26. 01. 19

+ Teheran: Zehntausende Tote und Verletzte bei Protesten im Iran
+ Berlin: Bundeswehr weitet Ausbildungsplätze für neuen Wehrdienst aus
+ Weitere Meldungen des Tages

London - mikeXmedia -
Bei den landesweiten Protesten im Iran sind nach Angaben von Mitarbeitern mehrerer Krankenhäuser Zehntausende Menschen ums Leben gekommen. Laut Recherchen sollen zwischen 16.500 und 18.000 Menschen getötet worden sein, rund 330.000 bis 360.000 wurden verletzt. Irans oberster Führer Chamenei hatte zuletzt erstmals eingeräumt, dass es Tausende Tote gegeben habe.

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Köln - mikeXmedia -
Die Bundeswehr hat zum Start des neuen Wehrdienstes ihre Kapazitäten für die Grundausbildung ausgebaut. Insgesamt stehen nun etwa 35.000 bis 40.000 Plätze bereit, deutlich mehr als in den Vorjahren. Damit sollen nicht nur die rund 20.000 jungen Männer und Frauen aufgenommen werden, die in diesem Jahr zum Wehrdienst antreten, sondern auch zukünftige Fach- und Führungskräfte ihre Grundausbildung absolvieren können. Nach Angaben von Generalleutnant Robert Sieger, Personalchef der Streitkräfte, soll die Erweiterung die Ausbildung flexibler und effektiver gestalten.

26. 01. 19

+ Penco: Tote bei schweren Waldbränden in Zentralchile
+ Berlin: Zahl syrischer Staatsangehöriger sinkt vor allem durch Einbürgerung
+ Weitere Meldungen des Tages

Penco - mikeXmedia -
Bei schweren Waldbränden im Zentrum Chiles sind mehrere Menschen ums Leben gekommen. Es wurden rund fünfzehn Todesopfer registriert. Zuvor war offiziell nur von wenigen Toten die Rede, weitere Opfer wurden an anderen Orten gemeldet. Wegen der Brände sind rund fünfzigtausend Bewohner in zwei Regionen aufgerufen worden, sich in Sicherheit zu bringen. Hunderte Feuerwehrleute und Soldaten kämpfen gegen etwa fünfundzwanzig Brandherde. Die Lage bleibt angespannt.

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Berlin - mikeXmedia -
Im vergangenen Jahr sind 30.000 Syrer weniger als im Jahr 2024 eingebürgert worden. Die Gesamtzahl dieser Personengruppe lag bei 940.000 Menschen. Gut die Hälfte verfügte über einen anerkannten Schutzstatus, etwa als Flüchtlinge oder Asylberechtigte. Andere lebten mit Aufenthaltstiteln, Duldungen oder laufenden Asylverfahren in Deutschland. Syrien zählt seit Jahren zu den wichtigsten Herkunftsländern bei Einbürgerungen. Mit dem Erwerb der deutschen Staatsangehörigkeit verschwinden diese Personen aus dem Ausländerregister, auch wenn sie ihre ursprüngliche Staatsangehörigkeit behalten.

26. 01. 18

+ Brüssel: EU sucht Antwort auf angedrohte US-Strafzölle
+ Damaskus: Syrische Armee rückt in kurdische Gebiete vor
+ Jakarta: Nach Flugzeugabsturz eine tote Person geborgen
+ Berlin: Unternehmen finden kaum Nachwuchs für Führungsjobs

Brüssel - mikeXmedia -
Nach der Ankündigung neuer US-Zölle hat die Europäische Union in Brüssel über das weitere Vorgehen beraten. Die EU-Spitze warnte vor einer Eskalation mit schweren Folgen für den transatlantischen Handel. Vertreter der Union sprachen von massivem politischem Druck aus Washington. US-Präsident Trump hatte im Zusammenhang mit dem Streit um Grönland Strafzölle gegen rund acht europäische Staaten in Aussicht gestellt. In Brüssel wächst die Sorge vor einer wirtschaftlichen Abwärtsspirale, sollte der Konflikt weiter verschärft werden.

Nur kurz nach ihrer Ankunft in Grönland, sind die deutschen Soldaten unterdessen wieder abgezogen worden. Die rund fünfzehn Soldaten flogen mit einer zivilen Maschine nach Kopenhagen zurück. Ursprünglich war ein Aufenthalt von rund drei Tagen geplant, der sich jedoch mehrfach verzögert und verkürzt hatte. Zuletzt war offen, wie lange der Einsatz dauern würde. Hintergrund sind die politischen Spannungen, nachdem US-Präsident Trump Sonderzölle gegen mehrere an der Mission beteiligte Staaten angekündigt hatte.


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Damaskus - mikeXmedia -
Die syrische Armee setzt ihren Vormarsch in von Kurden kontrollierten Regionen fort. Dabei kam es erneut zu Gefechten. Die USA forderten das syrische Militär auf, die Offensivhandlungen in den betroffenen Gebieten umgehend einzustellen. Washington warnt vor einer weiteren Eskalation der Lage. Die Kurden bilden die größte Minderheit in Syrien und kontrollieren seit Jahren Teile des Nordens und Ostens des Landes. Die Spannungen zwischen Damaskus und den kurdischen Kräften haben sich zuletzt deutlich verschärft.


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Jakarta - mikeXmedia -
Nach einem Flugzeugunglück in Indonesien haben Einsatzkräfte erste Opfer lokalisiert. In einem steilen Hang wurden verstreute Trümmer der Maschine und eine Leiche entdeckt. Zuvor hatten Suchmannschaften in der Bergregion zahlreiche Wrackreste lokalisiert, darunter größere Strukturteile des Flugzeugs. Das Absturzgebiet liegt in abgelegenem, felsigem Terrain und ist nur schwer erreichbar. Die Rettungsarbeiten gestalten sich deshalb aufwendig und dauern weiter an.

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Köln - mikeXmedia -
Viele Unternehmen in Deutschland haben Probleme, Führungspositionen zu besetzen. Im vergangenen Jahr blieben im Schnitt rund 28.000 Stellen auf Leitungsebene unbesetzt. Das ist für Betriebe besonders kritisch, weil offene Führungsjobs Geschäftsabläufe spürbar beeinträchtigen können. Hauptgrund ist die geringe Bereitschaft vieler Beschäftigter, Verantwortung zu übernehmen. In einer Befragung kann sich nur etwa jede siebte Person ohne Leitungsfunktion einen Aufstieg vorstellen. Rund 40 Prozent wären nur unter bestimmten Bedingungen dazu bereit, mehr als 40 Prozent lehnen Führungsaufgaben grundsätzlich ab.

26. 01. 18

+ Washington: Trump beruft Blair in Gremium für Gaza-Wiederaufbau
+ Berlin: Warnstreiks im öffentlichen Dienst der Länder werden ausgeweitet
+ Weitere Meldungen des Tages

Washington - mikeXmedia -
US-Präsident Trump hat den früheren britischen Regierungschef Blair in ein Führungsgremium berufen, das die Ziele seines sogenannten Friedensrats für den Gazastreifen umsetzen soll. Zum Exekutivkomitee gehören zudem Außenminister Rubio, Weltbank-Präsident Banga, Trumps Schwiegersohn Kushner sowie der Sondergesandte Witkoff und weitere Personen an. Das Gremium soll Wiederaufbau und Verwaltung des durch den Krieg zwischen Israel und der Hamas stark zerstörten Gebiets koordinieren. Die zweite Phase von Trumps Friedensplan zielt auf ein dauerhaftes Ende des Konflikts und sieht auch die Entwaffnung der Hamas vor, die dies bislang ablehnt.

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Potsdam - mikeXmedia -
Die Gewerkschaften wollen ihre Warnstreiks ab der kommenden Woche deutlich verstärken. Betroffen sein sollen im öffentlichen Dienst der Länder unter anderem Universitätskliniken und Verwaltungen. Auch Beschäftigte in Kitas der Stadtstaaten könnten in den Ausstand treten. Hintergrund ist, dass die Länder-Arbeitgeber bislang kein verbindliches Angebot vorgelegt haben. Die Gewerkschaften sprechen von mangelnder Bewegung in den Verhandlungen und rufen die Beschäftigten auf, den Druck zu erhöhen. Schon in den vergangenen Wochen kam es zu spürbaren Einschränkungen, etwa in Kitas, an Hochschulen und in Kliniken.

26. 01. 18

+ New York: UN-Abkommen schützt erstmals die Hohe See
+ Berlin: Neuwagen stoßen deutlich weniger CO2 aus
+ Weitere Meldungen des Tages

New York - mikeXmedia -
Erstmals tritt ein weltweites UN-Abkommen zum Schutz der Hohen See in Kraft. Meeresschützer sprechen von einem historischen Schritt für die Ozeane. Die Vereinbarung schafft einen völkerrechtlichen Rahmen, um grenzüberschreitende Bedrohungen besser einzudämmen und Lebensräume im offenen Meer zu bewahren. Die Hohe See bedeckt rund vierzig Prozent der Erdoberfläche und war bislang kaum rechtlich geschützt. Bisher galten verbindliche Regeln vor allem für Küstengewässer. Mit dem Abkommen soll sich das nun grundlegend ändern.

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Flensburg - mikeXmedia -
Neuzugelassene Autos in Deutschland haben im vergangenen Jahr weniger CO2 ausgestoßen als zuvor. Nach Angaben des Kraftfahrt-Bundesamtes sank der durchschnittliche Ausstoß um rund zwölf Prozent auf etwa 106 Gramm pro Kilometer. Bei mehreren großen Herstellern fiel der Rückgang noch stärker aus. Marktführer VW reduzierte den CO2-Wert im Schnitt um rund fünfzehn Prozent auf etwa 109 Gramm. BMW erreichte mit gut elf Prozent Rückgang ungefähr den Durchschnitt des Gesamtmarkts. Deutlich geringer fiel die Verbesserung bei Mercedes aus, dort lag das Minus nur bei rund drei Prozent.

26. 01. 17

+ Teheran: Irans Führung macht Trump für Massenproteste verantwortlich
+ Kopenhagen: Proteste gegen Trumps Grönland-Pläne
+ Washington: US-Bundesgericht schränkt ICE-Einsätze ein

Teheran - mikeXmedia -
Irans oberster Führer Chamenei gibt US-Präsident Trump die Schuld an den landesweiten Massenprotesten. Vor Anhängern in Teheran erklärte er, Trump habe direkt in die Unruhen eingegriffen und die Menschen ermutigt, weiterzumachen. Die USA trügen Verantwortung für Opfer, Schäden und die Diskreditierung des iranischen Volkes, so Chamenei. Gleichzeitig warnt die europäische Flugsicherheitsbehörde Airlines vorerst davor, den iranischen Luftraum zu nutzen. Auch in angrenzenden Ländern sei besondere Vorsicht geboten, vor allem in der Nähe von US-Militärstützpunkten. Die Empfehlung gilt zunächst für rund einen Monat.

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Kopenhagen - mikeXmedia -
In Kopenhagen und weiteren dänischen Städten haben tausende Menschen gegen die Grönland-Pläne von US-Präsident Trump demonstriert. Auf dem Rathausplatz waren zahlreiche dänische und grönländische Fahnen zu sehen. Die Kopenhagener Oberbürgermeisterin erklärte, die Botschaft sei eindeutig: Grönland sei keine Ware. Auch in Aarhus machten Vertreter der Stadt deutlich, dass die arktische Insel Rückhalt habe. Grönland gehört zum Königreich Dänemark, Trump begründet seine Pläne mit Sicherheitsinteressen der USA. Die Demonstranten wiesen Forderungen nach einer Übernahme entschieden zurück.

Die Bundeswehr hat unterdessen in Grönland gemeinsam mit Streitkräften weiterer NATO-Staaten eine europäische Erkundungsmission begonnen. Rund zwanzig deutsche Soldaten sind auf der Arktisinsel eingetroffen. Hintergrund sind die jüngsten US-Drohungen zur Übernahme Grönlands und die wachsenden Spannungen in der Region. Die Mission soll die Grundlage für die Planung einer künftigen Militärübung schaffen. Neben Deutschland beteiligen sich auch Frankreich, Schweden und Norwegen an dem Einsatz. Ziel ist es, die militärische Zusammenarbeit im hohen Norden zu stärken.

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Minneapolis - mikeXmedia -
Ein Bundesgericht im US-Bundesstaat Minnesota hat der Einwanderungsbehörde ICE deutliche Grenzen bei ihrem Vorgehen gegen Demonstranten gesetzt. Die zuständige Richterin entschied, dass Bundesbeamte friedliche Personen nicht festnehmen, nicht mit Pfefferspray oder ähnlichen Mitteln begegnen und Fahrzeuge nur bei einem begründeten Verdacht anhalten dürfen. Pauschale Kontrollen ohne konkrete Beeinträchtigungen der Einsätze sind demnach unzulässig. Die Entscheidung folgte auf Berichte über aggressives Verhalten von ICE-Kräften.

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