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UKW- und Webradionachrichten. 28.10.2026 - 6 Uhr

 + Brüssel: EU will Frontex bei Abschiebungen stärken
 + Goma: Ebola-Ausbruch im Kongo fordert fast 4.900 Todesopfer
 + Hamburg: Unternehmenspleiten dürften auch 2027 auf hohem Niveau bleiben
 + Unternehmensinsolvenzen, Allianz Trade, Wirtschaft, Konjunktur, Fachkräftemangel

Brüssel - mikeXmedia - 
Die Europäische Kommission will die Befugnisse der EU-Grenzschutzagentur Frontex ausweiten. Künftig soll sie Deutschland und andere Mitgliedstaaten stärker bei Rückführungen unterstützen können. Dazu will die Kommission neue Vorschläge mit zusätzlichen Kompetenzen und Ressourcen vorlegen. Auch die Erfahrungen aus der Migrationskrise in der spanischen Exklave Ceuta, bei der mindestens 140 Menschen starben, sollen in die Überlegungen einfließen.

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Goma - mikeXmedia -
In der Demokratischen Republik Kongo steigt die Zahl der Ebola-Infektionen weiter an. Die Behörden melden inzwischen über 10.000 Fälle und fast 5000 Todesopfer seit Beginn des Ausbruchs Mitte Mai. Die afrikanische Gesundheitsbehörde bezeichnet die Entwicklung als den am schnellsten wachsenden Ebola-Ausbruch der Geschichte. Das Virus wird vor allem durch direkten Kontakt mit infizierten Körperflüssigkeiten übertragen und kann schwere Krankheitsverläufe verursachen.

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Hamburg - mikeXmedia - 
Der Kreditversicherer Allianz Trade rechnet in Deutschland weiterhin mit vielen Firmeninsolvenzen. Für 2026 und 2027 prognostiziert das Unternehmen jeweils fast 26.000 Fälle. Vergleichbare Zahlen gab es zuletzt 2013. Eine Entspannung ist laut Deutschland-Chef Bogaerts nicht absehbar. Als Gründe nennt er den Iran-Krieg, die schwache Konjunktur, den Fachkräftemangel und hohe Betriebskosten.