26. 04. 23

+ Teheran: Iran wirft USA Verstoß gegen Waffenruhe vor – Spannungen in Hormus steigen
+ Berlin: Exilpolitiker Reza Pahlavi zu Gesprächen im Bundestag
+ Berlin: Kritik an Merz’ Rentenäußerungen hält an
+ Weitere Meldungen des Tages

Teheran - mikeXmedia -
Die einseitig von den USA verlängerte Waffenruhe im Konflikt mit dem Iran sorgt weiter für Spannungen. Nach iranischer Darstellung stellt die US-Seeblockade einen Bruch der Vereinbarung dar. Irans Parlamentspräsident Ghalibaf erklärte, eine Öffnung der Straße von Hormus sei unter diesen Bedingungen nicht möglich. Gleichzeitig berichten staatliche Medien, dass die Revolutionsgarde mehrere Schiffe in der Meerenge unter Kontrolle gebracht und ein weiteres beschossen habe.

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Berlin - mikeXmedia -
Der iranische Exilpolitiker Reza Pahlavi führt heute politische Gespräche in Berlin. Dabei trifft er mehrere Mitglieder des Bundestags, darunter auch den CDU-Außenpolitiker Laschet. Ein offizieller Empfang durch die Bundesregierung ist jedoch nicht vorgesehen, wie ein Sprecher klarstellte. Pahlavi gilt in Teilen der iranischen Opposition als Unterstützer, sein tatsächlicher Rückhalt im Land bleibt jedoch ungewiss.

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Berlin - mikeXmedia -
Die Debatte über Aussagen von Bundeskanzler Merz zur Zukunft der Rente geht weiter. Der Vorsitzende des CDU-Sozialflügels, Radtke, forderte den Kanzler auf, die Bevölkerung nicht zu verunsichern. Auch die IG Metall äußerte deutliche Kritik. Deren Vorsitzende Benner bezeichnete die Aussagen als unverantwortlich. Merz hatte zuvor erklärt, die gesetzliche Rente könne künftig nur noch eine Basisabsicherung darstellen.

26. 04. 23

+ Hamburg: Insolvenzen könnten über 200.000 Jobs gefährden
+ Berlin: Kompromiss bei Speicherung von Kommunikationsdaten geplant
+ Wiesbaden: Homeoffice in Deutschland weiter verbreitet als vor Corona
+ Weitere Meldungen des Tages

Hamburg - mikeXmedia -
Unternehmenspleiten könnten in diesem Jahr mehr als 200.000 Arbeitsplätze in Deutschland bedrohen. Das geht aus einer Prognose eines Kreditversicherers hervor. Demnach dürfte die Zahl der Insolvenzen leicht steigen und auf rund 25.000 Fälle klettern. Das wäre der höchste Stand seit mehr als einem Jahrzehnt. Bereits im vergangenen Jahr hatte es einen deutlichen Anstieg gegeben, wie Daten des Statistisches Bundesamt zeigen. Experten warnen vor anhaltenden Belastungen für Unternehmen und Beschäftigte.

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Berlin - mikeXmedia -
Im langjährigen Streit um die Vorratsdatenspeicherung liegt ein neuer Vorschlag auf dem Tisch der Bundesregierung. Demnach sollen Internetanbieter verpflichtet werden, bestimmte Verbindungsdaten wie IP-Adressen und Port-Nummern für rund drei Monate zu speichern. Ziel ist es, Ermittlungen gegen Straftäter und Terrorverdächtige zu erleichtern. Der Ansatz gilt als Kompromiss zwischen Sicherheitsinteressen und Datenschutz. Ob das Vorhaben politisch eine Mehrheit findet, ist noch offen.

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Wiesbaden - mikeXmedia -
Arbeiten von zu Hause gehört in Deutschland inzwischen für viele Beschäftigte zum Alltag. Nach Angaben des Statistisches Bundesamt nutzte zuletzt etwa ein Viertel der Erwerbstätigen zumindest zeitweise Homeoffice. Damit liegt der Anteil leicht über den Vorjahren und deutlich höher als vor der Corona-Pandemie. Damals arbeitete nur rund jeder Achte gelegentlich von zu Hause aus. Ein Teil der Beschäftigten erledigt seine Arbeit inzwischen sogar komplett im Homeoffice.

26. 04. 22

+ Teheran: Revolutionsgarden drohen trotz Waffenruhe mit weiteren Angriffen
+ Weitere Meldungen des Tages

Teheran - mikeXmedia -
Nach der angekündigten Verlängerung der Waffenruhe durch US-Präsident Donald Trump verschärft der Iran den Ton. Die Revolutionsgarden erklärten, die Streitkräfte befänden sich in höchster Alarmbereitschaft für mögliche weitere Kampfhandlungen. In einer Stellungnahme wurde mit schweren Angriffen auf verbliebene Ziele des Gegners in der Region gedroht.

 

26. 04. 22

+ Berlin: Viele sehen Staat in Hauptverantwortung für Altersvorsorge
+ Weitere Meldungen des Tages

Berlin - mikeXmedia -
Mehr als ein Drittel der Menschen in Deutschland sieht den Staat in der Pflicht, für eine ausreichende Altersvorsorge zu sorgen. Laut einer Umfrage vertreten rund 35 Prozent diese Ansicht, bei Jüngeren liegt der Anteil noch höher. Parallel dazu verteidigt Kanzleramtsminister Frei die Aussagen von Bundeskanzler Merz zur Rolle der gesetzlichen Rente. Dieser hatte betont, dass sie künftig eher eine Basisabsicherung darstellen könnte.

26. 04. 22

+ London: Militärs beraten über Schutzmission in der Straße von Hormus
+ Washington: USA verlängern Waffenruhe mit Iran auf unbestimmte Zeit
+ Berlin: Pistorius stellt erste Militärstrategie für Deutschland vor
+ Berlin: Mehrheit fordert mehr Investitionen, lehnt neue Schulden aber teils ab

London - mikeXmedia -
In London kommen Militärvertreter aus rund 30 Staaten zusammen, um über einen möglichen Einsatz zur Sicherung der Straße von Hormus zu beraten. Großbritannien und Frankreich treiben Pläne für eine neutrale Marineoperation voran, bei der Handelsschiffe geschützt werden sollen. Auch Deutschland prüft eine Beteiligung, etwa bei Aufklärung und Minenräumung. Voraussetzung für einen Einsatz bleibt jedoch eine stabile Waffenruhe zwischen den USA, Israel und dem Iran. Diese ist von US-Präsident Trump überraschend verlängert worden. Trump erklärte, der Schritt erfolge auf Bitte Pakistans, das zwischen den Konfliktparteien vermittelt.

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Berlin - mikeXmedia -
Verteidigungsminister Pistorius will erstmals eine umfassende Militärstrategie für Deutschland präsentieren. Das Konzept soll darlegen, wie das Land künftig auf sicherheitspolitische Bedrohungen reagiert. Ergänzend ist ein Fähigkeitsprofil geplant, das Aufbau, Struktur und Umfang der Bundeswehr festlegt. Demnach soll die Zahl der aktiven Soldaten bis Mitte der 2030er Jahre auf rund 260.000 steigen, hinzu kommen etwa 200.000 Reservisten. Ziel ist eine deutlich stärkere und einsatzbereitere Truppe.

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Berlin - mikeXmedia -
Viele Menschen in Deutschland wünschen sich höhere staatliche Investitionen in zentrale Bereiche wie Gesundheit, Verkehr und Infrastruktur. Das zeigt eine aktuelle Umfrage. Gleichzeitig stößt die Finanzierung über neue Schulden bei einem Teil der Bevölkerung auf Skepsis. Investitionen in den Klimaschutz messen viele Bürger inzwischen deutlich weniger Bedeutung bei.

26. 04. 22

+ Bangkok: Extreme Hitze zwingt Stadt zu hunderten Kühlzentren
+ Weitere Meldungen des Tages

Bangkok - mikeXmedia -
Seit Wochen herrscht in Thailand eine Hitzewelle mit Temperaturen zwischen 30 und 40 Grad am Tag. Besonders betroffen ist die Hauptstadt Bangkok, wo der Aufenthalt im Freien zunehmend zur Belastung wird. Als Reaktion hat die Stadtverwaltung mehr als 300 Kühlzentren eingerichtet, in denen Menschen Schutz vor der Hitze finden können. Die Maßnahmen sollen vor allem gefährdete Gruppen entlasten. Zahlreiche Experten nutzen die Wetterlage natürlich auch wieder für Alarmismus und warnen vor immer häufigeren Extremen.

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