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+ New York: Grynspan bleibt einzige aussichtsreiche UN-Generalsekretärskandidatin
+ Washington: Demokraten verklagen Trump wegen staatlich finanzierter Wahlwerbung
+ Brüssel/Wiesbaden: EU-Schulden könnten bis 2027 auf eine Billion Euro steigen
+ Rostock: Gutachter sieht Angeklagte im Mordfall Fabian als schuldfähig
New York - mikeXmedia -
Im Rennen um die Nachfolge von UN-Generalsekretär Antonio Guterres hat sich das Bewerberfeld nach der fünften Probeabstimmung deutlich verkleinert. Von ursprünglich sieben Kandidaten hat nach Informationen aus dem Verfahren nur noch Rebeca Grynspan realistische Chancen auf das Amt. Die frühere Vizepräsidentin von Costa Rica muss sich allerdings noch die Unterstützung im UN-Sicherheitsrat sichern. Die entscheidende Abstimmung ist für den 16. Oktober vorgesehen. Dabei soll erstmals erkennbar werden, welche der fünf ständigen Mitglieder mit Vetorecht ihre Kandidatur weiterhin ablehnen.
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Washington - mikeXmedia -
Die US-Demokraten geht juristisch gegen Präsident Trump und seine Regierung vor. Die Partei wirft der Regierung vor, Steuergeld für politische Werbespots einzusetzen und damit gegen Vorgaben zur Verwendung von Haushaltsmitteln zu verstoßen. Nach Darstellung der Demokraten soll Trump die Kampagne persönlich angeordnet haben. Dem US-Haushaltsamt wird vorgeworfen, dafür 20 Millionen Dollar umgeschichtet zu haben. Demnach haben die Spots die Steuerzahler bislang mehr als 12 Millionen Dollar gekostet.
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Brüssel - mikeXmedia -
Die finanzielle Belastung der Europäischen Union könnte in den kommenden Jahren deutlich zunehmen. Der Europäische Rechnungshof rechnet damit, dass die Schulden der EU bis 2027 auf bis zu eine Billion Euro anwachsen könnten. Für den Zeitraum von 2028 bis 2034 könnten zusätzlich bis zu 93 Milliarden Euro an Zinszahlungen anfallen. Gleichzeitig verschärft sich auch die Lage bei Verbrauchern in Deutschland. Nach einer Schufa-Auswertung stieg der Anteil der Menschen mit Zahlungsschwierigkeiten im vergangenen Jahr auf über acht Prozent. Als mögliche Ursachen werden unter anderem hohe Lebenshaltungskosten und die schwache Konjunktur genannt.
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Rostock - mikeXmedia -
Im Prozess um den Tod des achtjährigen Fabian aus Güstrow geht der psychiatrische Gutachter von einer grundsätzlichen Schuldfähigkeit der angeklagten Frau aus. Zwar stellte der Sachverständige bei der 30-Jährigen eine Persönlichkeitsstörung und eine Lernbehinderung fest, diese seien jedoch nicht stark genug ausgeprägt, um ihre Steuerungsfähigkeit zum Tatzeitpunkt wesentlich einzuschränken. Auch habe die Angeklagte das Unrecht der ihr vorgeworfenen Tat nach Einschätzung des Gutachters vollständig erkennen können.
+ Warschau: Tote und Verletzte nach Angriff an Schule
+ Weitere Meldungen des Tages
Warschau - mikeXmedia -
Bei einem Angriff an einer polnischen Schule ist eine Lehrerin getötet worden, zwei weitere Menschen, darunter der Schuldirektor wurden verletzt. Nach Angaben des Innenministers überwältigte die Polizei den 15-jährigen mutmaßlichen Täter, der früher selbst die Schule besucht hatte. Nach einem weiteren Angriff an einer Berufsschule wenige Tage zuvor, bei dem neun Menschen verletzt wurden, kündigte Regierungschef Tusk eine Sondersitzung an.
+ Erding: Polizei setzt bei Puma-Suche auf Spürhunde
+ Weitere Meldungen des Tages
Oberding - mikeXmedia -
Nach erfolglosen Suchaktionen mit Hubschraubern und Drohnen soll nun der Einsatz von Hunden neue Erkenntnisse über den möglichen Puma im Landkreis Erding bringen. Parallel sind weiterhin Polizeikräfte im Einsatz. Insgesamt kümmern sich derzeit rund 15 Kräfte vor Ort und sechs weitere im Innendienst um die Suche. Suchhunde werden dabei nur punktuell und ausgehend vom bisherigen Sichtungsort eingesetzt, um das Naturschutzgebiet und seine Bewohner möglichst wenig zu beeinträchtigen.
+ Moskau: Termin für Gespräch von Putin und Trump weiter offen
+ Wiesbaden: Deutsche Exporte gehen im August zurück
+ Berlin: Weg für rot-grün-rote Sondierungen wird frei
+ Frankfurt: Neue Hinweise im Mordfall um Bierkönig-Gründer
Moskau - mikeXmedia -
Für ein geplantes Telefonat zwischen Kremlchef Putin und US-Präsident Trump gibt es weiterhin keinen festen Termin. Nach Angaben des Kremls haben Moskau und Washington die Einzelheiten des Gesprächs noch nicht abgestimmt. Anlass ist der Tod einer Wissenschaftlerin in Sibirien und der damit verbundene Verdacht auf Lungenpest. Die russischen Behörden haben einen Zusammenhang mit einem Pesterreger bislang ausgeschlossen und sprechen von einer Lungenentzündung unbekannter Ursache. Trump hatte zuvor erklärt, das Telefonat werde sehr bald stattfinden.
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Wiesbaden - mikeXmedia -
Die deutsche Exportwirtschaft hat im August weniger Waren ins Ausland verkauft. Nach vorläufigen Zahlen des Statistischen Bundesamtes sanken die Exporte gegenüber Juli um 0,8 Prozent auf rund 138 Milliarden Euro. Gleichzeitig legten die Importe um 0,9 Prozent auf rund 118 Milliarden Euro zu. Dadurch verringerte sich der Außenhandelsüberschuss um eine Milliarde Euro.
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Berlin - mikeXmedia -
In Berlin können SPD, Grüne und Linke voraussichtlich Gespräche über eine gemeinsame Regierungsbildung aufnehmen. Demnach haben sich die drei Parteien auf ein Maßnahmenpaket zum Umgang mit antisemitischen Vorfällen verständigt. Damit ist offenbar eine zentrale Bedingung von SPD und Grünen für den Beginn der Sondierungen erfüllt. Auch der Umgang mit Rassismus und organisierter Kriminalität war zuletzt Gegenstand der Gespräche. Bei der Abgeordnetenhauswahl am 20. September war die Linke mit fast 26 Prozent stärkste Kraft geworden und strebt ein Bündnis mit SPD und Grünen an. Mehrere Vorfälle im Umfeld der Linken hatten zuvor für Spannungen und Bedenken bei den möglichen Partnern gesorgt.
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Frankfurt/Main - mikeXmedia -
Fast 30 Jahre nach dem Mord an Manfred Meisel auf Mallorca hoffen die Ermittler auf neue Ansätze. Nach der Ausstrahlung des Falls in der TV-Sendung „Aktenzeichen XY... International“ gingen bei der Frankfurter Staatsanwaltschaft bis Mitternacht deutlich mehr als 50 Hinweise ein. Nach Angaben der Behörde stammen einige davon aus dem damaligen persönlichen Umfeld des späteren Bierkönig-Gründers. Der Mord ist bis heute ungeklärt.
+ Singapur: IWF warnt vor anhaltend hohen Energiepreisen
+ Weitere Meldungen des Tages
Singapur - mikeXmedia -
Die hohen Energiepreise infolge des Iran-Kriegs könnten nach Einschätzung des Internationalen Währungsfonds bis 2027 bestehen bleiben. IWF-Chefin Georgiewa erwartet sogar weiteren Preisdruck, weil mit Beginn der kalten Jahreszeit auf der Nordhalbkugel die Nachfrage steigen und zugleich die Staaten ihre Energiereserven auffüllen dürften. Selbst ein schnelles Ende des Konflikts würde deshalb nach ihrer Einschätzung nicht automatisch zu einer raschen Entspannung bei den Preisen führen. Georgiewa äußerte sich dazu in Singapur im Vorfeld der Jahrestagung von IWF und Weltbank, die kommende Woche in Bangkok beginnt.
+ Peking: China kritisiert deutsche und französische Forderungen nach Handelsschutz
+ Berlin: Kabinett berät Gesetz gegen digitale Gewalt
+ Mainz: Weißer Ring warnt vor verborgenen Straftaten gegen Pflegebedürftige
+ Weitere Meldungen des Tages
Peking - mikeXmedia -
China weist Forderungen Deutschlands und Frankreichs nach neuen Schutzmaßnahmen der EU gegen unfaire Handelspraktiken zurück. Ein Sprecher des Handelsministeriums in Peking warnte vor Protektionismus und forderte beide Länder auf, sich weiter für offene Märkte und freien Handel einzusetzen. Auch die Regeln der Welthandelsorganisation müssten eingehalten werden. Zugleich verlangte China, wirtschaftliche und handelspolitische Fragen nicht zu politisieren und die EU nicht zur Einführung weiterer protektionistischer Maßnahmen zu bewegen.
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Berlin - mikeXmedia -
Die Bundesregierung will den strafrechtlichen Schutz vor digitaler Gewalt ausweiten. Das Kabinett hat dazu einen Gesetzentwurf von Justizministerin Hubig beraten, der mehrere neue Straftatbestände vorsieht und den Schutz vor missbräuchlich verwendeten intimen Aufnahmen verstärken soll. Strafbar werden sollen unter anderem digitaler Voyeurismus, der Konsum von Vergewaltigungsvideos sowie die Herstellung und Verbreitung sexualisierter Deepfakes. Vorgesehen sind außerdem neue Regelungen gegen Identitätsmissbrauch und Cyberstalking mit GPS-Trackern. Betroffene sollen ihre Rechte zudem leichter durchsetzen können. Gegenüber einem ersten Entwurf vom April wurde die Vorlage noch verändert.
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Mainz - mikeXmedia -
Viele Straftaten zulasten älterer und hilfsbedürftiger Menschen werden nach Einschätzung des Weißen Rings möglicherweise nicht bekannt. Die Opferschutzorganisation nennt unter anderem Gewalt in der Pflege, den Missbrauch von Vorsorgevollmachten und die Veruntreuung von Vermögen. Besonders problematisch sei die Situation bei Menschen mit Demenz, sagte der Ehrenvorsitzende Liesching. Er vermutet deshalb ein großes bislang unentdecktes Kriminalitätsfeld. Auch Betreuungsbehörden hätten nach seiner Darstellung häufig keinen ausreichenden Überblick über mögliche Fälle.