+ Teheran: Berichte über massive Gewalt bei Protesten sorgen für Entsetzen
+ Washington: Gesetz soll Annexion von Nato-Gebiet durch USA verhindern
+ Brüssel: 2025 drittwärmstes Jahr seit Beginn der Messungen
+ Weitere Meldungen des Tages
Teheran - mikeXmedia -
Trotz weitgehender Internetsperren dringen aus dem Iran verstörende Bilder nach außen. Aktivisten verbreiten Videos, die aufgereihte Leichensäcke zeigen sollen und auf getötete Demonstranten hindeuten. Unabhängig überprüfen lassen sich die Aufnahmen bislang nicht, sie nähren jedoch die Sorge vor besonders brutalen Einsätzen der Sicherheitskräfte. Bereits zuvor hatte ein Faktencheck-Team außerhalb des Landes Aufnahmen aus dem Raum Teheran untersucht, die schwer verletzte Menschen in einem Gebäude zeigen. Die Prüfer kamen zu dem Ergebnis, dass das Material authentisch ist und zum aktuellen Protestgeschehen passt.
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Washington - mikeXmedia -
Im US-Senat liegt ein Gesetzentwurf vor, der der Regierung untersagen soll, das Territorium eines Nato-Staats ohne dessen Zustimmung zu übernehmen oder zu kontrollieren. Der Vorstoß richtet sich vor allem gegen Überlegungen aus dem Weißen Haus zur dänischen Insel Grönland. Eingebracht wurde der Entwurf parteiübergreifend und zielt darauf ab, völkerrechtliche Grenzen innerhalb des Bündnisses klar festzuschreiben. Ob das Gesetz eine Mehrheit im Senat und später auch im Repräsentantenhaus findet, ist offen.
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Brüssel - mikeXmedia -
Das Jahr 2025 gehört zu den drei wärmsten Jahren seit Beginn der weltweiten Wetteraufzeichnungen. Nach Daten des EU-Klimaprogramms Copernicus lag die globale Durchschnittstemperatur bei rund 15 Grad. Damit war 2025 nur minimal kühler als 2023 und deutlich unter dem Rekordjahr 2024. Insgesamt waren die vergangenen elf Jahre die elf wärmsten, die je gemessen wurden. Copernicus spricht von einem weiteren außergewöhnlichen Jahr für den Planeten und sieht den anhaltenden Erwärmungstrend klar bestätigt.