26. 02. 18

+ Palermo: Mehrere tote Migranten an Italiens Küsten entdeckt
+ Berlin: Merz unterstützt Mindestalter für soziale Netzwerke
+ Hamburg: Warnstreiks bremsen Nahverkehr und Autobahnen aus
+ Weitere Meldungen des Tages

Palermo - mikeXmedia -
An Stränden auf Sizilien und in Kalabrien sind in den vergangenen Tagen mindestens 15 Leichen angeschwemmt worden. Behörden vermuten, dass die Menschen beim Versuch starben, das Mittelmeer zu überqueren und Winterstürmen zum Opfer fielen. Hilfsorganisationen gehen davon aus, dass in diesem Winter insgesamt mehrere Hundert Menschen ertrunken sein könnten. Die Route gilt selbst bei ruhigem Wetter als lebensgefährlich, da viele Boote kaum seetauglich sind.

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Berlin - mikeXmedia -
Bundeskanzler Merz spricht sich für strengere Regeln bei sozialen Netzwerken aus. Kinder und Jugendliche sollten bestimmte Plattformen erst ab 16 Jahren nutzen dürfen. Zwar sehe er Verbote grundsätzlich kritisch, doch stundenlange Bildschirmzeiten in jungen Jahren könnten sich negativ auf Persönlichkeit und Sozialverhalten auswirken. Ein entsprechender Antrag aus der Union empfiehlt daher eine klare Altersgrenze.

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Hamburg - mikeXmedia -
In Hamburg stehen heute große Teile des Nahverkehrs still. Nach Angaben der Hochbahn fahren die vier U-Bahn-Linien nicht, bei den Bussen fallen vor allem Verbindungen südlich der Elbe aus. Parallel wird auch bei der Autobahn GmbH gestreikt, zunächst in Meistereien in Niedersachsen, später in Tunnel-Leitzentralen. Ab Freitag kann es deshalb auch am Elbtunnel zu Einschränkungen kommen, komplette Sperrungen sind aber nicht geplant. Hintergrund sind laufende Tarifverhandlungen.

26. 02. 18

+ Brüssel: Experten sehen Europa schlecht auf Klimawandel vorbereitet
+ Berlin: Industrie baut in der Krise deutlich Stellen ab
+ Dresden: Studie erwartet deutlich stärkeren Bevölkerungsrückgang
+ Weitere Meldungen des Tages

Brüssel - mikeXmedia -
Der Europäische Wissenschaftliche Beirat für Klimawandel warnt vor unzureichender Vorsorge in Europa. Die jährlichen Schäden an Gebäuden und Infrastruktur liegen demnach bei rund 45 Milliarden Euro und damit etwa fünfmal so hoch wie in den 1980er Jahren. Fachleute fordern deutlich stärkere Anpassungsmaßnahmen, um künftige Belastungen zu begrenzen.

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Berlin - mikeXmedia -
Die deutsche Industrie hat 2025 kräftig Personal reduziert. Zum Jahresende arbeiteten noch rund 5,4 Millionen Menschen in der Branche, etwa 120.000 weniger als ein Jahr zuvor. Damit ging die Beschäftigung um ungefähr 2 Prozent zurück und stärker als im Vorjahr. Besonders hart traf es die Autobranche mit rund 50.000 verlorenen Jobs. Deutlich moderater fiel der Rückgang in der Chemie- und Pharmaindustrie mit etwa 2.000 Stellen aus.

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Dresden - mikeXmedia -
Deutschland könnte bis 2070 rund zehn Prozent seiner Einwohner verlieren und damit deutlich stärker schrumpfen als bisher angenommen. Neue Berechnungen auf Basis des Zensus zeigen eine niedrigere Ausgangszahl von etwa 82 Millionen Menschen. Besonders betroffen wären ostdeutsche Flächenländer, während Stadtstaaten sogar wachsen könnten. Fachleute rechnen langfristig mit spürbaren Folgen für Wirtschaft und Infrastruktur.

26. 02. 17

+ Genf: USA und Iran setzen Atomgespräche fort
+ Weitere Meldungen des Tages

Genf - mikeXmedia -
Trotz großen Misstrauens haben die USA und der Iran eine zweite Verhandlungsrunde aufgenommen. In Genf gab es von Delegationen beider Staaten indirekte Gesprächen unter Vermittlung Omans. Im Mittelpunkt steht das iranische Atomprogramm. Washington will verhindern, dass Teheran Atomwaffen entwickelt, während der Iran im Gegenzug die Lockerung von Sanktionen verlangt. Andere Streitpunkte wie Raketenprogramm oder Unterstützung von Milizen blieben zunächst außen vor.

26. 02. 17

+ Stuttgart: Strobel fordert lebenslanges Fahrverbot für extreme Wiederholungstäter
+ Weitere Meldungen des Tages

Stuttgart - mikeXmedia -
Der baden-würrtembergische Innenminister Strobel fordert ein dauerhaftes Fahrverbot für extreme Wiederholungstäter im Straßenverkehr. Dennoch kehren manche Täter immer wieder ans Steuer zurück, wie ein aktueller Prozess um ein tödliches Autorennen in Ludwigsburg zeigt. Der ADAC hält den Vorstoß eines lebenslangen Fahrverbots für rechtlich fragwürdig und sieht im bestehenden Recht bereits ausreichende Möglichkeiten. Gerichte können Führerscheine entziehen und mehrjährige Sperrfristen verhängen, in besonders schweren Fällen sogar dauerhaft.

26. 02. 17

+ Kiew: Selenskyj warnt vor neuen Angriffen vor Gesprächen
+ Hamburg: Warnstreik legt Teile des Nahverkehrs lahm
+ Berlin: Inflation zieht zu Jahresbeginn wieder an
+ Weitere Meldungen des Tages

Kiew - mikeXmedia -
Kurz vor neuen Verhandlungen in Genf hat der ukrainische Präsident Selenskyj vor schweren russischen Luftschlägen auf Energieanlagen gewarnt. Geheimdienste hätten entsprechende Vorbereitungen erkannt, besonders wegen der anhaltenden Kälteperiode. Im Mittelpunkt der Gespräche steht erstmals die Zukunft der von Russland besetzten Gebiete. Auch ein US-Chefunterhändler nimmt an den Beratungen teil.

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Hamburg - mikeXmedia -
Fahrgäste müssen sich in Hamburg auf deutliche Einschränkungen einstellen. Wegen eines Warnstreiks bei der Hochbahn fallen vor allem im Busverkehr zahlreiche Verbindungen aus, betroffen sind rund 40 Linien. Schulbusse sollen planmäßig unterwegs sein. Auch bei der U-Bahn drohen ab morgen weitere Arbeitsniederlegungen.

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Wiesbaden - mikeXmedia -
Zum Start ins Jahr 2026 sind die Verbraucherpreise in Deutschland wieder stärker gestiegen. Im Januar lagen sie rund 2,1 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats, nach etwa 1,8 Prozent im Dezember. Gegenüber dem Vormonat verteuerten sich Waren und Dienstleistungen leicht um rund 0,1 Prozent. Teurere Lebensmittel und höhere Spritkosten treiben die Entwicklung. Mit steigender Inflation sinkt zugleich die Kaufkraft der Verbraucher.

26. 02. 17

+ Moskau: Kreml weist Vergiftungsvorwürfe zu Nawalny zurück
+ Weitere Meldungen des Tages

Moskau - mikeXmedia -
Der Kreml hat Anschuldigungen zu einer angeblichen Vergiftung des Oppositionspolitikers Nawalny im Straflager entschieden zurückgewiesen. Regierungssprecher bezeichnete die Vorwürfe als unbegründet. Gleichzeitig gedachten in Moskau zahlreiche Menschen am zweiten Todestag des Regierungskritikers am Grab, darunter auch Angehörige. Trotz Schneesturms waren viele Menschen auf den Friedhof gekommen.

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