+ Riga: Lettlands Regierungschefin tritt zurück
+ Berlin: Schwarz-rote Koalition gerät vor Sommerpause unter Druck
+ Nürnberg: Deutsche Firmen nennen selten Gehälter in Stellenanzeigen
+ Weitere Meldungen des Tages
Riga - mikeXmedia -
Nach dem Zerbrechen ihrer Regierungskoalition tritt Lettlands Ministerpräsidentin Silina zurück. Die Regierungschefin reagierte damit auf den Rückzug eines Koalitionspartners, der die Zusammenarbeit nicht länger unterstützen will. Silina bezeichnete den Schritt als schwierig, aber notwendig. In Lettland beginnt damit eine neue Phase politischer Unsicherheit.
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Berlin - mikeXmedia -
Die Bundesregierung steht bei wichtigen Reformvorhaben unter wachsendem Druck. Union und SPD wollen bis zur Sommerpause zentrale Projekte voranbringen, um neue Handlungsfähigkeit zu zeigen. Hintergrund sind schlechte Umfragewerte und anhaltende Kritik an der Arbeit der Koalition. Gleichzeitig bleibt die Wirtschaftslage angespannt, während im Herbst schwierige Landtagswahlen bevorstehen. Kanzler Merz hatte bereits im vergangenen Jahr umfassende Reformen angekündigt, bislang sieht man jedoch nur wenige Ergebnisse.
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Nürnberg - mikeXmedia -
Viele Arbeitgeber in Deutschland verzichten weiterhin auf konkrete Gehaltsangaben in Stellenanzeigen. Das zeigt eine Untersuchung einer Jobplattform kurz vor Ablauf einer EU-Frist zur Lohntransparenz. Im europäischen Vergleich schnitt Deutschland dabei am schlechtesten ab. Nur ein kleiner Teil der Stellenanzeigen enthielt genaue Informationen zum Verdienst. Experten sehen darin ein Problem für Bewerber und den fairen Wettbewerb auf dem Arbeitsmarkt.