UKW- und Webradionachrichten. 14.10.2026 - 12 Uhr

26. 10. 14

+ Athen: Schwere Unwetter überfluten Straßen und legen Stromversorgung lahm
+ Schongau/München: Ermittler stufen Schulangriff als rechte Gewalttat ein
+ Innsbruck: Signa-Gründer René Benko darf in Hausarrest wechseln
+ Berlin: Grüne verlangen Aufklärung nach Streit um Antisemitismus-Vereinbarung

Athen - mikeXmedia -
Heftige Unwetter haben in Griechenland erhebliche Schäden verursacht. Nach Medienberichten wurden Straßen, Geschäfte und Wohnhäuser überflutet, auf den Inseln Skiathos und Skopelos fiel der Strom aus. Auf Euböa stürzten zahlreiche Bäume um, während die Feuerwehr auf Rhodos eine Frau aus einem von Wasser eingeschlossenen Auto befreite. Wegen starker Winde mit Böen von mehr als 100 Kilometern pro Stunde wurde der Fährverkehr von den Häfen Lavrio und Athen vorübergehend eingestellt. Für die Sporaden, Kreta und die Region um Athen gilt höchste Alarmbereitschaft. Die Bevölkerung soll möglichst zu Hause bleiben, zahlreiche Schulen sind vorsorglich geschlossen.

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Schongau - mikeXmedia -
Der Angriff eines 16-Jährigen an einem Gymnasium in Schongau wird von der Polizei als rechte Gewalttat eingestuft. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann erklärte im Landtag, der Beschuldigte habe nach bisherigem Ermittlungsstand ein Manifest verfasst, das unter anderem Frauenhass, Queerfeindlichkeit, Rassismus und Antisemitismus enthalte. Eine eigens eingerichtete Ermittlungsgruppe untersucht den Fall. Die Ermittlungen werden von der bayerischen Zentralstelle zur Bekämpfung von Extremismus und Terrorismus bei der Generalstaatsanwaltschaft München geleitet.

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Innsbruck - mikeXmedia -
Der österreichische Immobilieninvestor René Benko darf das Gefängnis verlassen und seine Haft künftig mit einer elektronischen Fußfessel im Hausarrest verbüßen. Das Landesgericht Innsbruck gab einem entsprechenden Antrag des Signa-Gründers statt. Erst im September war der 49-Jährige in einem teilweise neu aufgerollten Prozess zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass er Gläubiger geschädigt hatte, indem er einen Mietkostenvorschuss von 360.000 Euro für ein Anwesen zahlte, obwohl sein Firmenimperium bereits in einer kritischen Lage war.

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Berlin - mikeXmedia -
Nach der Unterbrechung der Sondierungsgespräche mit der Linken fordern die Berliner Grünen eine Erklärung zu einer umstrittenen Vereinbarung über Antisemitismus. Die Grünen-Landesvorsitzende Nina Stahr sagte, die Parteien hätten sich in der vergangenen Woche auf eine gemeinsame Formulierung verständigt. Am Dienstag habe die Linksfraktion dann jedoch ein anderes Dokument zur Unterschrift vorgelegt. Nun erwarte man eine Erklärung dazu, was bei der Sitzung der Linksfraktion vorgefallen sei. Auch die SPD hatte die Gespräche mit der Linken vorerst unterbrochen.

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