26. 01. 08

+ Teheran: Tote bei neuen Zusammenstößen zwischen Polizei und Demonstrierenden
+ Berlin: Freiwillige Ausreisen trotz sinkender Asylzahlen kaum zurückgegangen
+ Berlin: Tarifrunde bei der Bahn startet ohne Streikgefahr
+ Weitere Meldungen des Tages

Teheran - mikeXmedia -
Im Iran ist es erneut zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Sicherheitskräften und Demonstrierenden gekommen. Medienberichten zufolge starben zwei Menschen, rund 30 weitere wurden verletzt. Seit Ende Dezember halten in zahlreichen Städten des Landes Proteste an. Hintergrund sind politische und wirtschaftliche Spannungen, die immer wieder zu Zusammenstößen führen. Die Sicherheitslage bleibt angespannt, ein Ende der Proteste ist bislang nicht absehbar.

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Berlin - mikeXmedia -
Im vergangenen Jahr sind weniger Asylsuchende freiwillig aus Deutschland ausgereist als im Vorjahr. Die Zahlen gingen um rund 3000 auf etwa 30.000 Menschen zurück. Bei den Ausgereisten handelt es sich nicht nur um abgelehnte Asylbewerber, sondern auch um andere Menschen ohne gültigen Aufenthaltstitel. Die meisten stammten aus der Türkei, aus Syrien, Albanien und Russland, wie von der Bundesregierung auf eine Linken-Anfrage mitgeteilt wurde.

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Berlin - mikeXmedia -
Bei der Deutschen Bahn beginnt die nächste Tarifrunde mit der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer. Streiks müssen Fahrgäste vorerst nicht befürchten. Der frühere Gewerkschaftschef Weselsky verhandelt nicht mehr, sein Nachfolger Reiß sitzt nun am Tisch. Ziel der Gespräche sind höhere Löhne für viele Beschäftigte des bundeseigenen Konzerns. Zwar ist der alte Tarifvertrag bereits ausgelaufen, bis Ende Februar gilt jedoch eine Friedenspflicht. Arbeitskämpfe sind in dieser Zeit ausgeschlossen. Frühestens im März könnte es kritisch werden, beide Seiten hoffen aber vor Ablauf der Frist auf eine Einigung.

26. 01. 08

+ Berlin: Mehrheit der Deutschen unterstützt Schulfach „Gesundheit“
+ Weitere Meldungen des Tages

Berlin - mikeXmedia -
Eine Umfrage zeigt, dass 71 Prozent der Bevölkerung die Einführung des Unterrichtsfachs „Gesundheit“ befürworten. Ziel sei es, schon von klein auf Verantwortung für die eigene Gesundheit zu übernehmen. Die Zustimmung ist in allen Altersgruppen hoch. Rund die Hälfte der Befragten fühlt sich ausreichend informiert, um selbst gesundheitsbewusste Entscheidungen zu treffen. Ebenso glaubt etwa die Hälfte, dass der Lebensstil wichtiger für die Lebenserwartung ist als die genetische Veranlagung.

26. 01. 08

+ Kopenhagen: Dänemark weist US-Drohungen wegen Grönland zurück
+ Berlin: Agora vermeldet eingehaltene Klimaziele
+ Berlin: Deutschland erzielt Rekordeinnahmen aus Emissionshandel
+ Berlin: Deutscher Rundfunk nimmt über 10 Mrd. Euro ein

Kopenhagen - mikeXmedia -
Nach den Äußerungen aus Washington, Grönland übernehmen zu wollen, hat es in Dänemark eine Krisensitzung gegeben. Nach dem Treffen des Auswärtigen Ausschusses warf Außenminister Rasmussen den USA vor, ein verzerrtes Bild der Lage zu zeichnen. Entgegen entsprechender Behauptungen seien weder zahlreiche russische noch chinesische Kriegsschiffe vor Grönland unterwegs. Zudem betonte Rasmussen, Dänemark sei sehr wohl in der Lage, Grönland vor möglichen Bedrohungen zu schützen. US-Präsident Trump hatte dies zuletzt öffentlich infrage gestellt.

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Berlin - mikeXmedia -
Nach Angaben der regierungsnahen und zum Teil erheblich mit öffentlichen Geldern finanzierten Denkfabrik Agora, hat Deutschland seine Klimaziele im vergangenen Jahr eingehalten. Allerdings ist der Ausstoß an Treibhausgasen weniger stark gesunken als noch 2024. Die Organisation warnt, dass die Klimaziele für 2030 gefährdet sind.

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Berlin - mikeXmedia -
Deutschland hat 2025 einen Rekord beim Verkauf von CO2-Verschmutzungsrechten erzielt. Aus dem europäischen und nationalen Emissionshandel flossen mehr als 21 Milliarden Euro. Die Einnahmen der Deutschen Emissionshandelsstelle sollen vollständig in den Klima- und Transformationsfonds fließen.

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Berlin - mikeXmedia -
Das deutsche Rundfunksystem erzielte 2024 Einnahmen von über 10 Milliarden Euro und ist damit weltweit führend. Diese Rekordsummen befeuern erneut die Debatte um Effizienz und Strukturen der Sender. Kritiker sehen überdimensionierte Ausgaben, während die Anstalten auf ihren umfassenden öffentlich-rechtlichen Auftrag verweisen. Wesentliche Kosten entstehen durch Programmproduktion, technische Infrastruktur und die Altersversorgung der Beschäftigten. Insbesondere die Pensionsverpflichtungen belasten die Haushalte seit Jahren. Trotz der hohen Einnahmen fordern die Sender eine weitere Erhöhung der Gebühren, um ihren Betrieb zu sichern.

26. 01. 07

+ Washington: USA sichern sich venezolanisches Öl nach Machtwechsel
+ Weitere Meldungen des Tages

Washington - mikeXmedia -
Nur wenige Tage nach der gewaltsamen Festnahme des venezolanischen Präsidenten Maduro haben die USA offenbar die Kontrolle über einen großen Teil des venezolanischen Rohöls übernommen. Präsident Trump kündigte an, dass Venezuela zwischen 30 und 50 Millionen Barrel Öl zu Marktpreisen an die Vereinigten Staaten liefern werde. Die Einnahmen sollen unter seiner Kontrolle stehen, und Energieminister Wright sei angewiesen worden, den Plan sofort umzusetzen.

26. 01. 07

+ Nürnberg: Arbeitslosigkeit im Dezember weiter gestiegen
+ Berlin: Wohnungslosenhilfe warnt vor akuter Kältegefahr
+ Weitere Meldungen des Tages

Nürnberg - mikeXmedia -
Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im Dezember um rund 23.000 auf knapp 2,9 Millionen gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahr sind das über 100.000 mehr. Die Arbeitslosenquote erhöhte sich leicht auf 6,2 Prozent. Nach Einschätzung der Bundesagentur fehlt dem Arbeitsmarkt weiterhin wirtschaftlicher Rückenwind, sodass die schwache Entwicklung auch zum Jahresende anhält.

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Berlin - mikeXmedia -
Angesichts der aktuellen Frosttemperaturen warnt die Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe vor unzureichender Versorgung obdachloser Menschen. Ohne Zugang zu warmen Schutzräumen seien sie den extremen Temperaturen schutzlos ausgeliefert. Besonders der Mangel an sicheren Schlafplätzen und eingeschränkter Zugang zu Hilfsangeboten verschärfen das Risiko einer Unterkühlung. Trotz verschiedener Unterstützungsangebote reicht die Hilfe nicht flächendeckend aus.

26. 01. 07

+ Los Angeles: Kalifornien erinnert an Opfer der verheerenden Waldbrände
+ Paris: Deutschland signalisiert Bereitschaft zur Absicherung von Ukraine-Waffenstillstand
+ Berlin: Nach längstem Stromausfall der Nachkriegsgeschichte Verbrauch einschränken
+ Berlin: Inflation sinkt zum Jahresende leicht

Los Angeles - mikeXmedia -
Ein Jahr nach den verheerenden Flächenbränden im Großraum Los Angeles hat der Gouverneur von Kalifornien einen offiziellen Gedenktag ausgerufen. Am siebten Januar werden die Fahnen an staatlichen Einrichtungen auf halbmast gesetzt, um an rund dreißig Todesopfer zu erinnern. Zu Beginn des vergangenen Jahres hatten zwei große Brände am Westrand von Los Angeles sowie in der Region Pasadena und Altadena gewütet. Dabei wurden rund sechzehntausend Gebäude zerstört. Starke Winde hatten die Flammen rasch ausgebreitet, die Feuerwehr war über Wochen im Dauereinsatz. Mit dem Gedenktag soll an die Opfer erinnert und die Leistung der Einsatzkräfte gewürdigt werden.

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Berlin - mikeXmedia -
Bundeskanzler Merz hat eine mögliche militärische Absicherung eines Waffenstillstands in der Ukraine angekündigt. Nach einem Treffen der Unterstützerstaaten in Paris erklärte er, dass eine Beteiligung der Bundeswehr denkbar sei. Im Gespräch ist dabei eine Stationierung von Kräften in benachbarten NATO-Staaten der Ukraine. Ziel sei es, einen möglichen Frieden stabil abzusichern und Abschreckung zu gewährleisten. Unabhängig davon will Deutschland die Ukraine weiterhin politisch, finanziell und militärisch unterstützen.

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Berlin - mikeXmedia -
Einen Tag früher als erwartet, hat der Südwesten Berlins wieder Strom. Die Reparaturarbeiten konnten schneller durchgeführt und abgeschlossen werden. Nach dem längsten Stromausfall der Nachkriegsgeschichte in Berlin bittet Stromnetz alle Haushalte im betroffenen Gebiet, den Verbrauch vorerst auf das unbedingt Notwendige zu reduzieren. Geräte wie Waschmaschinen oder Trockner sollten zunächst nicht genutzt werden. Auch das Laden von Elektroautos über heimische Wallboxen wird vorübergehend ausgesetzt, stattdessen sollen öffentliche Ladepunkte außerhalb der betroffenen Stadtteile genutzt werden.

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Wiesbaden - mikeXmedia -
Die Inflation in Deutschland hat sich im Dezember etwas abgeschwächt. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts lagen die Verbraucherpreise 1,8 Prozent über dem Niveau des Vorjahres. Im November hatte die Teuerungsrate noch bei über zwei Prozent gelegen. Entlastend wirkten zuletzt vor allem geringere Preissteigerungen bei Energie und einzelnen Konsumgütern. Für Verbraucher bedeutet das zwar eine leichte Entspannung, das allgemeine Preisniveau bleibt aber weiterhin hoch.

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