkannte die Niederlage an. Die Wahl galt als Richtungsentscheidung über seinen politischen Kurs, der Serbien zuletzt stärker an Russland und China orientierte. Wer künftig die Regierung führen wird, ist noch unklar.
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Brasilia - mikeXmedia - Brasiliens Präsident Lula da Silva ist offiziell als Sieger der Präsidentschaftswahl bestätigt worden. Sein Herausforderer Bolsonaro kündigte jedoch rechtliche Schritte an, weil die Wahllokale kurzfristig zwei Stunden länger geöffnet blieben. Das Oberste Wahlgericht erklärte den 80-jährigen Amtsinhaber mit fast 52 Prozent der Stimmen zum Gewinner. Bolsonaro kam auf rund 48 Prozent.
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Hamburg - mikeXmedia - Trotz kräftiger Winde ist Norddeutschland in der Nacht zum Montag glimpflich durch das stürmische Wetter gekommen. Größere Unfälle oder Verletzte wurden aus den betroffenen Bundesländern zunächst nicht gemeldet. Einsatzkräfte beseitigten vereinzelt umgestürzte Bäume und Äste und kümmerten sich um überflutete Flächen. In Hamburg stand der überschwemmte Fischmarkt in Altona unter Beobachtung. In Bremerhaven kam es dagegen beim Auslaufen eines Kreuzfahrtschiffes zu einer Kollision mit zwei Containerschiffen. Nach Polizeiangaben hatte eine Windböe den Unfall ausgelöst.
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Essen - mikeXmedia - Ein tödlicher Arbeitsunfall hat sich am späten Sonntagabend im Bahnnetz von Essen ereignet. Zwei Beschäftigte der Deutschen Bahn wurden bei Arbeiten an den Gleisen von einem ICE erfasst. Für einen der Männer kam jede Hilfe zu spät, der zweite erlitt schwere Verletzungen. Rettungskräfte brachten den Verletzten über eine Drehleiter aus dem Gleisbereich auf die Straße und anschließend in eine Klinik. Der Einsatz dauerte etwa zwei Stunden. Auch Notfallseelsorger und ein Hubschrauber der Bundespolizei waren vor Ort.
+ Kiew: Ukraine kann Satellitensysteme für die Landesverteidigung wieder voll nutzen + Weitere Meldungen des Tages
Kiew - mikeXmedia - Die ukrainischen Streitkräfte können bei der Abwehr russischer Angriffe wieder auf die Satellitendienste Starlink und Starshield zurückgreifen. Nach Angaben von Präsident Selenskyj arbeiten die Systeme wieder mit der gewohnten Übertragungsgeschwindigkeit. Zuvor hatte es mehrere Tage lang Einschränkungen gegeben. Die wiederhergestellte Verbindung sei wichtig, um Nachschub an die Front zu bringen und die Bevölkerung vor Raketenangriffen zu schützen.