Automobilnachrichten

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  1. Themen heute:   

    Neuer Fiat 500 Collezione auf dem Laufsteg in Mailand ///  Rallye Australien: Saisonfinale für den Citroen C3 WRC

     

    Foto: obs/FIAT/FCA Group

     

    1.

    Der neue Fiat 500 Collezione bringt Farbe in das manchmal eintönige Grau des Herbstes. Das bei den deutschen Händlern bereits erhältliche Sondermodell war Star einer Show im Mailänder Luxuseinkaufszentrum "La Rinascente".

    Passend zum exklusiven Ambiente wurde die Veranstaltung gemeinsam von Fiat und dem international renommierten Männermodemagazin L'Uomo Vogue bestritten. Beide Marken repräsentieren weltweit seit mehr als einem halben Jahrhundert Stil, Design und Trends aus Italien. Im Laufe der Zeit haben Fiat und L'Uomo Vogue den Lebensstil unzähliger Menschen in Italien und der gesamten Welt beeinflusst.

     

    Foto: obs/FIAT/FCA Group

    Nach dem zu Jahresanfang gezeigten Fiat 500 Collezione im Stil des Frühjahrs greift das neue Sondermodell jetzt herbstliche Motive auf. Verfügbar als Limousine mit serienmäßigem festem Glasdach und als Cabriolet mit grauem Stoffverdeck, bietet er typisch italienische Eleganz und zeitlosen Stil. Mit hoher Verarbeitungsqualität, sorgfältig ausgewählten Materialkombinationen und moderner Technologie spricht das Sondermodell urbane Kunden an.

    Die Präsentation des neuen Fiat 500 Collezione im Mailänder Luxuseinkaufszentrum "La Rinascente" schlug die Brücke zwischen den Welten des Automobils und der Mode. Während auf dem Laufsteg Models die neue Herbstmode zeigten, war auf großen Monitoren der Fiat 500 Collezione auf den Straßen der norditalienischen Modemetropole zu sehen.  


    Foto: CITROËN Deutschland GmbH  

    2.

    Hoch motiviert nach dem Sieg bei der Rallye Spanien tritt das Citroën Total Abu Dhabi WRT am kommenden Wochenende (16.–18. November) in Australien an.

    Beim Saisonfinale der FIA-Rallye-Weltmeisterschaft steuern Craig Breen/Scott Martin und Mads Østberg/Torstein Eriksen die beiden Citroën C3 WRC. Beide Fahrer-Duos wollen die steigende Formkurve des Teams weiter fortsetzen.

    Mit zehn Stunden Zeitunterschied und abwechslungsreichen Strecken, teils auf harten Schotterpisten im australischen Busch, teils auf flüssigen Wegen, bietet das Saisonfinale eine besondere Herausforderung. Für die beiden Citroën Teams ist es dennoch keine Reise ins Ungewisse: Beide werden auf die Erfahrungen mit dem Citroën C3 WRC zurückgreifen können, der 2017 in Australien nicht nur lange ums Podium gekämpft hat, sondern auch in der aktuellen Saison seine Wettbewerbsfähigkeit beweisen konnte

     

    Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:
    https://www.was-audio.de/aanews/autonews20181116_kvp.mp3

  2. Thema heute:   

    WLTP - vier Buchstaben, die es in sich haben

     

    Foto: Toyota Deutschland GmbH

     

    Es sind nur vier Buchstaben, aber die haben es in sich. WLTP steht für Worldwide Harmonized Light Vehicle Test Procedure, das aktuellste Messverfahren zur Ermittlung von Kraftstoffverbrauch und CO2-Emissionen bei neu zugelassenen Autos.

    Genau dieses Verfahren ist aber sehr aufwendig und viele Automobilhersteller haben das unterschätzt mit der Konsequenz, dass die Lieferzeiten geradezu explodieren. Wie das bei Toyota Deutschlandaussieht, erfahren wir von Produktpressesprecher Thomas Heidbrink:   

    Foto: Toyota Deutschland GmbH

    Thomas Heidbrink:   
    Tja, wie sieht es bei Toyota aus? Ja, Toyota hat sich schon früh auf die Einführung des neuen Testzyklus vorbereitet und die Prüfung aller Modelle bereits im zweiten Quartal 2018 abgeschlossen. Das hat für unsere Kunden zur Folge, dass es keinerlei Wartezeiten aufgrund von Lieferengpässen oder Ähnlichem gibt!

    Bei diesem neuen Messverfahren, das seit dem 01. September 2018 für alle Neuwagen Vorschrift ist, steckt der Teufel im Detail. Warum eigentlich?

    Foto: Toyota Deutschland GmbH

    Thomas Heidbrink:    

    Die Prüfverfahren sind aufwendiger und die Messungen auch. Das liegt unter anderem daran, dass die Ausstattungslinien und Sonderausstattungen und das verbaute Zubehör bei den Tests berücksichtigt werden müssen. Das heißt, man muss JEDE Ausstattungslinie, JEDES  Zubehör an das Auto bauen, wie es denn dann verkauft wird und in diesem Zustand mit Anhängerkupplung beispielsweise, der höhen Ausstattung, was ein schwereres Gewicht zum Beispiel zur Folge hat und so weiter und so fort. Genau in dieser Konfiguration, wie man es kauft, muss es gemessen werden!

    Wenn also jeder Hersteller alle erdenklichen Fahrzeugvarianten einem zeitintensiven Prüfverfahren unterziehen muss, dann sind logischerweise Engpässe bei den Prüfständen überall auf der Welt unvermeidlich.  Wieso ist das bei Toyota anders?   

    Foto: Toyota Deutschland GmbH

    Thomas Heidbrink:    

    Ja, warum hat Toyota keine Probleme mit der Umstellung auf den Testzyklus WLTP? Wir haben uns eben frühzeitig schon darum gekümmert, dass wir eben Prüfstandkapazitäten weltweit einkaufen und dann alle Autos dementsprechend geprüft haben und so konnten wir vermelden, dass wir im zweiten Quartal diesen Jahres sämtliche Prüfungen zu allen Anbauteilen und allen Modellen bereits abgeschlossen haben und deswegen müssen wir im Prinzip auch keine Wartezeiten einräumen unseren Kunden aufgrund von Lieferengpässen aufgrund der Umstellung. Alle Modelle wurden geprüft und upgedatet auf den neuesten Stand!

    Das sieht dann nach einer klassischen win-win Situation aus. Toyota kann liefern und die Käufer müssen nicht warten.  Somit sind alle zufrieden.    

     

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    https://www.was-audio.de/aanews/autonews20181109_kvp.mp3

  3. Thema heute:   

    Elfer im Dauerstress: Erprobungsprogramm für die neue 911-Generation        

     

    Foto: Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG

    Endspurt für den neuen Porsche 911: Die achte Generation des Sportwagen-Klassikers kommt Anfang 2019 auf den Markt. Davor geben die Prototypen nochmal richtig Gas und spulen rund um den Globus das finale Erprobungsprogramm ab.

    Foto: Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG

    Für die neuen Sportwagen bedeutet das Stress pur. Sie pendeln zwischen Klimazonen mit einem Temperaturunterschied von bis zu 85 Grad Celsius. Sie sprinten über Höhendifferenzen von mehr als vier Kilometern. Sie quälen sich durch Großstadt-Staus und stellen neue Bestwerte auf den Rennstrecken auf. Und am Ende muss jedes System noch genauso zuverlässig funktionieren wie am Anfang. In Heißländern wie den Golfstaaten im Mittleren Osten oder im Death Valley in den USA müssen bei Temperaturen bis 50 Grad Celsius unter anderem die Klimatisierung, das Thermomanagement und das Verbrennungsverhalten Funktionsprüfungen über sich ergehen lassen. Das Interieur darf sich zum Beispiel in der Hitze nicht verziehen und daraus resultierende Geräusche abgeben.

    Foto: Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG

    Im minus 35 Grad kalten Finnland stehen Stichworte wie Kaltstart, Heizung und Klimatisierung, Traktion, Handling und Bremsverhalten sowie Reaktionsschnelligkeit der Fahrdynamik-Regelsysteme auf dem Testkalender. Die kurvenreichen und anspruchsvollen Straßen am europäischen Polarkreis bieten für die Erprobung eines Sportwagens optimale Bedingungen. Im Dauerlauf sprinteten die neuen Elfer über Chinas Straßen und Pisten in der dort typischen Verkehrsstruktur, und mussten beweisen, dass sie mit Kraftstoffen unterschiedlichster Qualitäten zuverlässig laufen.

    Foto: Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG