+ Genf: USA und Iran setzen heikle Atomgespräche fort
+ Havanna: Tödlicher Schusswechsel vor Kubas Küste
+ Berlin: Bundestag bringt Tariftreuegesetz auf den Weg
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Genf - mikeXmedia -
In Genf gehen die indirekten Verhandlungen zwischen den USA und Iran weiter. US-Vizepräsident Vance machte deutlich, dass Teheran unter keinen Umständen in den Besitz einer Atomwaffe gelangen dürfe. Die iranische Führung weist entsprechende Vorwürfe zurück. Außenminister Araghtschi signalisierte jedoch Bereitschaft zu Zugeständnissen beim Atomprogramm, falls Washington im Gegenzug Sanktionen lockert. US-Präsident Trump hatte zuletzt eine kurze Frist für Fortschritte gesetzt, die bald endet. Andernfalls steht auch ein möglicher Militärschlag im Raum.
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Havanna - mikeXmedia -
Vor der Küste Kubas sind bei einem Feuergefecht zwischen der kubanischen Küstenwache und den Insassen eines in den USA registrierten Schnellboots vier Menschen ums Leben gekommen. Nach Angaben der Regierung in Havanna handelte es sich um Exilkubaner aus den Vereinigten Staaten. Die Behörden sprechen von terroristischen Absichten. Washington weist jede Beteiligung zurück. Außenminister Rubio erklärte, die US-Botschaft in Havanna bemühe sich um eine Überprüfung der Hintergründe des Vorfalls.
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Berlin - mikeXmedia -
Der Bundestag hat das Tariftreuegesetz auf den Weg gebracht. Unternehmen, die öffentliche Bau- oder Dienstleistungsaufträge erhalten möchten, sollen künftig Tariflöhne zahlen und tariflich vereinbarte Standards wie Urlaubsanspruch oder Sonderzahlungen einhalten. Ziel ist es, unfaire Lohnkonkurrenz zu unterbinden und Betriebe mit Tarifbindung zu stärken.