MusikNews für Radiosender: The Weeknd, Max Raabe, Alvaro Soler

18. 04. 05

Gerade erst hat sein “Starboy”-Album auch in Deutschland Goldstatus erreicht, schon meldet sich der dreifache Grammy-Gewinner The Weeknd überraschend mit neuem Material zurück: “My Dear Melancholy,” ist jetzt überall als Download und Stream erhältlich. Das Album vereint sechs neue Tracks des Kanadiers. Die Liste der Co-Autoren und -Producer dieses Albums ist hochkarätig: Nicolas Jaar ist genauso dabei, wie Skrillex, Frank Dukes, Gesaffelstein und Mike WiLL Made-It . Auch Daft Punk sind wieder dabei: “Hurt You feat. Gesaffelstein” komponierte The Weeknd unter anderem mit Guy-Manuel de Homem-Christo und knüpft damit direkt an “Starboy” und “I Feel It Coming” an.

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Der Frühling hat offiziell begonnen und Ostern haben wir bei hoffentlich buntbemalten Eiern, dem Duft von frischem Osterzopf und farbenfrohen Tulpen und Narzissen über die Bühne gebracht. Und jetzt wenn es wärmer wird steht sicher auch die ein oder andere Radtour auf dem Programm. Max Raabe trägt seinen Teil zur Frühlingsfreude bei und begeistert seine Fans mit einem poppigen Videoclip zum Song “Fahrrad fahr’n”. Bunt wie ein Comic und herrlich schräg ist das Filmchen, das die Musik in Bilder umsetzt. Mit lässiger Leichtigkeit besingt Max Raabe seine Passion für den Drahtesel, auf dem er sich liebend gerne im Alltag fortbewegt. “Fahrrad fahr’n” ist nur einer von 12 Songs, die Max Raabe für sein kreatives und abwechslungsreiches Album “Der perfekte Moment…wird heut verpennt” aufgenommen hat.

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Auf den ersten Blick scheint die Sache recht einfach zu sein: Alvaro Soler ist ein charmanter Spanier, dessen Debütalbum „Eterno Agosto“ sowie die Hits „Sofia“, „El Mismo Sol“ und „Yo Contigo, Tú Conmigo (The Gong Gong Song)“ weltweit über 30 Gold-, Platin- und Diamant-Awards abgeräumt haben. Er wurde für drei „Latin American Music Awards“ nominiert, seine Songs wurden weltweit allein auf Spotify knapp 390 Millionen Mal gestreamt und seinen YouTube-Kanal verfolgen täglich mehr als 1,7 Millionen Fans. Klassiker, denkt man sich – schaut man aber etwas genauer hin, ist die Sache viel interessanter: Alvaro hat eine spanische Mutter und einen deutschen Vater und lebt zehn Jahre in Tokio, bevor er nach Barcelona zurückkehrt und erst mal ein Industriedesign-Studium hinlegt. 2015 zieht er nach Berlin und nimmt ein Solo-Debüt auf, das in Deutschland aus dem Stand in die Top 5 einsteigt, in Polen, der Schweiz und Italien Platz 1 knackt und sich auch im Rest von Europa Top-Chartplatzierungen sichert, während „Sofia“ in 17 Ländern souverän auf #1 geht und in 30 Ländern weltweit die Top 5 erreicht. Trotz dieser beeindruckenden Bilanz nimmt sich der 27-jährige Alvaro selbst gar nicht so ernst und legt es mit seinen Songs ganz und gar nicht auf den schnellen Ruhm an. Dass Selbstironie und Hitqualitäten bestens zusammenpassen, beweist Alvaro mit „La Cintura“, der ersten Single aus seinem im September erscheinenden zweiten Album „Mar de Colores“. Der Track beschäftigt sich mit einem eigentlich klassischen Territorium südländischer Männer: Der Hüfte. In dieser Region macht ihnen kein Nordeuropäer was vor, denn Spanier können alles Mögliche und vor allem können sie tanzen.