26. 09. 01

+ Washington: USA sichern sich weitreichenden Zugriff auf Venezuelas Öl
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Washington - mikeXmedia -
Die US-Regierung hat weitere Einzelheiten des geplanten Öl-Abkommens mit Venezuela veröffentlicht. Eine zentrale Rolle soll dabei das Unternehmen North American Blue Energy Partners übernehmen. Das US-Verteidigungsministerium soll 35 Prozent an der Muttergesellschaft des Unternehmens erhalten. Zudem bekommt das US-Außenministerium das Recht, 20 Prozent der aktuellen und künftigen Ölproduktion zum Selbstkostenpreis zu kaufen. Für die übrigen 80 Prozent erhält es ein Vorkaufsrecht.

26. 09. 01

+ Magdeburg: Merz warnt vor möglicher AfD-Regierung
+ Berlin: Umwelthilfe kritisiert Politiker-Dienstwagen mit Verbrennungsmotor
+ Weitere Meldungen des Tages

Magdeburg - mikeXmedia -
Ein Wahlkampfauftritt von Bundeskanzler Merz in Sachsen-Anhalt ist deutlich von den Bürgern quittiert worden. Merz ließ sich jedoch nicht beeindrucken und legte deutlich nach. Er warnte vor einer möglichen Regierung der AfD in Sachsen-Anhalt. Das Bundesland dürfe kein „Experimentierfeld für Wutbürger“ werden, sagte Merz. Sollte die AfD die absolute Mehrheit erreichen oder das Land nach der Wahl nicht mehr regierbar sein, könnten nach Einschätzung des Kanzlers auch wirtschaftliche Folgen drohen. Investoren könnten dadurch abgeschreckt werden, so seine Schwarzmalerei.

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Berlin - mikeXmedia -
Die Deutsche Umwelthilfe kritisiert den Einsatz klimaschädlicher Dienstwagen durch Politiker in Bund und Ländern. Von fast 250 untersuchten Fahrzeugen waren laut der Organisation nur 90 rein elektrisch unterwegs. Unterdessen hat eine Studie der Technischen Universität München ergeben, dass E-Autos nur gut die Hälfte klimafreundlicher sind, als Verbrenner. Die EU bewertet E-Fahrzeuge mit 0 Gramm CO2-Ausstoß und setzt damit falsche Maßstäbe an. Brüssel lässt die Herstellung, Rohstoffgewinnung, Stromversorgung und Recycling außer Acht.

26. 09. 01

+ Kathmandu/Gyirong: Mehr als 1.000 Tote nach Sturzflut in Nepal
+ Algier: Wadephul setzt auf algerisches Gas für Deutschland
+ München: Ifo erwartet vorübergehend weniger Preisdruck
+ Weitere Meldungen des Tages

Kathmandu - mikeXmedia -

Kathmandu - mikeXmedia -
Fast eine Woche nach der verheerenden Sturzflut im Himalaya ist die Zahl der Todesopfer in Nepal auf mehr als 1.000 gestiegen. Auf der tibetischen Seite meldete China zuletzt 16 Tote. Die Lage bleibt weiterhin unübersichtlich, zudem werden inzwischen mehr als 5.100 Menschen vermisst.

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Algier - mikeXmedia -
Außenminister Wadephul sieht Algerien als möglichen langfristigen Gaslieferanten für Deutschland. Der CDU-Politiker will bei seinem Besuch in Algier über langfristige Lieferverträge sprechen. Algerien liefert bereits große Mengen Gas nach Italien und Spanien und gilt für Wadephul als verlässlicher Partner. Damit könnte Deutschland seine Gasversorgung weiter diversifizieren und die Speicher besser absichern, deren Stand ist aktuell so niedrig wie selten vor dem Beginn der Heizsaison.

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München - mikeXmedia -
Das Ifo-Institut rechnet in Deutschland vorübergehend mit einem etwas geringeren Preisdruck. Die Preiserwartungen der Unternehmen sanken im August leicht auf 21,2 Punkte nach 21,6 im Juli. Vor allem in Industrie und Handel planten etwas weniger Firmen Preiserhöhungen. Eine nachhaltige Entspannung bei der Inflation erwartet das Ifo jedoch nicht: Für dieses Jahr wird eine Teuerungsrate von 2,8 Prozent und für 2027 von 3,0 Prozent prognostiziert.

26. 09. 01

+ Berlin: Ladeinfrastruktur für E-Lastwagen kommt zu langsam voran
+ Weitere Meldungen des Tages

Berlin - mikeXmedia -
Der Ausbau der Ladeinfrastruktur für E-Lastwagen geht nach Einschätzung des Verbands der Automobilindustrie zu langsam voran. Im Juli waren in Deutschland 88 Standorte mit insgesamt 355 Ladepunkten für schwere Nutzfahrzeuge in Betrieb. Bis 2030 sollen nach den Plänen der Nationalen Leitstelle Ladeinfrastruktur 4.200 öffentliche Ladepunkte entstehen. Der VDA sieht Deutschland beim Ausbau deutlich hinter dem notwendigen Tempo.

26. 09. 01

+ Kyrenia: Ermittlungen nach tödlichem Fährunglück ausgeweitet
+ Berlin: Wadephul bedauert Islands Nein zu neuen EU-Verhandlungen
+ Magdeburg: AfD vor Landtagswahl in Sachsen-Anhalt klar vorn
+ Berlin: Wirtschaftsministerin Reiche wirbt für mehr Investitionen

Kyrenia - mikeXmedia -
Nach dem tödlichen Fährunglück vor Zypern hoffen die Ermittler auf die Bergung des Schiffsdatenschreibers aus rund 500 Metern Tiefe. Neben dem Kapitän wurden 7 weitere Besatzungsmitglieder festgenommen. Gerettete Passagiere erheben schwere Vorwürfe gegen die Crew, unter anderem wegen verschlossener Türen und blockierter Fluchtwege. Auch der Kapitän soll das Schiff kurz vor dem Untergang verlassen haben. Die Behörden kündigten neben den polizeilichen Ermittlungen eine unabhängige Untersuchung zu Betriebserlaubnis, Seetauglichkeit und Sicherheitsvorkehrungen an.

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Berlin - mikeXmedia -
Bundesaußenminister Wadephul bedauert die Entscheidung der Isländer gegen eine Wiederaufnahme der Gespräche über einen EU-Beitritt. Der CDU-Politiker sieht darin eine verpasste Chance für eine stärkere Zusammenarbeit. Zugleich fordert er die Europäische Union auf, attraktiver zu werden. In einem knappen Referendum hatten die Isländer am Wochenende gegen neue Beitrittsverhandlungen gestimmt. Die Gespräche waren vor 13 Jahren vor allem wegen des Streits um die Fischerei unterbrochen worden.

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Magdeburg - mikeXmedia -
Gut 1 Woche vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt liegt die AfD in den Umfragen weiterhin deutlich vor der CDU. SPD und Grüne konnten zuletzt leicht zulegen und könnten damit den Einzug in den Landtag über die Fünf-Prozent-Hürde schaffen. Der Wahlausgang dürfte damit auch für die kleineren Parteien spannend werden.

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Berlin - mikeXmedia -
Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche will Deutschland wieder stärker als Investitionsstandort positionieren. Nach einer gesundheitlich bedingten Pause fordert die CDU-Politikerin bessere Bedingungen für Wachstum und private Investitionen. Dafür sollen unter anderem Kosten gesenkt, Bürokratie abgebaut und privates Kapital mobilisiert werden. Reiche hatte während der parlamentarischen Sommerpause wochenlang keine öffentlichen Termine wahrgenommen.

26. 08. 31

+ Kathmandu/Gyirong: Flutopfer in Nepal werden in Massengräbern beigesetzt
+ Weitere Meldungen des Tages

Kathmandu - mikeXmedia -
Nach der verheerenden Flutkatastrophe in Nepal werden die ersten Opfer in Massengräbern beigesetzt. Die Entscheidung ist umstritten, da die meisten Opfer Hindus sind und nach ihrer Tradition üblicherweise eingeäschert werden. Vor der Bestattung sichern die Behörden DNA-Proben, Fotos und weitere Daten, damit die Toten später identifiziert und ihren Familien übergeben werden können. Die Massengräber sollen eine würdevolle Bestattung ermöglichen, wenn eine schnelle Identifizierung nicht möglich ist.

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