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Leipzig: Prozess nach tödlicher Amokfahrt beginnt | Nachrichten 02.11.2026 - 12 Uhr

 + Berlin: Kreisvorsitzende konfrontieren Merz mit wachsendem Unmut
 + Leipzig: 34-Jähriger wegen zweifachen Mordes angeklagt
 + Mainz: Drei öffentlich-rechtliche Spartensender sollen Ende Dezember wegfallen

Berlin - mikeXmedia -

CDU-Chef und Bundeskanzler Merz trifft sich in Berlin mit den Kreisvorsitzenden seiner Partei. Die Stimmung an der Basis ist angespannt. Wahlniederlagen, schlechte Umfragewerte und Streit innerhalb der Koalition haben für wachsenden Frust gesorgt. Bereits vor dem Treffen äußerten zahlreiche Funktionäre ihre Kritik an der Bundespolitik. Die CDU-Kreisvorsitzende Schrade aus Frankfurt an der Oder berichtet von spürbar mehr Parteiaustritten. Als Grund werde häufig die Unzufriedenheit mit der Politik der Bundesregierung genannt. Darüber dürfe die Parteiführung nicht einfach hinweggehen, forderte Schrade.

Leipzig - mikeXmedia -

Ein halbes Jahr nach einer tödlichen Autofahrt durch die Leipziger Innenstadt beginnt der Prozess gegen einen 34-Jährigen. Die Anklage wirft ihm unter anderem 2-fachen Mord und versuchten Mord in 85 Fällen vor. Am 4. Mai soll der Mann mit seinem Auto durch die belebte Fußgängerzone gerast sein. Dabei erreichte er laut Anklage bis zu 90 Kilometer pro Stunde. Während der etwa einminütigen Fahrt erfasste er mehrere Menschen. Eine 63-jährige Frau und ein 77-jähriger Mann starben. 6 weitere Menschen wurden verletzt, darunter 2 schwer.

Mainz - mikeXmedia -

ARD und ZDF wollen Ende Dezember die Spartensender One, tagesschau24 und ARD alpha einstellen. Die Inhalte sollen künftig auf andere Angebote verteilt werden. ZDFneo soll sich stärker an junge Erwachsene richten, ZDFinfo Dokumentationen übernehmen. Phoenix soll weiterhin Nachrichten und Parlamentsberichterstattung bündeln. Wie viel Geld die Reform tatsächlich einspart, ist noch unklar. Für die 3 Sender waren 2024 zusammen rund 31 Millionen Euro jährlich veranschlagt. Ein Teil der Kosten bleibt jedoch auch nach der Einstellung bestehen. Ob dadurch der Rundfunkbeitrag sinkt und die Programmqualität steigt, muss sich erst zeigen.