Automobilnachrichten

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  1. Thema heute:   

    Toyota Collection öffnet ihre Tore für die Allgemeinheit

     

     

    Foto:TOYOTA DEUTSCHLAND GMBH

     

    Es gibt bekanntlich unterschiedliche Arten von Automobilfans. Die einen interessieren sich nur für brandneue Fahrzeuge, andere hingegen eher für ältere Fahrzeuge und der eine oder andere findet beides interessant.  In Köln kann man jetzt immer am ersten Samstag im Monat von 10 bis 14 Uhr bei freiem Eintritt die Toyota Collectionbesichtigen. Was das genau ist, erfahren wir von Thomas Heidbrink, Pressesprecher von Toyota Deutschland.  

     

     

    Foto:TOYOTA DEUTSCHLAND GMBH

     

    Thomas Heidbrink:

     

    Die Toyota Collection ist eine der größten Toyota-Sammlungen außerhalb Japans, sie umfasst rund 70 historische Fahrzeuge von Toyota. Sie wurde aufgebaut von unserem langjährigen Passauer Händler Peter Pichert, der bereits 1994 auf private Initiative das erste Toyota-Museum im niederbayerischen Hartkirchen am Inn gegründet hat.

     

    Als Händler der ersten Stunde kaufte und verkaufte er natürlich eine Vielzahl von Fahrzeugen der Marke.    

     

    Thomas Heidbrink:   

     

    Er hat die Fahrzeuge, die er für interessant und sammlungswürdig fand, einfach nicht verkauft, sondern als Grundstock für seine Sammlung genommen und so hat er sich peu a peu bis zu seinem Tod im Jahr 2016 eine durchaus beachtliche Sammlung zusammengebaut.

     

    Da die Familie das Museum nicht weiterführen wollte, hat Toyota Deutschland die Sammlung übernommen und am 2. Dezember 2017am Unternehmenssitz in Köln feierlich eröffnet. Und es gibt wirklich viele interessante Fahrzeuge zu sehen.  

     

     

    Foto:TOYOTA DEUTSCHLAND GMBH

     

    Thomas Heidbrink:   

     

    Ja, was sind die Highlights dieser Sammlung. Mit Sicherheit die beiden Sportwagenikonen Toyota 2000 GT, es wurden insgesamt nur 351 Exemplare davon in den sechziger Jahren gefertigt und unter anderem ist es der einzige Toyota, der in einem James Bond Film zum Einsatz kam als Cabriolet – zusammen mit Sean Connery.

     

    Apropos James Bond. Auch einer seiner Nachfolger, Roger Moore, hatte Spaß an Fahrzeugen des Hauses Toyota.   

     

     

    Foto:TOYOTA DEUTSCHLAND GMBH

     

    Thomas Heidbrink:   Sekunden

     

    Wir haben 15 oder 16 Land Cruiser auch in der Sammlung vom Feuerwehrwagen bis hin zum von Roger Moore privat genutzten Land Cruiser oder aber auch der Prototyp vom Prius, dem ersten, 20 Jahre ist das Fahrzeug alt, und mittlerweile ist die Hybridtechnik jetzt auch museumsreif und zählt mit Sicherheit auch zu einem der Highlights, die wir hier ausstellen in Köln!

    Sie merken, wir haben keine Chance, Ihnen alles aufzuzählen. Wissen Sie was? Schauen Sie sich die Ausstellung doch einfach selbst an! Der Eintritt ist schließlich frei!

     

    Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:
    http://www.was-audio.de/aanews/autonews20180112_kvp.mp3

  2. Themen heute:   

    ARCD: Rechts überholen – ist das erlaubt?

     

     

    Foto: ARCD

     

    Wenn Schleicher auf der Mittelspur oder der linken Spur der Autobahn unterwegs sind, möchten viele am liebsten rechts vorbeiziehen. Doch schon in der Fahrschule lernt man: Rechts überholen ist verboten. Immer? Nein, klärt der ARCD auf und führt einige Ausnahmen aus.

     

     

    Foto: ARCD

    Die Regel „Rechts überholen ist verboten“ ist natürlich richtig und steht im Wortlaut „Es ist links zu überholen“ in § 5, Abs. 1 der Straßenverkehrsordnung (StVO). „Das gilt auch beim Überholen von Schleichern auf der Autobahn, sonst drohen ein Bußgeld in Höhe von 100 Euro und ein Punkt in Flensburg“, sagt ARCD-Pressesprecher Josef Harrer. Dennoch gibt es zahlreiche Ausnahmen – sogar auf der Autobahn.  Eine dieser Ausnahmen liegt zum Beispiel vor, wenn der Verkehr so dicht ist, dass sich Fahrzeugschlangen auf den Fahrstreifen gebildet haben (StVO § 7, Abs. 2). Bei solch einem Kolonnenverkehr darf rechts schneller gefahren werden als links. Allerdings dürfen Fahrzeuge stehende oder langsam fahrende Fahrzeuge auf dem linken Fahrstreifen nur „mit geringfügig höherer Geschwindigkeit und mit äußerster Vorsicht rechts überholen“ (StVO § 7, Abs. 2a). Das heißt laut aktueller Rechtsprechung: Bewegt sich eine Fahrzeugschlange auf der linken Spur nicht schneller als 60 km/h, dürfen Fahrzeuge auf der rechten Spur mit maximal 20 km/h höherer Geschwindigkeit vorbeifahren.
    Außerdem ist rechts überholen sowohl auf dem Einfädelungsstreifen bei einer Autobahneinfahrt oder beim Einfahren auf andere Straßen außerhalb geschlossener Ortschaften erlaubt. 
    Das gilt auch im Bereich eines Autobahnkreuzes beim Abbiegen, sobald Breitstreifen-Markierungen auf der Fahrbahn vorhanden sind (StVO § 7a, Abs. 1 und 2). Anders sieht es dagegen auf Ausfädelungsstreifen, über die man von einer Schnellstraße abfährt, aus. Lediglich, wenn der Verkehr auf dem durchgehenden Fahrstreifen stockt oder steht, darf hier „mit mäßiger Geschwindigkeit und besonderer Vorsicht überholt werden“ (StVO § 7a, Abs. 3).

     

     

    Foto: ARCD

     

    Sind innerhalb einer geschlossenen Ortschaft mehrere Fahrstreifen für eine Richtung vorhanden, darf man den Fahrstreifen frei wählen und mit Fahrzeugen bis zu einem Gesamtgewicht von 3,5 Tonnen ebenfalls rechts an anderen Fahrzeugen vorbeifahren (StVO § 7, Abs. 3). „Dabei muss natürlich die Höchstgeschwindigkeit eingehalten werden“, sagt Harrer. Erlaubt ist das Vorbeifahren rechts auch, wenn ein Fahrzeug links blinkt und sich zum Linksabbiegen eingeordnet hat (StVO § 5, Abs. 7), beim Überholen einer Straßenbahn (StVO § 5, Abs. 7), vor Ampeln (StVO § 37, Abs. 4) und wenn sich Fahrzeuge bei Pfeilmarkierungen (Zeichen 297) in verschiedene Richtungen eingeordnet haben (Anlage 2 StVO Anlage 2 zu § 41, Abs. 1 – Abschnitt 9, 70). Eine Ausnahme gibt es auch für Rad- und Mofafahrer: Sie dürfen, wenn ausreichend Raum vorhanden ist, wartende Fahrzeuge auf dem rechten Fahrstreifen „mit mäßiger Geschwindigkeit und besonderer Vorsicht“ (StVO § 7, Abs. 8) rechts überholen.  

     

    Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:
    http://www.was-audio.de/aanews/autonews20180110_kvp.mp3

  3. Thema heute:   

    Faurecia entwickelt neues Freisprechsystem fürs Auto

     

     

    Foto: Faurecia

     

    Die Situation kennen wir alle. Wir sitzen nicht alleine im Auto, bekommen einen Anruf per Freisprecheinrichtung, wollen aber eigentlich nicht, dass der Beifahrer das Gespräch mitbekommt.

     

    Da bleibt eigentlich nur das Gespräch sofort wieder abzubrechen, was aber nichts dran ändert, dass der Beifahrer zumindest mitbekommt, wer angerufen hat. Bei Geschäftsanrufen kann das ärgerlich sein. Doch hier ist in Zukunft Abhilfe möglich, wie uns Dr. Alexander van Laack von Faurecia erklärt.    

     

     

    Foto: Karl Heinz Gross/Was? audio

     

    Dr. Alexander van Laack 

     

    Wir haben im Prinzip hier ein Instrumentenbrett, eine Instrumententafel, mit ein paar kleinen Lautsprechern, die sich in der Mitte dieser Instrumententafel befinden und was passiert ist: Es werden zwei Audiostrahlen ausgesendet – einmal auf die Fahrerseite, einmal auf die Beifahrerseite – und somit haben wir die Möglichkeit, richtungsabhängige Geräusche, richtungsabhängeigen Sound zu bringen. In dem Fall, wenn Sie also den Anruf bekommen, dann bekommt der Fahrer den Anruf durchgestellt, während der Beifahrer weiterhin seine Musik, das Radio, wie gewöhnt weiterhört und nichts von dem Anruf mitbekommt, den der Fahrer grade bekommt.

     

     

    Grafik: Faurecia

     

    Das ist technisch natürlich nicht so einfach, wie es sich anhört. Zwar ist es kein Problem, zwei verschiedene Soundsignale wie bei normalem Stereomusikempfang auf die Lautsprecher zu geben, aber da höre ich im Zweifel ja dann rechts eine Gitarre und links ein Saxofon, nehme aber beides wahr. Genau das soll durch das System von Faurecia ja unterbunden werden und das geht tatsächlich.     

     

    Dr. Alexander van Laack    

     

    Genau. Das liegt einfach daran, dass wir hier mit Hilfe von Algorithmen verschiedene Soundwellen an unterschiedliche Bereiche senden. Wenn Sie einen Fader haben, dann spielen Sie einfach auf beide Seiten das Gleiche und dann kriegen Sie ein Gemuddel da raus, was sich nicht gut anhören wird. Hier wird wirklich jeder Speaker einzeln angesteuert, etwas anderes zu bringen und zwar auch so, dass er das auscancelt, was auf der anderen Seite grade läuft, so dass es für den Beifahrer wirklich nicht zu hören ist, was der Fahrer grade hört.

     

     

    Foto: Faurecia

    Ich würde jetzt vermuten, dass die Lautsprecher bei dem System von Faurecia in einem speziellen Winkel, zum Beispiel 45 Grad, zu Fahrer und Beifahrer gerichtet sind. Ist das so? 

     

    Dr. Alexander van Laack    

     

    Nein. Es ist in dem Fall so, dass die Lautsprecher tatsächlich relativ plan sind. Die schallen nach vorn ab und die Lautsprecher, das sind nicht die, wie wir aus der Tür kennen, die 30 Zentimeter Durchmesser haben oder so, sondern die wirklich sehr klein sind, so ein Eurostück groß, die allerdings dann unterschiedlich angesteuert werden, so dass sie unterschiedliche Wellen in unterschiedliche Richtungen aussenden. Aber das wird rein softwaremäßig gemacht. Also die Orientierung der Lautsprecher selber ist quasi fix, die wird auch nicht geändert, wenn ich jetzt eine Separierung mache zwischen Fahrer und Beifahrer. Das passiert auf Softwareebene.

    Eines sollten Sie aber unbedingt bedenken. Was Ihr Gesprächspartner am Telefon erzählt, kann Ihr Beifahrer dann nicht mehr hören. Was SIE sagen, hört er natürlich weiterhin. Somit ist es sicher doch oft sinnvoll, Gespräche zu verschieben.

     

    Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:
    http://www.was-audio.de/aanews/autonews20171222_kvp.mp3