+ Washington: Trump kündigt zusätzliche US-Soldaten für Polen an
+ Berlin: Luftverkehrsbranche hält Ticketsteuer-Senkung für unzureichend
+ Wiesbaden: Zahl der Insolvenzen gleichbleibend hoch
+ Berlin: Mehrheit sieht Reformbedarf, aber wenig Reformbereitschaft
Washington - mikeXmedia -
US-Präsident Trump hat angekündigt, die US-Truppenpräsenz in Polen auszubauen. Demnach sollen zusätzlich rund 5.000 Soldaten in das Land verlegt werden. Konkrete Angaben zu Zeitpunkt oder Herkunft der Einheiten machte er nicht. Während die polnische Regierung die Ankündigung begrüßt, sieht NATO-Generalsekretär Rutte darin zunächst keinen grundlegenden Strategiewechsel.
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Berlin - mikeXmedia -
Die vom Bundestag beschlossene Senkung der Ticketsteuer reicht der Luftverkehrsbranche nach eigenen Angaben nicht aus. Vertreter von Airlines und Verbänden kritisieren, die Entlastung sei zu gering, um spürbare Effekte bei Kosten und Ticketpreisen zu erzielen. Eurowings-Chef Kownatzki sprach von einem „Tropfen auf den heißen Stein“ und forderte weitergehende Maßnahmen, etwa bei Luftverkehrsteuer sowie Gebühren für Sicherheit und Flugsicherung. Weitere Schritte sind im Koalitionsvertrag von Union und SPD vorgesehen.
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Wiesbaden - mikeXmedia -
Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen in Deutschland ist im Februar nahezu unverändert geblieben. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes meldeten etwas mehr als 2.000 Firmen ihre Zahlungsunfähigkeit an, leicht weniger als im Vorjahresmonat. Zuvor hatte es noch deutliche Anstiege gegeben. Besonders betroffen waren erneut das Gastgewerbe sowie der Bereich Verkehr und Lagerei. Die finanziellen Forderungen der Gläubiger fielen insgesamt deutlich geringer aus als ein Jahr zuvor.
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Berlin - mikeXmedia -
Eine große Mehrheit der Bürger hält grundlegende Reformen in Bereichen wie Rente, Arbeitsmarkt und Gesundheit für notwendig. Laut einem ZDF-„Politbarometer“ sehen rund neun von zehn Befragten entsprechenden Handlungsbedarf. Gleichzeitig glauben viele nicht, dass in der Bevölkerung ausreichend Bereitschaft für Einschnitte vorhanden ist. Bei der persönlichen Belastungsbereitschaft überwiegt Zurückhaltung, nur ein kleiner Teil zeigt sich zu größeren Einschnitten bereit.