UKW- und Webradionachrichten. 11.03.2025 - 6 Uhr

25. 03. 11

+ Washington: Wirtschaftsexperte warnt vor steigender Rezessionsgefahr in den USA
+ Berlin: Kriminologin fordert sachlichere Debatte nach Amoktaten
+ Berlin: WG-Zimmer für Studierende weiterhin teuer
+ Weitere Meldungen des Tages

Washington - mikeXmedia -
Der Kapitalmarktexperte Mohamed El-Erian sieht wachsende Risiken für die US-Wirtschaft. Während ein Abschwung zu Jahresbeginn noch unwahrscheinlich schien, erhöhen die radikalen Sparmaßnahmen und die Zollpolitik von Präsident Trump nun die Unsicherheit. Unternehmen und Verbraucher reagieren vorsichtiger. El-Erian schätzt die Wahrscheinlichkeit einer Rezession inzwischen auf 25 bis 30 Prozent.

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Berlin - mikeXmedia -
Nach den jüngsten Amoktaten und Anschlägen mahnt die Kriminologin Britta Bannenberg zu einer weniger aufgeheizten politischen Debatte. Statt einzelne Taten für kontroverse migrationspolitische Diskussionen zu nutzen, sei es wichtiger, die Strukturen zur polizeilichen Gefährdungseinschätzung zu verbessern, sagte die Rechtswissenschaftlerin der Universität Gießen. Viele solcher Taten seien vermeidbar, wenn Warnsignale frühzeitig erkannt und richtig interpretiert würden.

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Berlin - mikeXmedia -
Die Mieten für WG-Zimmer an deutschen Hochschulstandorten sind zuletzt nur leicht gestiegen, bleiben für viele Studierende aber eine finanzielle Herausforderung. Laut einer Analyse kostet ein WG-Zimmer im bundesweiten Durchschnitt aktuell 493 Euro – ein Anstieg von 4 Euro gegenüber dem vorherigen Semester. Besonders teuer ist das Wohnen in München mit 800 Euro pro Zimmer, während Studierende in Chemnitz mit 265 Euro deutlich günstiger leben. Vor zehn Jahren lag der Durchschnittspreis noch bei 324 Euro.