20. 03. 30

München - mikeXmedia
Wie sich die Corona-Krise in den kommenden Wochen und Monaten noch weiter auf den Fußball auswirken wird, ist derzeit noch völlig unklar. Auch der FC Bayern München hat daher das Thema Neuzugänge erst einmal auf Halten gestellt, so Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge. Das führt jetzt erneut zu Verstimmung bei Leroy Sané. Seit rund einem Jahr ist der Flügelflitzer von Manchester City Bayerns Wunsch-Kandidat Nummer eins. Ein Wechsel im Sommer schien bereits fix, aber Sané riss sich das Kreuzband und die Bayern sahen von einer Verpflichtung zunächst ab. Eine Transfer-auf-Eis-Ansage klingt für Sané nun wieder einmal so, dass Bayern erstmal erneut abwarten möchte. Vielleicht versucht der Deutsche Meister aber auch, die kolportierte 100-Mio-Euro-Ablöse in den schwierigen Corona-Zeiten nochmal zu drücken. Dies wäre aus Bayern-Sicht zwar verständlich, stellt beim durchaus launischen Sané eben auch ein Risiko dar.

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20. 03. 27

Dortmund - mikeXmedia
Die deutschen Champions-League-Klubs Bayern München, Borussia Dortmund, RB Leipzig und Bayer Leverkusen werden die finanziell notleidenden Fußballvereine der 1. und 2. Liga mit rund 20 Millionen Euro unterstützen, wie Borussia Dortmund bekannt gab. Über ein Modell für die Hilfsaktion haben sich die vier Klubs verständigt und wollen auf 12,5 Millionen Euro verzichten, die ihnen aus dem aktuellen TV-Vertrag zustünden und fließen nun in einen Solidartopf. Mit insgesamt 7,5 Millionen stocken die Klubs diese Summe mit eigenen Mitteln auf und somit stehen 20 Millionen Euro zur Verfügung. Welcher Verein wieviel Geld erhält, entscheidet die DFL. Christian Seifert, Sprecher des DFL-Präsidiums zeigt sich begeistert, denn diese Aktion unterstreicht, dass Solidarität in der Bundesliga und 2. Bundesliga kein Lippenbekenntnis ist und das DFL-Präsidium ist den vier Champions-League-Teilnehmern sehr dankbar im Sinne der Gemeinschaft aller Clubs.

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20. 03. 26

Frankfurt/Main - mikeXmedia
Die Pause in der Fußball-Bundesliga wird ausgedehnt. Nach ihrer Präsidiumssitzung gab die DFL bekannt, dass die ursprünglich bis 2. April geplante Spielpause ausgeweitet werde. Das Präsidium wird der Mitgliederversammlung eine weitere Aussetzung des Spielbetriebs in der Bundesliga und 2. Bundesliga bis mindestens 30. April empfehlen, heißt es in der DFL-Mitteilung. Eine komplette Absage der Saison soll aber nicht empfohlen werden, da die Verantwortung zu groß sei für einen Wirtschaftszweig mit 56.000 direkt und indirekt Beschäftigten. Die Saison soll dabei bis zum 30. Juni zu einem Ende gebracht werden, so das geplante Ziel. Am wahrscheinlichsten werden die Partien als Geisterspiele ausgetragen und so arbeitet die DFL derzeit unter Hochdruck an Konzepten, Spiele zu gegebenem Zeitpunkt auch ohne Stadion-Zuschauer und mit einem Minimal-Einsatz von Arbeitskräften in den Bereichen Sport, allgemeine Organisation und Medien durchzuführen.

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20. 03. 16

Nyon - mikeXmedia
Die wegen der Coronakrise gefährdete EURO 2020 soll verschoben werden und scheint offenbar auch bei der UEFA bereits beschlossene Sache zu sein. Aus Verbandskreisen heißt es, das der Verband beim Krisentreffen mit Klubs, Ligen- und Spielervertretern eine Verschiebung empfehlen wird. Demnach sollen zwei Szenarien zur Diskussion gebracht werden. Die erste wäre eine Verlegung in den Sommer 2021, dafür müsste aber der Weltverband FIFA einer Verschiebung seiner reformierten Klub-WM zustimmen, die für diesen Zeitraum in China geplant ist. Die UEFA will dabei Zugeständnisse machen und zwölf Klubs zu dem Turnier schicken, falls FIFA-Präsident Gianni Infantino zu einer Verlegung bereit sei. Variante zwei wäre eine Verschiebung in den Herbst oder Winter des laufenden Jahres und man würde mit der EM der Klub-WM aus dem Weg gehen. Wegen des Terminkalenders bevorzugt die UEFA jedoch eine Verlegung in den kommenden Sommer.

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