24. 07. 19

+ Berlin: Maskendeals werden aufgearbeitet
+ Wiesbaden: Wenig Entspannung am Wohnungsmarkt
+ Weitere Meldungen des Tages

Kiew - mikeXmedia -
Im Osten der Ukraine kommt es weiterhin zu intensiven russischen Angriffen. Das hat der ukrainische Generalstab mitgeteilt. Im Raum Donezk, gab es 29 russische Sturmangriffe. In anderen Regionen wurden ebenfalls heftige Kämpfe verzeichnet. Russische Truppen setzen ihren Vormarsch fort. Insgesamt meldete der Generalstab seit Mittwoch 144 russische Angriffsversuche. Es mussten bereits mehrere Dörfer aufgegeben werden.

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Berlin - mikeXmedia -
Vor dem Hintergrund der Corona-Aufarbeitung sind jetzt auch die Maskendeals vom damaligen Gesundheitsminister Spahn wieder unter dem Brennglas. Er verteidigt die hohen Kosten für die Anschaffung und reagierte damit auf die Kritik an seinem damaligen Vorgehen. Auch der heutige Amtsnachfolger Karl Lauterbach schießt gegen Spahn. Er hatte die Aufklärung der Maskendeals in der vergangenen Woche ins Rollen gebracht.

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Wiesbaden - mikeXmedia -
Die Lage am Wohnungsmarkt ist weiterhin angespannt. Im Mai ging die Zahl der Baugenehmigungen erneut stark zurück, was die Neubautätigkeit beeinträchtigt. Besonders betroffen sind Ein- und Mehrfamilienhäuser. Laut dem Statistischen Bundesamt wurden im Mai 17.800 Wohnungen genehmigt, ein Rückgang von 24,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. In den ersten fünf Monaten 2024 wurden insgesamt 89.000 Wohnungen bewilligt, das sind 21,5 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Im vergangenen Jahr wurde zudem so wenig Bauland gekauft wie seit 1995 nicht mehr.

24. 07. 18

+ New York: Deutsche soll UN-Präsidentin der Vollversammlung werden
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New York - mikeXmedia -
Die deutsche Spitzendiplomatin Helga Schmid soll ab nächstem Jahr Präsidentin der UN-Vollversammlung werden. Die Bundesregierung nominierte die 63-Jährige für das Amt in New York, wie das Auswärtige Amt mitteilte. Da keine Gegenkandidaten erwartet werden, gilt ihre Berufung ab Anfang September 2025 als sicher. Schmid, derzeit Generalsekretärin der OSZE, ist bekannt für ihre umfassende Erfahrung und internationale Vernetzung.

24. 07. 18

+ London: Gipfeltreffen in Großbritannien
+ Weitere Meldungen des Tages

London - mikeXmedia -
Heute treffen sich fast 50 europäische Staats- und Regierungschefs in Großbritannien zum Gipfel der Europäischen Politischen Gemeinschaft. Diese informelle Gruppe, gegründet nach Beginn des Ukraine-Kriegs, besteht aus den 27 EU-Staaten und anderen europäischen Ländern, die gemeinsame Werte teilen. Russland und Belarus sind nicht dabei. Hauptthemen sind Sicherheitsfragen, insbesondere der Krieg in der Ukraine, sowie Migration und Energiesicherheit. Beschlüsse werden bei diesem eintägigen Treffen nicht gefasst.

24. 07. 18

+ Nizza: Tote bei Wohnungsbrand
+ Stuttgart: Autobauer streichen massenhaft Stellen
+ Berlin: Gesundheitssystem nicht gut vorbereitet
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Nizza - mikeXmedia -
Im südfranzösischen Nizza sind bei einem Wohnungsbrand sieben Menschen ums Leben gekommen. Laut Bürgermeister sind auch drei kleine Kinder unter den Toten. Darüber hinaus wurde ein Einwohner lebensbedrohlich verletzt. Die Stadt stellte den Bewohnern eine Krisenbetreuung zur Verfügung. Das Feuer brach gegen 04.00 Uhr morgens in einem Hochhausviertel am Stadtrand aus und wütete in der siebten Etage des Gebäudes. Um den Flammen zu Entkommen waren zwei Menschen aus dem Fenster gesprungen. Angaben zur Brandursache wurden bislang noch nicht gemacht. Die Ermittlungen laufen bereits.

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Stuttgart - mikeXmedia -
In der deutschen Automobilindustrie sind zahlreiche Arbeitsplätze gefährdet. Eine Umfrage zeigt, dass mehr als die Hälfte der befragten Unternehmen in Deutschland Stellenstreichungen plant. Hauptgründe sind hoher Kostendruck und neue Konkurrenz aus China. 59 Prozent der Unternehmen erwarten in den nächsten fünf Jahren eine Reduzierung der Mitarbeiterzahl, 14 Prozent rechnen sogar mit einem noch stärkeren Abbau. Nur 15 Prozent der Befragten gehen von einem Personalaufbau aus.

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Berlin - mikeXmedia -
Das deutsche Gesundheitssystem ist laut eines Expertenrats nicht ausreichend auf zukünftige Krisen vorbereitet. Trotz hoher Investitionen schneidet die Gesundheitsversorgung im internationalen Vergleich schlecht ab. Die demografischen Herausforderungen verschärfen die Situation, da die Bevölkerung altert und rund 30 Prozent der Fachkräfte in den nächsten zehn Jahren in den Ruhestand gehen. Das System ist ineffizient und qualitativ mäßig, was eine grundlegende Veränderung erforderlich macht, um besser auf Krisen vorbereitet zu sein, so der Expertenrat weiter.

24. 07. 18

+ Bukarest: Influencer müssen in Rumänien bleiben
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Bukarest - mikeXmedia -
Ein Berufungsgericht in Bukarest hat entschieden, dass die britisch-amerikanischen Influencer Andrew Tate und seinen Bruder Tristan Rumänien nicht verlassen dürfen. Ihnen wird vorgeworfen, junge Frauen zur Mitwirkung in kommerziell verbreiteten Sex-Videos gezwungen zu haben. Zuvor hatte ein Urteil ihnen erlaubt, das Land für Reisen innerhalb der EU zu verlassen, doch die Staatsanwaltschaft legte erfolgreich Berufung ein. Der Beginn des Hauptprozesses gegen die Tate-Brüder bleibt weiterhin unklar, obwohl die Anklage seit mehr als einem Jahr vorliegt.

24. 07. 18

+ Kopenhagen: Deutschland nur Mittelfeld
+ Frankfurt/Main: Unternehmen erwarten steigende Kosten
+ Berlin: Inflation hält weiter an

Kopenhagen - mikeXmedia -
Bei der Integration von ukrainischen Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt haben Litauen, Dänemark und Polen die Nase vorn. Deutschland landet hier nur im Mittelfeld, wie eine Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung in Nürnberg zeigt. Anfang 2024 erreichte Deutschland eine Integrationsquote von 27 Prozent. Länder wie Finnland, Norwegen, Rumänien und Spanien haben mit unter 20 Prozent die niedrigsten Quoten. Länder mit hoher Nachfrage nach gering qualifizierten Arbeitskräften verzeichnen höhere Beschäftigungsquoten, da diese Jobs weniger sprachliche und andere Voraussetzungen erfordern und schneller besetzt werden können.

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Frankfurt/Main - mikeXmedia -
Eine große Mehrheit deutscher Mittelständler will weiter steigende Kosten durch Preiserhöhungen teilweise kompensieren. Laut einer Umfrage rechnen 80 Prozent der Mittelständler in diesem Jahr mit erheblichen Kostensteigerungen. Die Haupttreiber sind höhere Löhne und Gehälter sowie die Preise für Energie, Materialien und Rohstoffe. Im April gaben 51 Prozent der Unternehmen an, dass ihre Lohnkosten wachsen werden, wobei 14 Prozent mit einem Anstieg von mehr als 10 Prozent rechnen.

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Berlin - mikeXmedia -
Trotz hoher Inflation und geringer Konsumnachfrage hat sich das Geschäft mit fair gehandelten Produkten im vergangenen Jahr stabil gehalten. Laut Matthias Fiedler, Geschäftsführer des Forum Fairer Handel, hat sich der Bereich solide entwickelt und seine Widerstandskraft im Einsatz für globale Gerechtigkeit bewiesen. Die Verbraucher hatten rund 2,3 Milliarden Euro für faire Produkte ausgegeben. Im Vergleich zum kriselnden Wirtschaftsjahr 2022 entsprach das einem Plus von 7,3 Prozent. Umsatzrückgänge hatte es dennoch gegeben.

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