26. 09. 02

+ Berlin: Luftverkehr warnt vor langen Wartezeiten im Schengenraum
+ Weitere Meldungen des Tages

Berlin - mikeXmedia -
Die Luftverkehrsbranche warnt vor einem drohenden Chaos bei der Einreise in den Schengenraum. Die bis zum 6. September geltenden Ausnahmeregeln der EU müssten dringend verlängert werden, fordern Vertreter des Frankfurter Flughafens, der Lufthansa, Condor und des Flughafenverbands ADV. Andernfalls könnten Passagiere aus Drittstaaten bei der Ein- und Ausreise mit langen Wartezeiten rechnen.

26. 09. 02

+ Peking: Solarenergie löst Kohle als größte Stromquelle in China ab
+ Berlin: Deutschland macht Russland für Drohne verantwortlich
+ München: TUM kritisiert EU-Bilanz für Elektroautos
+ Berlin: Millionen Menschen haben schlechten Zugang zum Nahverkehr

Peking - mikeXmedia -
Solaranlagen haben in China erstmals Kohlekraftwerke bei der installierten Leistung überholt. Ende Juli verfügten Photovoltaikanlagen über 1.286 Gigawatt Leistung, Kohlekraftwerke kamen auf 1.285 Gigawatt. Damit entfielen 31,5 Prozent der gesamten installierten Stromerzeugungskapazität auf Solarenergie. China treibt den Ausbau der Photovoltaik seit Jahren massiv voran, besonders im Westen und Nordwesten des Landes.

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Berlin - mikeXmedia -
Deutschland hat Russland jetzt offiziell für den mutmaßlichen Drohnen-Anschlag auf den Flughafen Leipzig verantwortlich gemacht. Bundeskanzler Merz hatte schon zuvor von harten Maßnahmen gegen die Verantwortlichen gesprochen. Nun soll es eine Zeitenwende 2.0 geben. Angekündigt wurden unter anderem weitere Sanktionen gegen Russland und noch größere Waffenlieferungen an die Ukraine.

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München - mikeXmedia -
Eine Studie der Technischen Universität München stellt die bisherige Klimabilanz von Elektroautos infrage. Über ihren gesamten Lebenszyklus verursachen batterieelektrische Fahrzeuge demnach im Durchschnitt rund 41 Prozent weniger Treibhausgase als vergleichbare Verbrenner. Die EU berücksichtigt bei ihren Flottenvorgaben nur die direkten Emissionen während der Fahrt und setzt E-Autos deshalb mit 0 Gramm CO2 pro Kilometer an. Die TUM kritisiert diese Berechnung als „substanzielle Fehlsteuerung“ und fordert, auch Herstellung, Rohstoffgewinnung, Stromversorgung und Recycling einzubeziehen.

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Berlin - mikeXmedia -
Rund 21 Millionen Menschen in Deutschland sind einer Untersuchung zuflge schlecht oder gar nicht an den öffentlichen Nahverkehr angebunden. Besonders betroffen sind ländliche Regionen. Viele der schlecht versorgten Menschen sind deshalb auf das Auto angewiesen. Ein gutes Grundangebot wäre je eine Haltestelle in etwa 250 Metern Entfernung mit einem Bus im Halbstundentakt an Werktagen.

26. 09. 01

+ Washington: USA sichern sich weitreichenden Zugriff auf Venezuelas Öl
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Washington - mikeXmedia -
Die US-Regierung hat weitere Einzelheiten des geplanten Öl-Abkommens mit Venezuela veröffentlicht. Eine zentrale Rolle soll dabei das Unternehmen North American Blue Energy Partners übernehmen. Das US-Verteidigungsministerium soll 35 Prozent an der Muttergesellschaft des Unternehmens erhalten. Zudem bekommt das US-Außenministerium das Recht, 20 Prozent der aktuellen und künftigen Ölproduktion zum Selbstkostenpreis zu kaufen. Für die übrigen 80 Prozent erhält es ein Vorkaufsrecht.

26. 09. 01

+ Magdeburg: Merz warnt vor möglicher AfD-Regierung
+ Berlin: Umwelthilfe kritisiert Politiker-Dienstwagen mit Verbrennungsmotor
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Magdeburg - mikeXmedia -
Ein Wahlkampfauftritt von Bundeskanzler Merz in Sachsen-Anhalt ist deutlich von den Bürgern quittiert worden. Merz ließ sich jedoch nicht beeindrucken und legte deutlich nach. Er warnte vor einer möglichen Regierung der AfD in Sachsen-Anhalt. Das Bundesland dürfe kein „Experimentierfeld für Wutbürger“ werden, sagte Merz. Sollte die AfD die absolute Mehrheit erreichen oder das Land nach der Wahl nicht mehr regierbar sein, könnten nach Einschätzung des Kanzlers auch wirtschaftliche Folgen drohen. Investoren könnten dadurch abgeschreckt werden, so seine Schwarzmalerei.

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Berlin - mikeXmedia -
Die Deutsche Umwelthilfe kritisiert den Einsatz klimaschädlicher Dienstwagen durch Politiker in Bund und Ländern. Von fast 250 untersuchten Fahrzeugen waren laut der Organisation nur 90 rein elektrisch unterwegs. Unterdessen hat eine Studie der Technischen Universität München ergeben, dass E-Autos nur gut die Hälfte klimafreundlicher sind, als Verbrenner. Die EU bewertet E-Fahrzeuge mit 0 Gramm CO2-Ausstoß und setzt damit falsche Maßstäbe an. Brüssel lässt die Herstellung, Rohstoffgewinnung, Stromversorgung und Recycling außer Acht.

26. 09. 01

+ Kathmandu/Gyirong: Mehr als 1.000 Tote nach Sturzflut in Nepal
+ Algier: Wadephul setzt auf algerisches Gas für Deutschland
+ München: Ifo erwartet vorübergehend weniger Preisdruck
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Kathmandu - mikeXmedia -

Kathmandu - mikeXmedia -
Fast eine Woche nach der verheerenden Sturzflut im Himalaya ist die Zahl der Todesopfer in Nepal auf mehr als 1.000 gestiegen. Auf der tibetischen Seite meldete China zuletzt 16 Tote. Die Lage bleibt weiterhin unübersichtlich, zudem werden inzwischen mehr als 5.100 Menschen vermisst.

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Algier - mikeXmedia -
Außenminister Wadephul sieht Algerien als möglichen langfristigen Gaslieferanten für Deutschland. Der CDU-Politiker will bei seinem Besuch in Algier über langfristige Lieferverträge sprechen. Algerien liefert bereits große Mengen Gas nach Italien und Spanien und gilt für Wadephul als verlässlicher Partner. Damit könnte Deutschland seine Gasversorgung weiter diversifizieren und die Speicher besser absichern, deren Stand ist aktuell so niedrig wie selten vor dem Beginn der Heizsaison.

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München - mikeXmedia -
Das Ifo-Institut rechnet in Deutschland vorübergehend mit einem etwas geringeren Preisdruck. Die Preiserwartungen der Unternehmen sanken im August leicht auf 21,2 Punkte nach 21,6 im Juli. Vor allem in Industrie und Handel planten etwas weniger Firmen Preiserhöhungen. Eine nachhaltige Entspannung bei der Inflation erwartet das Ifo jedoch nicht: Für dieses Jahr wird eine Teuerungsrate von 2,8 Prozent und für 2027 von 3,0 Prozent prognostiziert.

26. 09. 01

+ Berlin: Ladeinfrastruktur für E-Lastwagen kommt zu langsam voran
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Berlin - mikeXmedia -
Der Ausbau der Ladeinfrastruktur für E-Lastwagen geht nach Einschätzung des Verbands der Automobilindustrie zu langsam voran. Im Juli waren in Deutschland 88 Standorte mit insgesamt 355 Ladepunkten für schwere Nutzfahrzeuge in Betrieb. Bis 2030 sollen nach den Plänen der Nationalen Leitstelle Ladeinfrastruktur 4.200 öffentliche Ladepunkte entstehen. Der VDA sieht Deutschland beim Ausbau deutlich hinter dem notwendigen Tempo.

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