UKW- und Webradionachrichten. 03.02.2026 - 12 Uhr

26. 02. 03

+ Kiew: Neue russische Angriffe vor geplanter Verhandlungsrunde
+ Minneapolis: Bundesbeamte sollen künftig bei Einsätzen Körperkameras tragen
+ Greifswald/Rostock: Warnstreiks an Unikliniken beeinträchtigen Betrieb
+ Berlin: Kommunen fordern Entlastung bei Förderungen und Vergabe

Kiew - mikeXmedia -
Die ukrainische Hauptstadt Kiew und die Millionenstadt Charkiw sind in der Nacht erneut von russischen Raketen und Kampfdrohnen angegriffen worden. Nach Angaben der Behörden wurden dabei mehrere Menschen verletzt und es kam zu Schäden an ziviler Infrastruktur. Trotz der neuen Angriffe sollen Vertreter Russlands und der Ukraine in den kommenden Tagen in Abu Dhabi zusammenkommen, um über ein mögliches Ende des Krieges zu beraten. Die Gespräche sind für Mittwoch und Donnerstag geplant.

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Minneapolis - mikeXmedia -
Nach den tödlichen Schüssen auf zwei US-Bürger in Minneapolis hat das US-Heimatschutzministerium entschieden, dass alle dort eingesetzten Bundesbeamten künftig mit Körperkameras ausgestattet werden. Das betrifft auch Mitarbeiter der Einwanderungsbehörde ICE und anderer Bundesbehörden im Bereich des Ministeriums. Hintergrund ist der hohe Druck aus dem Kongress, nachdem Proteste und Kritik an der Einsatzpraxis zugenommen hatten.

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Greifswald - mikeXmedia -
An den Universitätskliniken in Greifswald und Rostock haben erneut Warnstreiks in einzelnen Bereichen begonnen. In Greifswald sind vor allem die Psychiatrie und die OP-Pflege betroffen, dort beteiligen sich rund 30 Beschäftigte an den Arbeitsniederlegungen. In Rostock sind nach Schätzungen etwa 100 Mitarbeiter im Ausstand. Die Klinikleitung hält die Dauer der Streiks mit Blick auf die Patientensicherheit für unverhältnismäßig. Als Folge müssen unter anderem geplante Operationen verschoben werden.

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Berlin - mikeXmedia -
Eine überparteiliche kommunale Initiative will die Gemeinden finanziell entlasten. Dazu ist der Landesregierung in Mainz ein Ideenkatalog vorgelegt worden. Im Fokus stehen Vereinfachungen bei Förderprogrammen und Erleichterungen bei öffentlichen Auftragsvergaben. Die Initiative vereint mehr als 700 Gemeinden und will mit Praxisbeispielen aufzeigen, wo bürokratische Hürden den Handlungsspielraum vor Ort einschränken. Gemeinsam sorge man sich um die Handlungsfähigkeit der Kommunen und um das Vertrauen in demokratische Prozesse.

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