+ Brüssel: EU-Ratspräsident Costa drängt auf neue Freihandelsabkommen
+ Jena: Ermittlungen gegen Kinderpornographie
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Brüssel - mikeXmedia -
Nach den Zollankündigungen von US-Präsident Trump fordert EU-Ratspräsident Costa eine stärkere Diversifizierung der Handelsbeziehungen. Am Rande eines Gipfels in Usbekistan sprach er sich für die rasche Ratifizierung der Freihandelsabkommen aus. Zudem sollten die Verhandlungen mit Indien und anderen Partnern intensiviert werden. Costa betonte, dass Handel ein zentraler Motor für globalen Wohlstand sei und die EU weiterhin für freien und fairen Handel eintrete. Der Verband der Automobilindustrie sieht in den von US-Präsident Trump angekündigten Zöllen einen schweren handelspolitischen Einschnitt. Die Maßnahmen seien eine erhebliche Belastung für Unternehmen und globale Lieferketten. Die Auswirkungen der 25-Prozent-Zölle auf Pkw seien noch schwer absehbar. Klar sei jedoch, dass die Entscheidung das weltweite Wirtschaftswachstum beeinträchtigen und Arbeitsplätze gefährden werde.
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Jena - mikeXmedia -
In Thüringen stehen vier Männer im Zusammenhang mit einem internationalen Netzwerk für sexualisierte Gewalt an Kindern unter Verdacht. Hintergrund ist die Zerschlagung einer Internetplattform mit fast zwei Millionen Nutzern. Unter Federführung des Bayerischen Landeskriminalamts und mit Unterstützung von Europol wurden Ermittlungen in 35 Ländern geführt. Insgesamt wurden 79 Verdächtige festgenommen. Seit 2022 sammelten Ermittler Beweise, Mitte März erfolgte der Zugriff. Dabei wurden Tausende Datenträger sowie über 91.000 Missbrauchsvideos beschlagnahmt.
+ Kiew: Selenskyj hofft auf Taurus-Lieferung unter Kanzler Merz
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Kiew - mikeXmedia -
Der ukrainische Präsident Selenskyj setzt weiter auf die Lieferung deutscher Marschflugkörper vom Typ Taurus. Bei einem Treffen mit der geschäftsführenden Außenministerin Baerbock in Kiew erklärte er, man führe dazu Gespräche. Auf Details wollte er nicht eingehen, bevor Friedrich Merz das Kanzleramt übernehme.
+ Myanmar: 63-Jährige nach Erdbeben lebend geborgen
+ Paris: Entscheidung zu Le Pens Berufung bis Sommer 2026 erwartet
+ Berlin: Wirtschaftsverbände kritisieren Koalitionsverhandlungen
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Mandalay - mikeXmedia -
Fast eine Woche nach dem schweren Erdbeben in Myanmar wurde eine 63-jährige lebend aus den Trümmern in der Hauptstadt gerettet. Ein in der Nähe verschütteter Mann konnte nur noch tot geborgen werden, berichtete ein Fernsehsender. Laut der regierenden Militärjunta liegt die Zahl der Todesopfer mittlerweile bei mindestens 2.700 – Tendenz steigend. Die Suche nach über 440 Vermissten läuft immer noch weiter auf Hochtouren, doch die Hoffnung noch Überlebende retten zu können, schwindet nahezu stündlich.
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Paris - mikeXmedia -
Das Pariser Berufungsgericht will bis Sommer 2026 über den Einspruch von Le Pen gegen ihre Verurteilung wegen Veruntreuung öffentlicher Gelder entscheiden. Sollte das Urteil aufgehoben werden, könnte die rechtsnationale Politikerin wie geplant bei der Präsidentschaftswahl 2027 antreten. Neben Le Pen legten auch ihre Partei und weitere Verantwortliche Berufung ein. Das Gericht kündigte an, die Fälle innerhalb der gesetzten Frist zu prüfen.
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Berlin - mikeXmedia -
Rund 100 Wirtschaftsverbände fordern Union und SPD auf, die Interessen der Unternehmen stärker in ihren Koalitionsverhandlungen zu berücksichtigen. Deutschland stecke in einer schweren wirtschaftlichen Krise, die weitgehend hausgemacht sei, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung. Die bisherigen Zwischenergebnisse seien unzureichend und gingen an den dringenden Herausforderungen vieler Branchen vorbei. Die Erklärung wurde auch an die Hauptverhandlungsgruppe von Union und SPD geschickt.
+ Gaza: Israel kündigt massive Ausweitung der Militäroperationen an
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Tel Aviv - mikeXmedia -
Israels Verteidigungsminister Katz hat eine stärkere militärische Präsenz im Gazastreifen angekündigt. Ziel sei es, das Gebiet von Terrorgruppen zu säubern und neue «Sicherheitszonen» zu errichten. Für die Offensive im Süden wurde eine zusätzliche Einheit entsandt. Katz forderte die Bevölkerung Gazas auf, sich gegen die Hamas zu stellen, um den Krieg zu beenden. Er drohte erneut mit einer dauerhaften israelischen Kontrolle über Teile des Gebiets.
+ Budapest: Ungarn nimmt Netanjahu trotz Haftbefehl in Empfang
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Budapest - mikeXmedia -
Israels Regierungschef Netanjahu wird in Ungarn offiziell empfangen, obwohl ein internationaler Haftbefehl gegen ihn vorliegt. Ministerpräsident Orbán stellte klar, dass sein Land den Haftbefehl des Internationalen Strafgerichtshofs nicht vollstrecken werde. Der Haftbefehl wegen mutmaßlicher Kriegsverbrechen im Gaza-Krieg wurde im November erlassen, doch das Gericht ist auf die Kooperation der Mitgliedsstaaten angewiesen, um ihn durchzusetzen.
+ Tel Aviv: Deutsche aus Gazastreifen nach Deutschland ausgeflogen
+ Berlin: Kriminalstatistik 2024 zeigt Anstieg der Gewaltkriminalität
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Tel Aviv - mikeXmedia -
Deutschland hat die Ausreise von 19 Staatsbürgern und ihren Angehörigen aus dem umkämpften Gazastreifen organisiert. In Abstimmung mit Israel überquerten sie die Grenze und wurden per Charterflug aus dem Süden Israels nach Deutschland gebracht. Die Ausreise aus dem blockierten Gebiet ist besonders schwierig und gelingt meist nur über langwierige Verfahren. Die Lage für die Zivilbevölkerung im Gazastreifen bleibt katastrophal.
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Berlin - mikeXmedia -
Innenministerin Faeser hat nicht geliefert, so die teils deutliche öffentliche Kritik. Deutschland ist unsicherer geworden. Besorgniserregend bleibt der Anstieg der Gewaltkriminalität um rund 1,5 Prozent auf über 217.000 Fälle – der höchste Wert seit 2007. Innenministerin Faeser und BKA-Chef Münch warnten zudem vor zunehmender Gewalt gegen Rettungskräfte. Die Polizeiliche Kriminalstatistik 2024 weist rund 5,8 Millionen Straftaten aus – ein Rückgang um knapp 2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Allerdings ist dieser Rückgang vor allem auf die Teillegalisierung von Cannabis zurückzuführen.