+ New York: Proteste gegen Netanjahu bei UN-Woche erwartet
+ Berlin: Forschungsinstitute erwarten deutliches Wirtschaftswachstum
+ Berlin: Spritpreis-Entlastung bleibt begrenzt
New York - mikeXmedia -
Israels Ministerpräsident Netanjahu muss bei seinem Besuch in New York mit größeren Protesten rechnen. Rund um die UN-Generalversammlung sind Kundgebungen gegen den israelischen Regierungschef angekündigt, auch Bürgermeister Mamdani hat dazu aufgerufen. Netanjahu will bei seiner Rede vor den Vereinten Nationen zugleich auf seine Kritiker eingehen. International steht er wegen des israelischen Vorgehens im Gazastreifen stark unter Druck. Der Internationale Strafgerichtshof hat einen Haftbefehl gegen ihn wegen des Verdachts auf Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit erlassen. Mehrere Staaten haben inzwischen Palästina als Staat anerkannt, Deutschland gehört bislang nicht dazu.
# # #
Berlin - mikeXmedia -
Führende Wirtschaftsforschungsinstitute freuen sich über ein Miniwachstum der deutschen Wirtschaft. Ihre aktuelle Prognose sieht ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von 1,3% vor. Im Frühjahr waren die Institute noch von einem Plus von 0,6% ausgegangen. Trotz der besseren Aussichten sehen die Forscher weiterhin Risiken.
# # #
Berlin - mikeXmedia -
Die geplante Entlastung von 17 Cent je Liter dürfte nach dieser Einschätzung nur begrenzt Wirkung zeigen, solange die Kraftstoffpreise insgesamt auf hohem Niveau bleiben. Besonders beim Diesel könnte sich der Preisdruck weiter verstärken. Dafür sprechen mehrere Faktoren: Mit Beginn der Erntezeit steigt der Bedarf an Diesel, zugleich nimmt der Heizölverbrauch saisonbedingt zu. Hinzu kommen mögliche Lieferausfälle aus Saudi-Arabien wegen Schäden an einer Ölpipeline. Auch in den USA sind die Dieselpreise stark gestiegen, weshalb dort über Einschränkungen beim Export nachgedacht wird. Kritiker sehen darin auch Folgen früherer energiepolitischer Entscheidungen in Deutschland.