26. 02. 01

+ Washington: Bombenzyklon bringt Winterchaos in den Südosten der USA
+ Bremervörde: Diskothek nach Reizgas-Verdacht geräumt
+ Berlin: Ehemalige Bundestagspräsidentin Süssmuth gestorben
+ Weitere Meldungen des Tages

Washington - mikeXmedia -
Ein schwerer Wintersturm hat große Teile des Südostens der USA lahmgelegt. Ein Tiefdruckgebiet vor der Küste verstärkte sich nach Angaben des nationalen Wetterdienstes rasant zu einem sogenannten Bombenzyklon. Die Folge waren heftiger Schneefall, Orkanböen, Sturmfluten und gefährliche Kälte. Besonders hart traf es North Carolina, wo örtlich so viel Schnee fiel wie seit Beginn der Wetteraufzeichnungen kaum zuvor. An der Küste wurden teils mehr als 25 Zentimeter gemessen, in der Millionenstadt Charlotte war es einer der schneereichsten Tage seit rund 150 Jahren. Auch South Carolina sowie Teile von Georgia und Virginia waren von dem Wintersturm betroffen.

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Bremervörde - mikeXmedia -
In einer Diskothek in Bremervörde ist es in der Nacht zum Sonntag zu einem Großeinsatz von Polizei und Rettungsdienst gekommen. Auf der Tanzfläche soll Reizgas freigesetzt worden sein. Rund 40 Menschen wurden verletzt, etwa zehn von ihnen mussten in Krankenhäuser gebracht werden. Einsatzkräfte bestätigten vor Ort entsprechende Reizstoff-Spuren. Die Disco wurde geräumt, der Betrieb eingestellt. Die Hintergründe und der Täter sind bislang noch nicht bekannt.

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Berlin - mikeXmedia -
Die frühere Bundestagspräsidentin Süssmuth ist tot. Die CDU-Politikerin starb im Alter von 88 Jahren, wie der Bundestag und die Partei bestätigten. Süssmuth gehörte dem Parlament über viele Jahre an und prägte dessen Arbeit vor allem als Bundestagspräsidentin in den neunziger Jahren. In dieser Zeit galt sie als eine der bekanntesten Stimmen der Union, auch über Parteigrenzen hinweg.

26. 02. 01

+ Buenos Aires: Brandnotstand wegen massiver Waldbrände in Patagonien
+ Berlin: Deutschland und Israel proben gemeinsame Cyberabwehr
+ München: Neue E-Auto-Förderung sorgt für gestiegene Nachfrage
+ Weitere Meldungen des Tages

Buenos Aires - mikeXmedia -
Argentiniens Präsident Milei hat für Teile Patagoniens den Brandnotstand verhängt. Hintergrund sind großflächige Waldbrände, die seit Beginn des Sommers bereits rund 200.000 Hektar Land zerstört haben. Betroffen sind vier Provinzen im Süden des Landes. Besonders kritisch ist die Lage in einem Nationalpark, wo etwa 250 Einsatzkräfte gegen Feuer auf rund 10.000 Hektar kämpfen. Der Park mit seinen jahrtausendealten Bäumen gehört seit einigen Jahren zum Unesco-Welterbe. Die Behörden rechnen weiterhin mit schwierigen Löscharbeiten.

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Berlin - mikeXmedia -
Deutschland und Israel haben erstmals gemeinsam die Abwehr eines schweren Cyberangriffs geübt. Nach Angaben des Bundesinnenministeriums ist die Übung der erste praktische Schritt aus dem kürzlich vereinbarten Cyber- und Sicherheitspakt beider Länder. Ziel ist eine deutlich engere Zusammenarbeit der Sicherheitsbehörden. Der Pakt umfasst neben der Abwehr von Cyberangriffen auch eine vertiefte Kooperation bei Cyberkriminalität, beim Einsatz Künstlicher Intelligenz sowie bei der Drohnenabwehr.

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München - mikeXmedia -
Die neue staatliche Förderung für Elektroautos hat das Interesse der Kunden an diesen Fahrzeugen wieder etwas angekurbelt. Nach Angaben großer Online-Autoplattformen ist die Zahl der Anfragen teils um ein Mehrfaches gestiegen. Solche Förderprogramme lösen erfahrungsgemäß immer spürbare Reaktionen am Markt aus, heißt es aus dem Verband. Bereits frühere Maßnahmen wie die Abwrackprämie oder die erste E-Auto-Förderung hatten zu ähnlichen Effekten geführt. Gleichzeitig wird darauf hingewiesen, dass ein abruptes Ende staatlicher Unterstützung die Nachfrage aber auch ebenso stark wieder einbrechen lassen könne.

26. 02. 01

+ Moskau: Russland setzt Angriffe trotz Energie-Verzichts fort
+ Washington: US-Regierung legt Millionen neue Akten im Epstein-Komplex vor
+ Berlin: Fast jeder Zweite erkrankt im Leben an Krebs
+ Weitere Meldungen des Tages

Moskau - mikeXmedia -
Russland hat nach eigenen Angaben trotz des angekündigten vorübergehenden Verzichts auf Angriffe gegen Energieanlagen weiterhin militärische Ziele in der Ukraine beschossen. Das Verteidigungsministerium erklärte, attackiert worden seien unter anderem Verkehrsinfrastruktur und Munitionslager, die von ukrainischen Streitkräften genutzt würden. Nach Angaben der ukrainischen Luftwaffe setzte Russland zuletzt rund 90 Drohnen ein, Hinweise auf Treffer an Energieanlagen gab es zunächst nicht. Auch Moskau meldete Gegenangriffe und sprach von der Abwehr von rund 50 Drohnen sowie mehreren Gleitbomben.

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Washington - mikeXmedia -
Im Zusammenhang mit der Affäre um den verstorbenen Sexualstraftäter Epstein hat die US-Regierung eine umfangreiche neue Dokumentenfreigabe angekündigt. Nach Angaben des stellvertretenden Justizministers handelt es sich um mehr als drei Millionen Seiten, darunter auch Videos und Fotos. Eigentlich sollten fast alle Unterlagen bereits bis Mitte Dezember öffentlich gemacht werden, bislang war jedoch nur ein kleiner Teil zugänglich. Mit der nun angekündigten Veröffentlichung will die Regierung den Druck aufarbeiten, der wegen der schleppenden Transparenz weiter zugenommen hatte.

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Berlin - mikeXmedia -
Fast jeder zweite Mensch in Deutschland bekommt im Laufe seines Lebens Krebs. Noch vor dem 65. Lebensjahr erkrankt etwa jeder siebte Mann und jede sechste Frau. Im Jahr 2023 wurden bundesweit rund 520.000 neue Krebsfälle registriert. Davon entfielen etwa 280.000 auf Männer und rund 240.000 auf Frauen. Besonders häufig betroffen waren Prostata, Brust, Lunge sowie Dick- und Enddarm. Diese vier Krebsarten machten zusammen etwa die Hälfte aller Neuerkrankungen aus.

26. 01. 31

+ Lissabon: Unwetter fordert Tote – Portugal warnt vor Überschwemmungen
+ Teheran: Iran kündigt scharfes Militärmanöver in der Straße von Hormus an
+ Leoben: Tatverdacht gegen Mutter nach Tod eines Kindes erhärtet
+ Berlin: Kühnert kritisiert hohe Abgeordnetenversorgung als ungerecht

Lissabon - mikeXmedia -
Nach schweren Unwettern mit mehreren Todesopfern warnen die Behörden in Portugal vor weiteren Überschwemmungen und einer schwierigen Wetterlage in den kommenden Tagen. Die Umweltbehörde rechnet ab Sonntag mit anhaltend starkem Regen, vor allem im Zentrum des Landes. Dort waren zuletzt noch rund 260.000 Haushalte ohne Strom. Auch im westlichen Mittelmeer bleibt die Wetterlage angespannt: Auf der spanischen Insel Mallorca zog ein weiterer Sturm mit Böen von bis zu 100 Kilometern pro Stunde und kräftigem Regen durch, an den Küsten wird vor hohem Wellengang gewarnt. Zwar wird für das Wochenende kurzzeitig ruhigeres Wetter mit Sonne und Temperaturen um 15 Grad erwartet, in der neuen Woche könnten jedoch erneut Schauer folgen.

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Teheran - mikeXmedia -
Der Iran plant ein Militärmanöver in der Straße von Hormus und will dabei auch scharfe Munition einsetzen, während die USA mit deutlichen Warnungen und der Entsendung weiterer Kriegsschiffe reagieren. Nach Angaben des US-Militärs würden riskante Manöver wie Tiefflüge, Annäherungen auf Kollisionskurs oder andere „unsichere“ Aktionen nicht toleriert, da sie die Gefahr einer Eskalation erhöhten. Die Straße von Hormus gilt als eine der wichtigsten Seerouten weltweit. Washington fordert, dass das geplante Manöver weder die Freiheit der Schifffahrt noch den internationalen Handel in der Meerenge beeinträchtigt.

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Loeben - mikeXmedia -
Nach dem gewaltsamen Tod eines elf Jahre alten Jungen im österreichischen Leoben verdichten sich die Hinweise auf eine Tat aus dem familiären Umfeld. Nach Angaben der Polizei wurden in der Wohnung der Mutter mehrere Messer gefunden, die als mögliche Tatwaffen gelten. Hinweise auf eine weitere beteiligte Person gibt es bislang nicht. Das Kind erlitt schwere Stich- und Schnittverletzungen. Die Mutter wurde festgenommen, medizinisch versorgt und soll zu Ablauf und Motiv der Tat befragt werden, sobald ihr Zustand dies zulässt. Sie hatte sich selbst verletzt.

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Berlin - mikeXmedia -
Der frühere SPD-Generalsekretär Kühnert hält die Altersversorgung ehemaliger Bundestagsabgeordneter für deutlich überzogen. Für seine knapp vierjährige Zeit im Parlament werde er im Rentenalter mit bis zu 900 Euro im Monat rechnen können, was er selbst als nicht zu rechtfertigen bezeichnete. Im Vergleich dazu erhielten Angestellte nach einer ähnlichen Beschäftigungsdauer bis zu maximal 300 Euro.

26. 01. 31

+ Washington: Trump droht Kanada und Kuba mit neuen Strafzöllen
+ Berlin: Abschiebungen in die Türkei 2025 stark gestiegen
+ Berlin: Bundestag erlaubt CO2-Speicherung unter dem Meeresboden
+ Weitere Meldungen des Tages

Washington - mikeXmedia -
US-Präsident Trump verschärft seinen handelspolitischen Kurs und nimmt dabei Kanada und Kuba ins Visier. Kanada drohte er mit einem zusätzlichen Strafzoll von rund 50 Prozent auf importierte Flugzeuge sowie mit dem Entzug von Zulassungen für Jets des Herstellers Bombardier. Hintergrund ist der Vorwurf, kanadische Behörden hätten Modellen eines US-Flugzeugbauers die Betriebserlaubnis verweigert und damit den Marktzugang blockiert. Gleichzeitig kündigte Trump neue Zusatzzölle gegen Länder an, die Kuba mit Öl beliefern. Ziel ist es, die Energieversorgung des Karibikstaates unter Druck zu setzen. Die kubanische Regierung verurteilte das Vorgehen scharf und sprach von einer weiteren Eskalation und politischem Zwang durch die USA.

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Berlin - mikeXmedia -
Aus Deutschland sind im vergangenen Jahr deutlich mehr Menschen in die Türkei zurückgeführt worden als zuvor. Nach Angaben der Bundesregierung entfielen 2025 rund 2.300 Abschiebungen auf die Türkei – mehr als doppelt so viele wie im Jahr davor. Damit war die Türkei das wichtigste Zielland. An zweiter Stelle folgte Georgien mit rund 1.700 Rückführungen.

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Berlin - mikeXmedia -
Der Bundestag hat den Weg für die Speicherung von klimaschädlichem Kohlendioxid vor den deutschen Küsten freigemacht. Mit einem neuen Gesetz wurden die rechtlichen Grundlagen für den Einsatz neuer Technologie geschaffen. Künftig darf CO2 aus industriellen Prozessen wie der Zement- oder Kalkherstellung abgeschieden und dauerhaft im Meeresboden gelagert werden. Ausgenommen sind lediglich besonders geschützte Meeresgebiete, in denen die Speicherung weiterhin untersagt bleibt.

26. 01. 31

+ Niscemi: Erdrutsch reißt Teile der Stadt in Richtung Abgrund
+ Der Wochenrückblick: 26.01.2026 - 30.01.2026

Niscemi - mikeXmedia -
Auf der italienischen Mittelmeerinsel Sizilien steht ein ganzen Dorf buchstäblich am Abgrund. Dort hat ein massiver Erdrutsch nach heftigen Regenfällen große Schäden angerichtet. Über mehrere Kilometer geriet ein Hang ins Rutschen, Straßen brachen weg, Versorgungsleitungen wurden freigelegt und Wohnhäuser stehen gefährlich nah an einer steilen Abbruchkante. Rund 1.500 Menschen mussten ihre Häuser verlassen und wurden in Sicherheit gebracht. Besonders bedrohte Bereiche erklärten die Behörden zur Sperrzone, die aus Sicherheitsgründen niemand mehr betreten darf. Nach Einschätzung der Einsatzkräfte frisst sich der Hang weiterhin langsam in das Stadtgebiet hinein, die Lage bleibt angespannt.

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