26. 02. 20

+ Teheran: Iran droht USA mit Angriffen auf Militärstützpunkte
+ London: Prinz Andrew nach Festnahme wieder auf freiem Fuß
+ Innsbruck: Bewährungsstrafe nach Erfrierungstod am Großglockner
+ Weitere Meldungen des Tages

Teheran - mikeXmedia -
Der Iran verschärft im Konflikt mit den USA den Ton und warnt vor einer weiteren Eskalation. In einem Schreiben an UN-Generalsekretär Guterres kündigte die Führung in Teheran an, Stützpunkte und Einrichtungen feindlicher Streitkräfte in der Region im Ernstfall als legitime Ziele zu betrachten. Hintergrund sind die stockenden Gespräche über das iranische Atomprogramm. US-Präsident Trump hatte zuvor mit massiven Konsequenzen gedroht, falls es keine Einigung geben sollte. Die Spannungen zwischen beiden Staaten nehmen damit weiter zu.

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London - mikeXmedia -
Der frühere britische Prinz Andrew ist rund zwölf Stunden nach seiner Festnahme wieder auf freien Fuß gekommen. Nach Angaben der Polizei laufen die Ermittlungen jedoch weiter. Konkrete Details zu den mutmaßlichen Dokumenten nannten die Behörden zunächst nicht. Andrew weist die Vorwürfe zurück.

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Innsbruck - mikeXmedia -
Nach dem Erfrierungstod einer jungen Frau am Großglockner ist ihr Freund und Seilpartner verurteilt worden. Das Landesgericht Innsbruck sprach ihn der grob fahrlässigen Tötung schuldig. Der Richter verhängte eine Bewährungsstrafe von fünf Monaten. Nach Überzeugung des Gerichts hatte der Mann die Gefahr in großer Höhe unterschätzt und nicht rechtzeitig reagiert.

26. 02. 20

+ Berlin: Alzheimer-Medikament Lecanemab zeigt keinen Zusatznutzen
+ Weitere Meldungen des Tages

Berlin - mikeXmedia -
Der Gemeinsame Bundesausschuss sieht für den Alzheimer-Wirkstoff Lecanemab keinen nachweisbaren Vorteil gegenüber älteren Therapien. Obwohl der Wirkstoff direkt gegen Eiweißablagerungen im Gehirn vorgeht, verbesserten sich weder Symptome noch Lebensqualität im Vergleich zu herkömmlichen Behandlungen, teilte das Gremium mit. Entscheidend für die Zukunft ist die Preisgestaltung, denn das Mittel kostet rund hundertmal mehr als etablierte Therapien.

26. 02. 20

+ Washington: Klage gegen Lockerung der US-Klimaregeln
+ Nürnberg: Arbeitsagentur warnt vor wachsendem Fachkräftemangel
+ Düsseldorf: Deutschland plant Kriseninstrument für Gasversorgung
+ Weitere Meldungen des Tages

Washington - mikeXmedia -
Mehrere Klimaschutzgruppen ziehen in den USA vor Gericht, weil die Regierung von Präsident Trump Treibhausgase künftig als ungefährlich einstufen will. Ein Bündnis aus rund 20 Umwelt- und Gesundheitsorganisationen wirft der Umweltbehörde EPA und ihrem Leiter Zeldin rechtswidriges Vorgehen vor. Die Behörde plant, ihre wissenschaftliche Bewertung von 2009 zu streichen, nach der CO₂ und Methan die Gesundheit gefährden und deshalb reguliert werden dürfen. Gleichzeitig wurden Abgasvorgaben für Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor aufgehoben, da sie als wirkungslos gelten sollen.

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Nürnberg - mikeXmedia -
Trotz mehr als drei Millionen Arbeitslosen sieht die Bundesagentur für Arbeit langfristig ein anderes Risiko für den Arbeitsmarkt. Behördenchefin Nahles erklärt, dass die Zahl der Erwerbspersonen im Jahr 2026 erstmals um rund 40.000 sinken wird und der demografische Wandel nun spürbar einsetzt. Das bekannte Bild aus steigender Arbeitslosigkeit und gleichzeitig fehlenden Fachkräften bleibe bestehen. Entscheidend sei künftig weniger die aktuelle Konjunktur als die Alterung der Bevölkerung. Die SPD-geführte Behörde behauptet, dass die Lage ohne Zuwanderung bereits deutlich angespannter wäre.

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Düsseldorf - mikeXmedia -
Bundeswirtschaftsministerin Reiche kündigt Maßnahmen zur Absicherung der Gasversorgung in Deutschland an. Für den Winter 2027 soll ein spezielles Kriseninstrument eingeführt werden, um Engpässe abzufedern. Die Ministerin betont, dass derzeit geprüft werde, welches Instrument sich am besten eignet. Ziel sei es, Versorgungssicherheit in außergewöhnlichen Krisenlagen zu gewährleisten und wirtschaftliche Risiken zu minimieren. Schon seit Tagen wird kritisiert, dass die Gasspeicher sich weiter einem kritischen Niedrigstand nähern und die Regierung die Lage verharmlost.

26. 02. 19

+ Washington: USA prüfen Militärschlag gegen Iran
+ Weitere Meldungen des Tages

Washington - mikeXmedia -
Nach neuen Atomgesprächen zwischen den USA und dem Iran verdichten sich Anzeichen für eine mögliche militärische Eskalation. US-Regierungssprecherin Leavitt erklärte, es gebe zahlreiche Argumente für einen Angriff, zugleich bleibe Diplomatie für Präsident Trump die bevorzugte Option. Teheran wäre gut beraten, eine Vereinbarung zu schließen. Laut US-Medien sollen Sicherheitsberater dem Präsidenten mitgeteilt haben, das Militär könne kurzfristig Angriffe starten, eine endgültige Entscheidung sei aber noch nicht gefallen. Das Weiße Haus prüft derzeit sowohl die Folgen eines Einsatzes als auch die Risiken eines Verzichts.

26. 02. 19

+ Berlin: Bahn-Fracht spart tausende Jobs ein
+ Weitere Meldungen des Tages

Berlin - mikeXmedia -
Die Güterverkehrssparte der Bahn will in Deutschland massiv Personal abbauen. Chef Osburg kündigt an, von rund 14.000 Stellen etwa 6.000 zu streichen. Betroffen sind Betrieb, Planung, Verwaltung, Verkauf und IT. Der Einschnitt gehört zu einem Sanierungsprogramm für das seit Jahren verlustreiche Unternehmen. Noch in diesem Jahr muss die Sparte wegen eines EU-Verfahrens wieder Gewinne erreichen, sonst droht das Aus. Im vergangenen Jahr lag das operative Defizit weiterhin bei einem zweistelligen Millionenbetrag.

26. 02. 19

+ Seoul: Ex-Präsident wegen Kriegsrechts zu lebenslang verurteilt
+ Mainz: ZDF entschuldigt sich für KI-Bilder im heute journal
+ Offenbach: Schneefall sorgt für Unfälle auf vielen Straßen

Seoul - mikeXmedia -
Der frühere südkoreanische Präsident Yoon ist wegen der Ausrufung des Kriegsrechts Ende 2024 zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Ein Gericht in Seoul sah es als erwiesen an, dass er einen Aufstand angeführt und die Verfassung untergraben hat. Der Fall gilt als einer der schwersten politischen Strafprozesse in der jüngeren Geschichte des Landes und hatte eine Staatskrise ausgelöst. Den Vorwurf, er habe gezielt eine dauerhafte Diktatur vorbereiten wollen, wiesen die Richter jedoch zurück. Yoon kann gegen das Urteil noch Berufung einlegen.

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Mainz - mikeXmedia -
Das ZDF hat Fehler in einem Nachrichtenbeitrag des heute journal eingeräumt, in dem unter anderem KI-generierte Bilder zu Einsätzen der US-Migrationsbehörde verwendet wurden. Der Sender erklärte, solche Darstellungen seien im Nachrichtenbereich grundsätzlich unzulässig – selbst eine Kennzeichnung hätte hier nicht ausgereicht. Die Zuschauer wurden um Entschuldigung gebeten. Der selber von einem Politikskandal betroffene Kulturstaatsminister Wolfram Weimer sprach von einem unangenehmen Vorgang, der die Glaubwürdigkeit beeinträchtigen könne, sah die Sache nach der Entschuldigung aber als erledigt an. Der Deutscher Journalisten-Verband warnte dagegen vor einer Vermischung von recherchierten Inhalten und KI-Material. Vorsitzender Mika Beuster forderte klare Kennzeichnungen und schnelle Korrekturen – es gehe um Vertrauen in den Journalismus, so Beuster weiter.

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Offenbach - mikeXmedia -
Kräftiger Schneefall hat in weiten Teilen Deutschlands für gefährliche Straßenverhältnisse gesorgt. Nach Angaben des Deutscher Wetterdienst fiel von Nordrhein-Westfalen über Hessen und Rheinland-Pfalz bis nach Ostbayern Schnee bis in tiefe Lagen, die Folge waren zahlreiche Verkehrsunfälle. Im Schwarzwald rutschte bei Titisee-Neustadt ein Lastwagen auf schneematschbedeckter Fahrbahn durch die Leitplanke und einen Abhang hinunter, der Fahrer wurde leicht verletzt ins Krankenhaus gebracht. Auch in Hessen meldete die Polizei mehrere Unfälle, Autos standen quer oder landeten in Straßengräben.

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