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+ Washington: Streit um Grönland trotz Krisengespräch ungelöst
+ Teheran: Sorgen zu einer Eskalation der Lage
+ Potsdam: Tarifstreit im öffentlichen Dienst spitzt sich zu
+ Weitere Meldungen des Tages
Washington - mikeXmedia -
Nach einem Krisentreffen zwischen den USA, Dänemark und Grönland bleibt der Konflikt um die Arktisinsel weiter bestehen. Nach Angaben des dänischen Außenministers Rasmussen gibt es grundlegende Meinungsverschiedenheiten mit Washington über den künftigen Umgang mit Grönland. Das Gespräch mit US-Außenminister Rubio und US-Vizepräsident Vance habe daran nichts geändert. Beide Seiten verständigten sich jedoch darauf, eine gemeinsame Arbeitsgruppe einzurichten, um nach politischen Lösungen zu suchen. Dänemark kündigte zugleich an, seine militärische Präsenz auf Grönland zu verstärken und zusätzliche Soldaten zu entsenden. Auch Nato-Partner wie Deutschland signalisierten Unterstützung und wollen sich an Maßnahmen zur Absicherung der Region beteiligen.
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Teheran - mikeXmedia -
Die iranische Führung versucht nach den landesweiten Protesten weiter gegenzusteuern und kündigt an, keine Demonstranten hinrichten zu wollen. Gleichzeitig signalisiert Teheran Gesprächsbereitschaft gegenüber den USA. Der iranische Außenminister erklärte in einem Interview, Diplomatie sei dem Krieg vorzuziehen. Nach Angaben von Aktivisten wurden bei den Protesten mehr als 3400 Menschen getötet. Trotz der versöhnlicheren Töne wächst international die Sorge, dass die Lage weiter eskalieren und in eine militärische Konfrontation münden könnte.
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Potsdam - mikeXmedia -
Im Tarifkonflikt für den öffentlichen Dienst werden die Verhandlungen heute in Potsdam fortgesetzt. Betroffen sind bundesweit rund 900.000 Beschäftigte. Die Gewerkschaften erhöhen parallel den Druck und stellen eine Ausweitung der Warnstreiks in Aussicht. Bereits am Vortag hatten mehrere Hundert Beschäftigte ihre Arbeit niedergelegt. Gefordert werden sieben Prozent mehr Lohn, mindestens jedoch 300 Euro zusätzlich pro Monat.
+ Peking: Chinas Außenhandel erreicht Rekordüberschuss trotz Zollstreit
+ Weitere Meldungen des Tages
Peking - mikeXmedia -
China hat im vergangenen Jahr trotz Zollstreitigkeiten mit den USA und globaler Handelskonflikte einen neuen Rekord im Außenhandel erzielt. Nach Angaben der Zollbehörden in Peking legten die Exporte um rund sechs Prozent auf etwa vier Billionen Dollar zu, während die Importe bei rund zweieinhalb Billionen Dollar stagnierten. Daraus ergibt sich ein Handelsüberschuss von knapp eineinviertel Billionen Dollar und damit der höchste Wert seit Beginn der Statistik.
+ London: Gold und Silber treiben Edelmetallpreise auf Rekordstände
+ Frankfurt, Gold, Silber, Edelmetalle, Finanzmärkte, Iran, US-Notenbank
+ Berlin: Streit um strengere Regeln für Medizinal-Cannabis
+ Berlin: Ernährungsminister lehnt neue Preisaufschläge auf Lebensmittel ab
London - mikeXmedia -
Gold und Silber bleiben an den Finanzmärkten stark gefragt und setzen ihre Rally fort. Der Goldpreis stieg um rund ein Prozent auf etwa 4.600 Dollar je Feinunze. Silber legte sogar um rund fünf Prozent zu und übersprang erstmals die Marke von 90 Dollar. Auch andere für die Industrie wichtige Metalle wie Kupfer und Zinn erreichten neue Höchststände. Hauptgrund ist die wachsende Unsicherheit an den Märkten. Die angespannte Lage im Iran treibt Investoren verstärkt in als sicher geltende Anlagen.
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Berlin - mikeXmedia -
Cannabis wird inzwischen legal und in großen Mengen nach Deutschland importiert und zunehmend auf Rezept konsumiert. Die Bundesregierung will möglichen Missbrauch nun eindämmen – stößt damit aber auf geteilte Reaktionen. Polizei- und Ärztevertreter unterstützen einen Gesetzentwurf von Gesundheitsministerin Warken, der strengere Vorgaben vorsieht. Patientenverbände und die Cannabisbranche warnen dagegen vor Nachteilen für Schwerkranke und vor einem Rückschritt bei der Versorgung. Seit April 2024 unterliegt Cannabis nicht mehr dem Betäubungsmittelrecht. Nun soll es wieder schärfer reguliert werden.
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Berlin - mikeXmedia -
Bundesernährungsminister Rainer sieht angesichts stark gestiegener Lebensmittelpreise keinen Spielraum für zusätzliche staatliche Aufschläge. Seit dem Jahr 2020 seien die Preise um mehr als 30 Prozent gestiegen, sagte der CSU-Politiker vor der Agrarmesse Grüne Woche in Berlin. Weitere Belastungen über Mehrwertsteuer, Tierwohlabgabe oder eine Zuckersteuer könne er nicht verantworten. Ziel müsse sein, dass sich die Menschen weiterhin gesunde und hochwertige Lebensmittel leisten können. Zugleich betonte Rainer, die Landwirtschaft brauche ein auskömmliches Einkommen. Staatliche Aufschläge würden den Betrieben am Ende jedoch nicht helfen. Entsprechende Maßnahmen seien auch nicht im Koalitionsvertrag von Union und SPD vorgesehen.
+ Berlin: Bundespräsident fordert mehr Engagement für Obdachlose
+ Weitere Meldungen des Tages
Berliin - mikeXmedia -
Bundespräsident Steinmeier dringt vor dem Hintergrund der kalten Witterung auf deutlich mehr Einsatz für Menschen ohne festen Wohnsitz. Zehntausende Menschen müssten in Deutschland auf der Straße leben. Daran dürfe sich die Gesellschaft nicht gewöhnen. Es sei Aufgabe der Politik, die Situation spürbar zu verbessern. Zugleich betonte Steinmeier die große Bedeutung der zahlreichen Hilfsinitiativen vor Ort. Deren verlässliche Arbeit sei unverzichtbar, könne staatliche Verantwortung aber nicht ersetzen.
+ Teheran: Berichte über massive Gewalt bei Protesten sorgen für Entsetzen
+ Washington: Gesetz soll Annexion von Nato-Gebiet durch USA verhindern
+ Brüssel: 2025 drittwärmstes Jahr seit Beginn der Messungen
+ Weitere Meldungen des Tages
Teheran - mikeXmedia -
Trotz weitgehender Internetsperren dringen aus dem Iran verstörende Bilder nach außen. Aktivisten verbreiten Videos, die aufgereihte Leichensäcke zeigen sollen und auf getötete Demonstranten hindeuten. Unabhängig überprüfen lassen sich die Aufnahmen bislang nicht, sie nähren jedoch die Sorge vor besonders brutalen Einsätzen der Sicherheitskräfte. Bereits zuvor hatte ein Faktencheck-Team außerhalb des Landes Aufnahmen aus dem Raum Teheran untersucht, die schwer verletzte Menschen in einem Gebäude zeigen. Die Prüfer kamen zu dem Ergebnis, dass das Material authentisch ist und zum aktuellen Protestgeschehen passt.
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Washington - mikeXmedia -
Im US-Senat liegt ein Gesetzentwurf vor, der der Regierung untersagen soll, das Territorium eines Nato-Staats ohne dessen Zustimmung zu übernehmen oder zu kontrollieren. Der Vorstoß richtet sich vor allem gegen Überlegungen aus dem Weißen Haus zur dänischen Insel Grönland. Eingebracht wurde der Entwurf parteiübergreifend und zielt darauf ab, völkerrechtliche Grenzen innerhalb des Bündnisses klar festzuschreiben. Ob das Gesetz eine Mehrheit im Senat und später auch im Repräsentantenhaus findet, ist offen.
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Brüssel - mikeXmedia -
Das Jahr 2025 gehört zu den drei wärmsten Jahren seit Beginn der weltweiten Wetteraufzeichnungen. Nach Daten des EU-Klimaprogramms Copernicus lag die globale Durchschnittstemperatur bei rund 15 Grad. Damit war 2025 nur minimal kühler als 2023 und deutlich unter dem Rekordjahr 2024. Insgesamt waren die vergangenen elf Jahre die elf wärmsten, die je gemessen wurden. Copernicus spricht von einem weiteren außergewöhnlichen Jahr für den Planeten und sieht den anhaltenden Erwärmungstrend klar bestätigt.
+ Frankfurt/Main: Zahl der Organspender 2025 auf Rekordwert seit 2012
+ Weitere Meldungen des Tages
Frankfurt/Main - mikeXmedia -
In Deutschland haben im vergangenen Jahr 985 Menschen nach ihrem Tod Organe gespendet – 32 mehr als 2024. Das entspricht rund 12 Spendern pro Million Einwohner und markiert den höchsten Stand seit 2012, wie die Deutsche Stiftung Organtransplantation mitteilte.