26. 05. 28

+ Paris: Norwegen rückt unter französischen Atomschutzschirm
+ Teheran/Washington: Neue Zwischenfälle in der Straße von Hormus
+ München: Chemieindustrie blickt deutlich pessimistischer in die Zukunft
+ Wiesbaden: Reallöhne steigen weiter schneller als die Inflation

Paris - mikeXmedia -
Frankreich will seinen nuklearen Schutzschirm stärker auf europäische Partner ausweiten. Nach Angaben von Präsident Macron schließt sich nun auch Norwegen der französischen Strategie zur atomaren Abschreckung an. Unterdessen hat auch die Nato Umstrukturierungen angekündigt. Unter anderem ist die Ostflanke des Bündnisses betroffen. Auch Deutschland spielt dabei eine größere Rolle.

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Teheran - mikeXmedia -
Trotz Waffenruhe und laufender Verhandlungen haben sich die USA und der Iran in der Straße von Hormus erneut gegenseitige Angriffe vorgeworfen. Nach US-Angaben griff das Militär eine Stellung an, von der aus Drohnen gesteuert worden seien. Iranische Medien berichten dagegen, die Revolutionsgarden hätten einen amerikanischen Öltanker zum Umkehren gezwungen.

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München - mikeXmedia -
Die Stimmung in der deutschen Chemieindustrie hat sich weiter verschlechtert. Nach Angaben des Ifo-Instituts sind die Geschäftserwartungen der Branche im Mai auf den niedrigsten Stand seit Herbst 2022 gefallen. Unternehmen bewerten vor allem ihre Zukunftsaussichten deutlich negativer als noch im Vormonat. Die aktuelle Geschäftslage wurde dagegen etwas besser eingeschätzt.

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Wiesbaden - mikeXmedia -
Die Einkommen vieler Beschäftigter in Deutschland haben zum Jahresbeginn erneut stärker zugelegt als die Verbraucherpreise. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes stiegen die Reallöhne im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum spürbar an. Damit setzt sich der Trend steigender Kaufkraft fort, nachdem die hohe Inflation der vergangenen Jahre deutlich nachgelassen hat.

26. 05. 28

+ Berlin: Experte warnt vor langen Folgen gestörter Lieferketten
+ Weitere Meldungen des Tages

Berlin - mikeXmedia -
Auch nach einer möglichen Öffnung der wichtigen Schifffahrtsroute durch die Straße von Hormus rechnet die Wirtschaft nicht mit einer schnellen Normalisierung. Der frühere Wintershall-Chef Seele sagte, die Erholung der globalen Lieferketten werde Monate dauern. Hintergrund sind die Folgen der Spannungen im Nahen Osten für Öl- und Gastransporte sowie internationale Handelswege.

26. 05. 28

+ Bunia/Tübingen: Fehlende Labore erschweren Ebola-Bekämpfung im Kongo
+ Berlin: Wirtschaftsweise warnen vor stark steigenden Sozialbeiträgen
+ München: Ifo sieht leichte Entspannung am Arbeitsmarkt
+ Berlin: Bundesregierung plant schärfere Regeln gegen Menschenhandel

Bunia - mikeXmedia -
Der aktuelle Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo wird nach Einschätzung von Experten durch mangelnde medizinische Ausstattung zusätzlich erschwert. Die Tropenärztin Schneider aus Tübingen berichtet, dass Proben von Verdachtsfällen weiterhin über weite Strecken in die Hauptstadt Kinshasa gebracht werden müssen. In der betroffenen Region fehlten bislang geeignete Labore für schnelle Tests. Der Aufbau entsprechender Kapazitäten laufe derzeit erst an.

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Berlin - mikeXmedia -
Die Wirtschaftsweisen warnen vor einem deutlichen Anstieg der Sozialbeiträge in Deutschland. Nach Berechnungen des Sachverständigenrats könnten die Abgaben bis zum Jahr 2040 auf nahezu 50 Prozent steigen, wenn die aktuelle Gesetzeslage bestehen bleibt. Betroffen wären alle Bereiche der Sozialversicherung. Die Experten sehen darin eine wachsende Belastung für Beschäftigte und Wirtschaft.

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München - mikeXmedia -
Die Stimmung am deutschen Arbeitsmarkt hat sich im Mai etwas verbessert. Das Beschäftigungsbarometer des Münchner Ifo-Instituts legte nach dem zuletzt starken Rückgang wieder zu. Damit fallen die Erwartungen der Unternehmen weniger pessimistisch aus als noch im April. Trotz der leichten Erholung bleibt die Lage am Arbeitsmarkt jedoch angespannt.

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Berlin - mikeXmedia -
Die Bundesregierung will Menschenhandel künftig härter bestrafen und die Strafverfolgung ausweiten. Ein neuer Gesetzentwurf nimmt Täter ins Visier, die Menschen mit falschen Versprechungen in Zwangsarbeit bringen. Künftig sollen auch Kunden belangt werden können, die Leistungen von Opfern in Anspruch nehmen. Das könnte neben der Prostitution auch andere Branchen wie Bau, Fleischindustrie oder Nagelstudios betreffen.

26. 05. 27

+ Moskau/Kiew: Neue schwere Angriffe zwischen Russland und Ukraine
+ Weitere Meldungen des Tages

Moskau - mikeXmedia -
Russland und die Ukraine haben sich erneut mit Drohnen und Raketen angegriffen. In einer südrussischen Hafenstadt wurden nach offiziellen Angaben zwei Menschen verletzt. Berichten zufolge wurde dort auch ein Werk zur Flugzeugreparatur getroffen. Weitere Einschläge gab es auch in anderen Städten und auf der Krim. Die gegenseitigen Angriffe dauern weiter an.

26. 05. 27

+ Wiesbaden: Teilzeitquote in Deutschland erreicht neuen Höchststand
+ Weitere Meldungen des Tages

Wiesbaden - mikeXmedia -
Immer mehr Menschen in Deutschland arbeiten in Teilzeit. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes lag die Teilzeitquote unter Beschäftigten zuletzt bei knapp 32 Prozent und erreichte damit einen neuen Rekordwert. Damit arbeitet inzwischen fast jede dritte angestellte Person mit reduzierter Stundenzahl.

26. 05. 27

+ Beirut/Tel Aviv: Dutzende Tote nach neuen Angriffen im Libanon
+ Berlin: Wirtschaftsweise senken Konjunkturprognose für Deutschland
+ Frankfurt/Main: Lufthansa sieht keine Gefahr für Sommerflüge durch Kerosinmangel
+ Weitere Meldungen des Tages

Beirut - mikeXmedia -
Bei schweren israelischen Luftangriffen im Süden und Osten des Libanons sind nach Behördenangaben über 30 Menschen ums Leben gekommen. Dutzende weitere wurden verletzt. Israels Regierung hatte zuletzt angekündigt, die militärischen Einsätze im Libanon auszuweiten. Auch die israelische Armee sprach von einer Ausdehnung ihrer Bodeneinsätze im Süden des Nachbarlandes.

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Berlin - mikeXmedia -
Die sogenannten Wirtschaftsweisen rechnen wegen hoher Energiepreise und internationaler Krisen mit einer schwächeren Erholung der deutschen Wirtschaft. Der Sachverständigenrat erwartet für dieses Jahr nur noch ein geringes Wachstum. Damit wurde die bisherige Prognose erneut nach unten korrigiert. Ein spürbarer wirtschaftlicher Aufschwung ist aus Sicht der Experten derzeit nicht in Sicht.

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Frankfurt/Main - mikeXmedia -
Der Lufthansa-Konzern geht trotz internationaler Krisen nicht von Problemen bei der Treibstoffversorgung im Sommer aus. Nach Angaben des Unternehmens gibt es an den wichtigen europäischen Drehkreuzen derzeit keine Hinweise auf Engpässe beim Kerosin. Kunden müssten deshalb keine Flugausfälle wegen fehlenden Treibstoffs befürchten.

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