24. 04. 18

+ Luxemburg: EU bemängelt Umgang mit Lobbyisten
+ Berlin: Bundesweiter Kontrolltag läuft weiter
+ Berlin: Kritik am 29-Euro-Ticket
+ Berlin: Cannabis unerwünscht
+ Weitere Meldungen des Tages

Luxemburg - mikeXmedia -
Der EU-Rechnungshof hat gut ein Jahr nach dem Korruptionsskandal im Europaparlament Mängel im Umgang mit Lobbyisten bei den EU-Institutionen festgestellt. Laut dem Rechnungshof können Interessensvertreter noch immer Einfluss auf die EU-Gesetzgebung nehmen, ohne dass dies von der Öffentlichkeit bemerkt wird. Einige Lobbyisten könnten sogar bestimmte Transparenzvorgaben umgehen. Ein Mangel an Transparenz kann zu unzulässiger Einflussnahme, unfairem Wettbewerb oder sogar Korruption führen, so die Mahnung der Rechnungsprüfer.

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Berlin - mikeXmedia -
In dieser Woche findet der bundesweite Kontrolltag statt. Im Gegenteil zu den Vorjahren nehmen diesmal aber nicht alle Bundesländer an der Aktion teil. Einige sind der Meinung, dass auch der Kontrolltag nicht zu einer grundsätzlichen Verbesserung der Sicherheit beitragen. In Ostdeutschland bleibt man aber zuversichtlich und führt entsprechende Kontrollen durch.

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Berlin - mikeXmedia -
Der bayerische Verkehrsminister Bernreiter hat Kritik an der Einführung des 29-Euro-Tickets in Berlin Anfang Juli geäußert. Er betonte, dass Bayern das Angebot im öffentlichen Nahverkehr nur mit erheblichen finanziellen Mitteln aufrechterhalten könne, während Berlin als Hauptempfänger des Länderfinanzausgleichs quasi mit bayerischen Geldern das Ticket finanziere.Weiter sprach Bernreiter von einer Neuordnung des Länderfinanzausgleichs.

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Berlin - mikeXmedia -
Einer aktuellen Umfrage zufolge will die Mehrheit der Bundesbürger keinen Cannabis-Rauch in der Gastronomie. 48 Prozent der Befragten sprachen sich dafür aus, dass Cannabis in gastronomischen Betrieben generell nicht erlaubt sein sollte. Nur 17 Prozent der Befragten sind mit dem Konsum etwa in Straßencafes oder Biergärten einverstanden. Ebenfalls 17 Prozent sind dafür, dass der Wirt Joints dort erlauben sollte, wo bisher auch schon Zigaretten geraucht werden durften.

24. 04. 17

+ Kopenhagen: Brandursache weiter unklar
+ Weitere Meldungen des Tages

Kopenhagen - mikeXmedia -
Nach dem verheerenden Brand in der historischen Börse in Kopenhagen bleibt die Ursache des Feuers weiterhin unklar. Die Feuerwehr kämpfte fast einen ganzen Tag lang gegen die Flammen. Die 56 Meter hohe Turmspitze stürzte schon kurz nach Ausbruch des Feuers vom Dach der 400 Jahre alten Touristenattraktion. Besonders schwer wütete das Feuer im Bereich des Gebäudes, der nahe am Parlament liegt und wegen Restaurierungsarbeiten eingerüstet war. Trotzdem gelang es den Einsatzkräften, ein Übergreifen des Feuers auf den anderen Gebäudeteil zu verhindern.

24. 04. 17

+ Berlin: Lauterbach berät über Neuaufstellung der Krankenhäuser
+ Weitere Meldungen des Tages

Berlin - mikeXmedia -
Die geplante Neuausrichtung der Krankenhäuser war erneut Thema bei Gesprächen zwischen Gesundheitsminister Lauterbach und den Gesundheitsministern der Länder. Dort sieht man aber weiterhin an vielen Stellen Änderungsbedarf. Man erwartet, dass Lauterbach die Bedenken und Bedürfnisse der Länder ernst nehme und entsprechend reagiere. Die Reformen sollen die Kliniken vom finanziellen Druck entlasten, immer mehr Fälle zu behandeln.

24. 04. 17

+ Zagreb: Parlamentswahlen in Kroatien
+ Düsseldorf: Großangelegte Razzia
+ Berlin: Regierung unterliegt Reichelt
+ Weitere Meldungen des Tages

Zagreb - mikeXmedia -
In Kroatien wird ein neues Parlament gewählt. Rund 3,7 Millionen Bürger können ihre Stimme abgeben. Gesucht werden 151 Abgeordnete für die einzige Kammer des Parlaments. Der Wahlkampf war von der intensiven Feindschaft zwischen Staatspräsident Milanovic und Regierungschef Plenkovic überschattet worden. Die letzten Umfragen zeigten die konservative Kroatische Demokratische Gemeinschaft von Plenkovic an der Spitze, gefolgt von der oppositionellen Sozialdemokratischen Partei.

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Düsseldorf - mikeXmedia -
Die Staatsanwaltschaft Düsseldorf hat bei einer groß angelegten Razzia gegen eine international agierende Schleuserbande in acht Bundesländern zehn Verdächtige verhaften lassen. Über 1000 Beamte der Bundespolizei und der Staatsanwaltschaft waren an dem Einsatz beteiligt. Insgesamt wurden über 100 Wohn- und Geschäftsräume durchsucht, darunter auch 2 Rechtsanwaltskanzleien, wie die Behörden mitteilten. Den Vorwürfen zufolge soll die Bande ausländischen Fachkräften gegen hohe Eurobeträge jeweils eine Aufenthaltserlaubnis in Deutschland verschafft haben. Meist hatte es sich um chinesische Staatsangehörige gehandelt.

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Berlin - mikeXmedia -
Die Bundesregierung darf kritisiert werden und muss auch scharfe und polemische Kritik aushalten. Das geht aus einer Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts hervor. Im konkreten Fall ging es um den ehemaligen Bild-Chefredakteur Julian Reichelt. Er hatte gegen eine einstweilige Verfügung des Kammergerichts Berlin protestiert, die ihm untersagte, eine kritische Äußerung über die Bundesregierung zu machen. Das Bundesverfassungsgericht entschied in Karlsruhe, dass die Verfügung Reichelts Grundrecht auf Meinungsfreiheit verletzt. Die angegriffene Äußerung sei als Meinungsäußerung zu betrachten, so das Gericht weiter. In der jüngsten Vergangenheit war es bereits häufiger zu ähnlichen Vorfällen mit der Regierung oder Politikern gekommen.

24. 04. 17

+ Sydney: Ermittlungen nach Angriff
+ Weitere Meldungen des Tages

Sydney - mikeXmedia -
Die Ermittler haben den Angriff auf Geistliche einer christlichen Gemeinde in Sydney während eines Gottesdienstes als Terrorakt eingestuft. Die Polizeichefin des australischen Bundesstaats New South Wales, Webb, erklärte bei einer Pressekonferenz, dass das Motiv des mutmaßlichen Täters, der etwa 16 Jahre alt sei, offensichtlich im Bereich des religiös motivierten Extremismus liege. Unter den verletzten Opfern befinden sich der Bischof der Assyrer-Gemeinde und mindestens ein Priester. Sie wurden operiert und haben laut Webb nur durch Glück überlebt.

24. 04. 17

+ Athen: Jorunalistenstreik endet
+ Berlin: Ermittlungen nach Stopp von Rettungswagen
+ Berlin: Viele Unfälle von Pedelecs
+ Brüssel: Kandidat verzichtet auf Kandidatur
+ Weitere Meldungen des Tages

Athen - mikeXmedia -
Nach 24 Stunden gehen heute in Griechenland die Streiks von Journalisten zu Ende. Sie waren aus Protest gegen die steigenden Lebenshaltungskosten und niedrige Löhne in den Ausstand getreten. Es gab weder Fernseh- noch Radionachrichten. Auch die Online-Nachrichtenportale veröffentlichten keine Aktualisierungen. Die Inflation in Griechenland erreichte im März 3,2 Prozent. Verbraucher müssen heute in Griechenland für Produkte 50 Euro ausgeben, die vor zwei Jahren noch 37 Euro gekostet haben.

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Berlin - mikeXmedia -
Wie jetzt erst bekannt wurde, ist in Berlin ein Rettungswagen im Einsatz von einer Gruppe Männer gestoppt und buchstäblich gekapert worden. Zuvor war es in einem Restaurant offenbar zu einem Zwischenfall mit mehreren Personen und auch Verletzten gekommen. Ein Opfer wurde dabei in den gestoppten Krankenwagen gesetzt. Bei der Fahrt ins Krankenhaus wurde das Rettungsfahrzeug von schwarzen Limousinen begleitet. Die Ermittlungen in Berlin dauern nach dem Zwischenfall weiter an.

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Berlin - mikeXmedia -
Die Zahl der Unfälle mit Pedelecs, Fahrrädern mit Elektromotoren, die bis zu 25 Kilometer pro Stunde unterstützen, ist in den letzten zehn Jahren in Deutschland stark angestiegen. Laut dem Statistischen Bundesamt hat sie sich mehr als verzehnfacht. Ein Grund für diesen Anstieg ist die zunehmende Beliebtheit von Pedelecs. Im Jahr 2014 besaßen nur 3,4 Prozent der privaten Haushalte in Deutschland mindestens ein solches Rad, während es 2022 bereits auf 15,5 Prozent angestiegen war.

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Brüssel - mikeXmedia -
Nach heftiger Kritik an seiner Ernennung zum Beauftragten der EU-Kommission für kleine und mittelgroße Unternehmen hat der CDU-Politiker Markus Pieper auf das Amt verzichtet. Die Behörde teilte mit, dass sie die Entscheidung von Pieper respektiere und bedaure. Somit werde Pieper sein Amt als KMU-Beauftragter nicht wie geplant am 16. April antreten. Es ist geplant, dass es eine Neuauflage des Auswahlverfahrens für den Posten geben wird, der mit einem Monatsgrundgehalt von mehr als 18.000 Euro verbunden ist. Dies soll jedoch erst nach der Europawahl im Juni geschehen.

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