+ Ushuaia: Starkes Erdbeben in der Drakestraße
+ Wiesbaden: Weniger Unfälle, mehr Verkehrstote
+ Wiesbaden: Wirtschaft schrumpft stärker als zunächst berechnet
+ Berlin: Streit über höhere Zuzahlungen für Medikamente
Ushuaia - mikeXmedia -
Vor der Südspitze Südamerikas hat ein schweres Erdbeben die Region erschüttert. Die US-Erdbebenwarte meldete eine Stärke von 7,5. Das Zentrum lag etwa 700 Kilometer südlich von Argentinien entfernt in der Drakestraße, die Südamerika von der Antarktis trennt. Das Beben ereignete sich in knapp elf Kilometern Tiefe. Eine zunächst ausgegebene Tsunami-Warnung wurde kurz darauf wieder aufgehoben.
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Wiesbaden - mikeXmedia -
In Deutschland ist die Zahl der Verkehrsunfälle im ersten Halbjahr leicht zurückgegangen. Nach vorläufigen Zahlen des Statistischen Bundesamts wurden rund 1,2 Millionen Fälle registriert – das sind zwei Prozent weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Deutlich gestiegen ist jedoch die Zahl der Todesopfer. 1.322 Menschen kamen ums Leben, rund 25 mehr als 2024. Damit setzt sich ein besorgniserregender Trend fort, während die Gesamtzahl der Unfälle rückläufig ist. Unverändert blieb die Zahl der Verletzten: Rund 175.000 Menschen erlitten bei Verkehrsunfällen Schäden. Die Behörde in Wiesbaden wertet die Entwicklung als Hinweis darauf, dass Unfälle zwar seltener werden, deren Folgen aber häufig schwerer sind.
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Wiesbaden - mikeXmedia -
Die deutsche Wirtschaft ist im Frühjahr deutlicher geschrumpft als zunächst angenommen. Nach neuen Daten des Statistischen Bundesamtes sank das Bruttoinlandsprodukt im zweiten Quartal um 0,3 Prozent. Zuvor war nur von einem Minus von 0,1 Prozent die Rede gewesen. Zwar legten sowohl private Haushalte als auch der Staat bei den Ausgaben zu, doch Investitionen in Bau, Maschinen und Fahrzeuge gingen deutlich zurück.
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Berlin - mikeXmedia -
Nach der Diskussion über eine erneute mögliche Praxisgebühr sorgt nun ein weiterer Vorschlag zur Finanzierung der Krankenkassen für Aufsehen. Der Bielefelder Gesundheitsökonom Greiner regte an, die seit 20 Jahren unveränderten Zuzahlungen für Medikamente deutlich anzuheben – im Schnitt auf rund 10 Euro pro Präparat, maximal 20 Euro. Das würde eine Verdoppelung der bisherigen Belastung bedeuten und die Einnahmen der Kassen schätzungsweise ebenfalls verdoppeln. Kritiker wie Hausärzte, Patientenschützer und Gewerkschaften lehnen den Vorstoß strikt ab. Sie warnen vor unsozialen Folgen und erinnern daran, dass eine Praxisgebühr bereits 2012 wegen fehlender Wirkung abgeschafft wurde.