UKW- und Webradionachrichten. 14.02.2026 - 18 Uhr

26. 02. 14

+ Bordeaux: Sturm fordert Tote und richtet schwere Schäden an
+ Berlin: Kritik an Bodycam-Plänen der Bahn
+ Potsdam: Mehr Geld für Beschäftigte im öffentlichen Dienst der Länder
+ Heidelberg: Strompreise sinken für Millionen Haushalte

Bordeaux - mikeXmedia -
Ein heftiger Sturm hat in Südwestfrankreich und Spanien mindestens vier Menschen das Leben gekostet. In beiden Ländern wurden zudem jeweils rund fünf Personen schwer verletzt. Orkanartige Böen führten zu Überschwemmungen und großflächigen Stromausfällen. In den Bergregionen wurde wegen gefährlicher Schneemassen Lawinengefahr ausgerufen. Einsatzkräfte waren vielerorts im Dauereinsatz, um Straßen freizuräumen und beschädigte Infrastruktur zu sichern. Behörden warnen weiterhin vor gefährlichen Wetterlagen in den betroffenen Gebieten.

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Berlin - mikeXmedia -
Die Pläne der Deutschen Bahn, Zugbegleiter mit Bodycams auszurüsten, stoßen bei Datenschützern auf Widerstand. Der hessische Landesdatenschutzbeauftragte sieht darin einen erheblichen Eingriff in Grundrechte von Reisenden und Personal. Aufzeichnungen müssten daher auf ein absolutes Minimum beschränkt bleiben. Ziel der Bahn ist mehr Sicherheit an Bord, Kritiker warnen jedoch vor umfassender Überwachung. Eine endgültige Entscheidung über den Einsatz steht noch aus.

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Potsdam - mikeXmedia -
Die Tarifparteien haben sich nach langen Verhandlungen auf höhere Löhne im öffentlichen Dienst der Länder geeinigt. In drei Stufen steigen die Einkommen insgesamt um rund sechs Prozent, mindestens etwa 100 Euro im Monat. Der neue Vertrag läuft gut zwei Jahre bis Anfang 2028, damit sind weitere Warnstreiks vom Tisch. Nachwuchskräfte erhalten rund 150 Euro zusätzlich, Schichtzulagen werden auf etwa 100 bis 250 Euro angehoben. Zudem sollen Arbeitsbedingungen im Osten stärker an den Westen angepasst werden, unter anderem bei Arbeitszeit und Kündigungsschutz.

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Heidelberg - mikeXmedia -
Mehr als 100 regionale Grundversorger senken in den kommenden Monaten ihre Stromtarife im Schnitt um etwa 15 Prozent. Laut einer Analyse profitieren rund 3,4 Millionen Haushalte von den niedrigeren Kosten. Ein Drei-Personen-Haushalt mit durchschnittlichem Verbrauch spart dadurch ungefähr 280 Euro im Jahr. Hauptgrund sind gesunkene Netzgebühren und günstigere Preise am Großhandelsmarkt. Bereits zum Jahreswechsel hatte etwa die Hälfte der Versorger ihre Tarife um rund 9 Prozent reduziert.

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