+ Krakau: Mutmaßlicher Schütze nach tödlichem Angriff festgenommen
+ Kiew: Ukrainischer Präsident warnt vor Risiken einer neuen Sicherheitsarchitektur
+ Berlin: Mehr als 140 Polizisten suchen nach vermisster Schülerin
+ Frankfurt: Bis zu 30.000 Teilnehmer zu Iran-Kundgebungen
Krakau - mikeXmedia -
Bei einem schweren Schusswaffenvorfall im Zentrum der polnischen Stadt Krakau sind 2 Menschen getötet und 10 weitere verletzt worden. Die Schüsse fielen am Samstagnachmittag im Bereich des historischen Hauptmarkts. Nach Angaben der Feuerwehr soll aus einem fahrenden Fahrzeug heraus geschossen worden sein. Medienberichten zufolge richteten sich die Schüsse offenbar gegen zufällig ausgewählte Passanten. Die genauen Hintergründe und der Ablauf der Tat sind bislang noch nicht abschließend geklärt. Der mutmaßliche Schütze wurde nach übereinstimmenden Medienberichten festgenommen. Weitere Einzelheiten zum Polizeieinsatz und zu möglichen Verletzten unter den Einsatzkräften wurden zunächst nicht gemacht.
Kiew - mikeXmedia -
Der ukrainische Präsident Selenskyj hat sich zurückhaltend zu einem US-Vorschlag für eine neue europäische Sicherheitsordnung geäußert. In einem Interview mit dem US-Sender CNN bezeichnete er den Vorstoß als schwierig und möglicherweise gefährlich. Aus seiner Sicht müsse zunächst geklärt werden, wie der Krieg beendet werden kann. Anschließend brauche die Ukraine verlässliche Sicherheitsgarantien. Erst danach könne über eine neue Sicherheitsarchitektur für Europa gesprochen werden. Damit macht er deutlich, dass die Beendigung des Krieges und der Schutz seines Landes für ihn Vorrang haben.
Berlin - mikeXmedia -
In Berlin-Marzahn wird weiterhin mit einem Großaufgebot nach einer vermissten 13-jährigen Schülerin gesucht. Mehr als 140 Polizeikräfte der Einsatzhundertschaft und der Mordkommission sind im Einsatz. Die Staatsanwaltschaft geht weiterhin möglichen Hinweisen auf ein Verbrechen nach. Im Zuge der Suche sollen weitere Anwohner befragt und zusätzliche Suchplakate verteilt werden.
Frankfurt - mikeXmedia -
In Frankfurt am Main haben Tausende Menschen gegen Menschenrechtsverletzungen im Iran protestiert. Rund 3.500 Demonstrierende versammelten sich bis zum Mittag am Römerberg. Eine weitere Kundgebung im Ostpark zog etwa 2.000 Teilnehmer an. Nach Angaben der Polizei verliefen die Veranstaltungen ohne Zwischenfälle. Insgesamt wurden für die verschiedenen Kundgebungen bis zu 30.000 Teilnehmer angemeldet.
