UKW- und Webradionachrichten. 30.08.2025 - 18 Uhr

25. 08. 30

+ Kiew: Russland greift Ukraine erneut mit Drohnenschwärmen an
+ Washington: Gericht erklärt Teile von Trumps Zollpolitik für rechtswidrig
+ Kopenhagen: Deutschland lehnt EU-Sanktionen gegen Israel vorerst ab
+ São Paulo: Volkswagen muss Entschädigung für Zwangsarbeit zahlen
+ Dresden: Gesuchter stellt sich nach Messerangriff in Straßenbahn

Kiew - mikeXmedia -
In der Nacht hat Russland die Ukraine mit über 100 Kampfdrohnen attackiert. Nach Angaben der Luftwaffe waren mehrere Landesteile betroffen. Bei Tscherkassy, Tschernyhiw und auch in Kiew wurden Explosionen gemeldet, teils ausgelöst durch die Flugabwehr. In Saporischschja traf eine Drohne ein Firmengebäude, das anschließend in Brand geriet. Opfer wurden zunächst nicht bekannt.

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Washington - mikeXmedia -
Ein Berufungsgericht in den USA hat entschieden, dass zahlreiche von Präsident Trump verhängte Importzölle illegal sind. Die Richter sprachen ihm die Befugnis ab, sich dabei auf ein Notstandsgesetz zu berufen. Trump kündigte an, das Urteil nicht hinzunehmen und rechtlich dagegen vorzugehen.

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Kopenhagen - mikeXmedia -
Deutschland wird den Plänen der EU-Kommission für Sanktionen gegen Israel wegen der humanitären Lage im Gazastreifen zunächst nicht zustimmen. Außenminister Wadephul erklärte bei einem Treffen in Kopenhagen, die geplante Einschränkung der Forschungszusammenarbeit im Programm Horizon Europe habe kaum Einfluss auf das militärische Vorgehen Israels. Stattdessen setze Deutschland auf eine Begrenzung von Waffenlieferungen, die gezielter wirke. Die wissenschaftliche Kooperation mit Israel bezeichnete Wadephul als sinnvoll und erhaltenswert.

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Sao Paulo - mikeXmedia -
Ein Gericht in Brasilien hat den Autobauer Volkswagen zu einer Entschädigungszahlung von rund 26 Millionen Euro verurteilt. Hintergrund sind sklavenähnliche Arbeitsbedingungen in den 1970er- und 1980er-Jahren auf einer Farm des Unternehmens. Die brasilianische Tochterfirma soll Arbeiter unter Zwang und Gewalt ausgebeutet haben. Mit dem Urteil sollen nun Betroffene und ihre Familien unterstützt werden.

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Dresden - mikeXmedia -
Nach dem Messerangriff in einer Dresdner Straßenbahn hat sich der gesuchte Tatverdächtige der Polizei gestellt. Er soll in der Nacht Sonntag vor einer Woche einen Mann mit einem Messer verletzt haben. Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat dauern an.

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