Automobilnachrichten

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  1. Thema heute:   

    Chevrolet Corvette Cabriolet mit Hardtop

     

    Foto:Cadillac & Chevrolet Performance Cars Europe

    Das Fahren mit offenem Verdeck gehörte schon immer zur Tradition der Chevrolet Corvette. Tatsächlich war die Corvette, als sie im Jahr 1953 debütierte, nur als Cabrio erhältlich. Und als erstes Hardtop- und Mittelmotor-Cabriolet in der Corvette-Geschichte baut die neue Offenversion der Corvette Stingray konsequent auf dieses Erbe auf.

    Foto:Cadillac & Chevrolet Performance Cars Europe

    Die neue Corvette Stingray mit Mittelmotor wurde in erster Linie als Cabriolet entwickelt. Wie beim Stingray-Coupé, sorgt auch beim Cabriolet die vom Tunnel dominierte Struktur und die Verwendung von hochintegrierten Druckgussteilen für vorbildliche Karosseriesteifigkeit. Das Team hat das Hardtop so konstruiert, dass es sich nahtlos in der Karosserie verstauen lässt. So bleibt die beeindruckende Fähigkeit der Stingray, zwei Sätze Golfschläger auch bei geöffnetem Verdeck im Kofferraum zu verstauen, erhalten. Das Cabriolet behält auch das vordere Ablagefach des Coupés bei, in das ein Standard-Flug-Handgepäck und eine Laptoptasche passen.Im Vergleich zu den vorherigen Softtop-Designs, bietet das Hardtop einen leiseren Innenraum, erhöhte Sicherheit und eine sauberere Designlinie.

    Von Jets inspiriert

    Foto:Cadillac & Chevrolet Performance Cars Europe

    Wie beim Coupé, wurde auch das Design des Stingray Cabriolets von Kampfjets inspiriert. Die Verdeckabdeckung verfügt über aerodynamisch geformte und vom Gehäuse von Düsentriebwerken beeinflusste Gondeln. Die Gondeln, die auch als Inspiration für das Chevrolet Engineering Research Vehicle (CERV) I und II verwendet wurden, sowie die Corvette SS- und SR2-Konzepte, tragen dazu bei, die Luftzirkulation in der Kabine zu verringern und ein bemerkenswert stimmiges und markantes Profil mit geschlossenem und offenem Verdeck zu erzielen. Die Verdeckabdeckung verfügt auch über ein elektrisch verstellbares Heckfenster und eine Lüftungsöffnung zur Kühlung des Mittelmotors.Das zweiteilige Verdeck kann bei Fahrgeschwindigkeiten von bis zu 48 km/h aktiviert und in nur 16 Sekunden ein- und ausgefahren werden. Es wird – erstmals bei einer Corvette – von sechs Elektromotoren bewegt und verwendet Encoder zur präzisen Steuerung.  

    Keine Kompromisse bei der Leistung

    Das Cabriolet wird, wie das Stingray-Coupé, vom 6,2-Liter-Small-Block-V-8-LT2-Motor der neuen Generation angetrieben, dem einzigen V-8-Saugmotor in diesem Segment. Ausgestattet mit einer Performanceabgasanlage erzeugt er eine Leistung von 495 PS (369 kW) und ein Drehmoment von 637 Nm und somit die höchste Leistung und das höchste Drehmoment aller bisherigen Corvette-Basismodelle.

     

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    https://www.was-audio.de/aanews/autonews20200122_kvp.mp3

  2. Thema heute:   

    KÜS: Chromfolierungen - glänzender Auftritt oder einfach nur gefährlich?

     

    Foto: KÜS

    Die Individualisierung von Fahrzeugen, allgemein als Tuning bekannt, ist nach wie vor weit verbreitet und beliebt. Ein neuer Trend in der Szene ist jetzt das Bekleben mit hochglänzender Folie. Doch Vorsicht, hier ist nicht alles erlaubt. Die KÜS informiert, was geht und was nicht.

    Grafik: KÜS

    Das Tattoo für das Fahrzeug, also die Beklebung mit individuell ausgesuchter Folie, ist inzwischen im Straßenverkehr mehr und mehr zu bemerken. Korrekt angewendet findet man sie etwa bei Taxen, aber auch bei den Autos der Polizei. Die Fahrzeuge haben eine bestimmte ursprüngliche Farbe und werden dann mit Folie beispielsweise in das Hellelfenbein der Taxen oder das spezielle Design der Polizei umgestaltet. Viele Autobesitzer folieren ihre Fahrzeuge zum Schutz des Lacks oder vor Steinschlägen. Sie denken dabei sicherlich an den Wiederverkauf des Autos und einen relativ gut erhaltenen äußeren Zustand. Inzwischen geht der Trend jedoch zu hochglänzenden, sogenannten Chromfolierungen. Sieht schick aus, ist aber nur sehr bedingt erlaubt!

    Einigkeit herrscht darüber, dass komplett mit Chrom- oder Spiegelfolie beklebte Fahrzeuge eine Gefährdung darstellen können. Solche Oberflächen können Sonnenstrahlen oder das Licht, etwa von den Frontscheinwerfern entgegenkommender Autos, stark reflektieren. Das kann andere Verkehrsteilnehmer irritieren oder sogar blenden. Eine Verkehrsgefährdung ist dann nicht mehr auszuschließen. Anders sieht es bei kleineren verchromten oder mit Spiegelfolie beklebten Teilen wie etwa Radkappen, Stoßstangen oder Zierleisten aus. Sie werden in der Regel toleriert.

    Was sagte der Gesetzgeber? Im §19 (2) der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung ist geregelt, welche Änderungen zum Erlöschen der Betriebserlaubnis führen. Dies ist der Fall, wenn von einer willentlichen Veränderung an einem Fahrzeug zur Teilnahme am Straßenverkehr eine Gefährdung zu erwarten ist. Bei einer Vollverklebung, englisch Car Wrapping, ist das zu erwarten. Die Maßnahmen, die ein Erlöschen der Betriebserlaubnis nach sich ziehen, kosten ein Bußgeld von 50 Euro und bringen einen Punkt in der Flensburger Verkehrssünderkartei. Bei der Sicherstellung eines vollverklebten Fahrzeuges durch die Polizei können dann noch erhebliche Kosten für die Stilllegung und die Verbringung des Fahrzeuges dazu kommen.

    Die Bewertung des Gefährdungspotenzials durch die reflektierende Wirkung eines so verspiegelten Fahrzeugs wird im Einzelfall vorgenommen. Dabei ist im Wesentlichen die Beschaffenheit der jeweiligen Folie, etwa der Reflexionsgrad, und die Anbringung am Auto, beispielsweise wo und wie groß, entscheidend.

     

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  3. Thema heute:    
    Die Toyota Collection

     



    Foto: Toyota Deutschland GmbH

    Für echte Fans älterer, quasi historischer, Fahrzeuge der Marke Toyota ist der jeweils erste Samstag im Monat ein wichtiger Tag, denn dann kann man von 10 bis 14 Uhr die Toyota Collection besichtigen.


    Sie ist nicht nur eine der größten Sammlungen der Automobilmarke außerhalb Japans, sie ist auch am deutschen Stammsitz in Köln in der – Nomen est omen – Toyota Allee 2 und sogar bei freiem Eintritt zu besichtigen. Der Ursprung der Sammlung geht übrigens auf einen Händler des Unternehmens zurück, wie Thomas Heidbrink, Pressesprecher von Toyota Deutschlandberichtet.



    Foto: Toyota Deutschland GmbH

    Thomas Heidbrink:
    Der Sammler an sich, das muss man sagen, diese Ehre gebührt einem unserer ersten Händler in Deutschland, das ist der Peter Pichert aus Passau, der diese ganze Collection zusammengesammelt hat. Und das ist das Besondere daran: Der Hintergrund ist: Er ist Toyota-Händler der ersten Stunde. Er ist direkt Anfang der Siebziger-Jahre mit uns angefangen in Deutschland, Fahrzeuge zu verkaufen, und hat Zeitpunkt die Schönen mal für sich behalten.



    Foto: Toyota Deutschland GmbH


    Eigentlich ist der Aufbau eine solchen Sammlung für einen Quasi-Privatmann kaum zu stemmen, denn:

    Thomas Heidbrink:
    … dann ist das ein sehr großer, finanzieller Aufwand, jedoch hat er das über die Jahre gemacht. Der hat in den Siebzigerjahren angefangen und hat dann bis in die Neunzigerjahre gesammelt und hat dann das erste Toyota-Museum in Hartkirchen bei Passau eröffnet. Vor drei Jahren ist der Herr Pichert gestorben und da haben wir gesagt: „Wenn sich die Familie Pichert von diesen Fahrzeugen trennen möchte, dann ist das auf alle Fälle etwas, was uns als Toyota Deutschland auf den Plan ruft!!“


    Im Gegensatz zu vielen anderen Sammlungen dieser Art muss man sich von diesen Autos auch nicht fernhalten.


    Foto: Toyota Deutschland GmbH

    Thomas Heidbrink:
    Genau: Wir haben uns auch entschieden, es ist kein Toyota-Museum, es ist eine Fahrzeugsammlung. Wir wollen einfach die Fahrzeuge erst mal zeigen und den Leuten zugänglich machen. Und gute, alte, Tradition bei Herrn Pichert war, dass man in jedes Auto einsteigen konnte. Auch dieses Erbe möchten wir antreten und erhalten, das heißt: alle Autos sind bei uns offen, können betreten werden, man kann sich reinsetzen. Das Besondere an dieser ganzen Fahrzeugsammlung ist, eben diese Vielfalt. Viele Corolla als meistverkauftes Auto der Welt, viele Baureihen, Exoten, vom japanischen Markt bis hin zum James Bond Faktor. Wir haben aber auch zwei 2.000 GT, das zeichnet die Sammlung aus.


    … also notieren Sie sich der Einfachheit halber: immer am ersten Samstag im Monat von 10 bis 14 Uhr. Besuch der Toyota Collection in Köln.

     

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    https://www.was-audio.de/aanews/autonews20191220_kvp.mp3