25. 11. 28

+ Berlin: Wagenknecht attackiert Wahlprüfungsausschuss
+ Weitere Meldungen des Tages

Berlin - mikeXmedia -
Im Konflikt über eine mögliche Neuauszählung der Bundestagswahl erhebt BSW-Gründerin Wagenknecht schwere Vorwürfe gegen den Wahlprüfungsausschuss. Sie wirft dem Gremium Befangenheit vor, nachdem eine Beschlussempfehlung für die kommende Woche vorsieht, eine Neuauszählung abzulehnen. Zudem spricht Wagenknecht von klaren Hinweisen auf weitreichende Zählfehler. Sie kündigte an, Beschwerde beim Verfassungsgericht einzureichen und den Vorgang rechtlich prüfen zu lassen.

25. 11. 28

+ Bischkek: Putin bietet schriftlichen Verzicht auf Angriff gegen Europa an
+ Berlin: Arbeitslosenzahl im November leicht gesunken
+ Berlin: Koalition drängt auf Lockerungen beim Verbrenner-Aus
+ Rust: Europa-Park-Gründer fordert offenen Austausch mit AfD-Wählern

Bischkek - mikeXmedia -
Russlands Staatschef Putin hat angekündigt, schriftlich auf einen Angriff gegen Europa verzichten zu wollen. Er bezeichnete Behauptungen über russische Angriffspläne als absurd und knüpfte eine Einigung im Ukrainekrieg erneut an die vollständige Kontrolle über Donezk und Luhansk. Die Ukraine solle sich aus den dort gehaltenen Gebieten zurückziehen, sonst werde Russland dies militärisch erzwingen. Aus EU-Kreisen heißt es, die USA hätten zugesichert, bei Gesprächen mit Russland keine EU- oder Nato-Belange zu verhandeln. In einem überarbeiteten Plan wurden entsprechende Punkte gestrichen.

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Nürnberg - mikeXmedia -
In Deutschland ist die Zahl der Arbeitslosen im November auf rund 2,9 Millionen zurückgegangen. Das sind etwa 26.000 weniger als im Oktober, zugleich aber gut 110.000 mehr als vor einem Jahr, teilte die Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg mit. Die Quote sank im Monatsvergleich leicht auf rund 6 Prozent. Trotz der Entspannung im Spätherbst bleibt der Arbeitsmarkt unter Druck, da viele Betriebe zurückhaltend einstellen und die wirtschaftliche Lage weiterhin schlecht ist.

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Berlin - mikeXmedia -
Die schwarz-rote Koalition in Berlin will auf EU-Ebene erreichen, dass auch nach 2035 bestimmte Verbrenner weiter zugelassen werden. Kanzler Merz plant laut Fraktionskreisen ein Schreiben an die EU-Kommissionspräsidentin, um für sogenannte hocheffiziente Antriebe zu werben. Die Kommission prüft derzeit ohnehin Änderungen am geplanten Aus und will Anfang Dezember einen Vorschlag vorlegen. Zudem kündigte die Koalition eine große Rentenreform an: Für die private Vorsorge sollen rund zehn Milliarden Euro bereitstehen, um Konflikte innerhalb der Union zu entschärfen. Nach stundenlangen Beratungen im Ausschuss verständigten sich die Spitzen außerdem auf Punkte zur Förderung von E-Autos und schnelleren Bauverfahren.

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Rust - mikeXmedia -
Europa-Park-Gründer Mack wirbt für mehr Gesprächsbereitschaft im Umgang mit der AfD. In einem Interview sagte der Unternehmer, ein offener Austausch mit Menschen, die einen beträchtlichen Teil der Wählerschaft ausmachen, sei aus seiner Sicht notwendig. Mack betonte, dass politische Spaltung nur überwunden werden könne, wenn man miteinander rede und Positionen direkt kläre. Der 76-Jährige verwies darauf, dass viele Wähler aus Unzufriedenheit oder Frust ihre Stimme abgegeben hätten und man diese Sorgen ernst nehmen müsse. Hintergrund ist die zunehmende Ausgrenzung und Diffamierung von AfD-Sympathisanten und Wählern in immer mehr Lebensbereichen.

25. 11. 28

+ Kiew: Friedensverhandlungen laufen weiter
+ Berlin: Deutsche Bank rutscht bei globaler Risiko-Einstufung ab
+ Berlin: Bargeld und Girocard bleiben für Händler am günstigsten
+ Weitere Meldungen des Tages

Kiew - mikeXmedia -
Die Friedensbemühungen im Ukraine laufen weiter, die jeweiligen Verhandlungsseiten liegen aber noch weit auseinander. Unter der Federführung von US-Präsident Trump steht immer noch der 28-Punkte-Plan zur Diskussion. Russland käme bei einem Friedensschluss besser davon, als die Ukraine. Das passt vor allem der EU und Deutschland nicht wirklich, die immer wieder von einem Diktatfrieden für die Ukraine sprechen.

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Frankfurt/Main - mikeXmedia -
Nicht nur wirtschaftlich, sondern auch bei den Finanzen verliert Deutschland weltweit an Bedeutung. Der internationale Finanzstabilitätsrat stuft die Deutsche Bank nur noch in die niedrigste Risikokategorie der weltweit systemrelevanten Institute ein. Das Gremium der G-20 teilte in Basel mit, dass Deutschlands größtes Geldhaus ab 2027 einen zusätzlichen Kapitalpuffer von nur noch rund einem Prozent vorhalten muss statt bisher eineinhalb. Entscheidend für die Einstufung sind nicht nur Größe und Vernetzung, sondern auch die Risiken im Geschäftsmodell. Die neue Bewertung senkt zwar den Druck auf die Deutsche Bank, zeigt aber zugleich ihre geringere Bedeutung im globalen Finanzsystem.

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Frankfurt/Main - mikeXmedia -
Im deutschen Einzelhandel unterscheiden sich die Kosten je nach Zahlungsmittel deutlich. Eine Auswertung der Bundesbank zeigt, dass Bargeld mit rund 40 Cent pro Vorgang am günstigsten ist. Die Girocard liegt mit etwa 60 Cent etwas höher, verursacht aber im Verhältnis zum Umsatz mit rund 1 Prozent die niedrigsten Kosten. Deutlich teurer wird es bei internationalen Debitkarten und Kreditkarten, die bis zu einem Euro pro Zahlung oder rund 3 Prozent des Umsatzes ausmachen können. Für viele Geschäfte bleibt damit die klassische Kombination aus Bargeld und Girocard die wirtschaftlichste Option.

25. 11. 28

+ Bangkok: Tote und massive Schäden nach schweren Überschwemmungen
+ Weitere Meldungen des Tages

Bangkok - mikeXmedia -
Im Süden Thailands spitzt sich die Hochwasserlage weiter zu. Laut Regierungsangaben aus Bangkok sind seit Beginn der Fluten mindestens 33 Menschen gestorben. Viele ertranken, andere kamen durch Stromschläge im Wasser oder Erdrutsche ums Leben. Zahlreiche weitere wurden verletzt. Besonders betroffen ist die Provinz an der Grenze zu Malaysia. In insgesamt neun südlichen Provinzen stehen große Teile unter Wasser. Medien berichten von rund drei Millionen Menschen, deren Alltag massiv beeinträchtigt ist. Hunderttausende Häuser sind überflutet, Zehntausende gelten als obdachlos.

25. 11. 28

+ Brüssel: EU stärkt Schutz vor Online-Betrug und versteckten Gebühren
+ Gießen: Auf Großdemo gut vorbereitet
+ Berlin: Händler blicken pessimistisch auf Weihnachtsgeschäft
+ Weitere Meldungen des Tages

Brüssel - mikeXmedia -
Die EU hat sich auf neue Regeln für Zahlungsdienste geeinigt, um Verbraucher besser vor Online-Betrug und verdeckten Kosten zu schützen. Unterhändler von Parlament und Mitgliedstaaten bestätigten, dass die Vereinbarung nur noch formal angenommen werden muss, bevor sie in Kraft treten kann. Vorgesehen ist auch, den Zugang zu Bargeld zu verbessern: Einzelhändler sollen künftig Abhebungen zwischen rund 100 und 150 Euro ermöglichen können, ohne dass ein Einkauf nötig ist. Davon sollen besonders Menschen profitieren, die in Regionen ohne nahegelegene Geldautomaten leben.

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Gießen - mikeXmedia -
Der Stadt Gießen steht ein turbulentes Wochenende bevor. Dort gründet sich eine neue Jugendgesellschaft der AfD. Demonstranten und Gegner haben teils zu gewaltsamen Protesten aufgerufen. Die Stadt rüstet sich mit einem Großaufgebot an Sicherheitskräften. Die Stadt Gießen spricht vom größten Polizeieinsatz in Deutschland. Es werden rund 50.000 Menschen erwartet, die an den Gegenveranstaltungen zur AfD teilnehmen können.

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München - mikeXmedia -
Die anhaltende Wirtschaftskrise drückt in Deutschland auf die Stimmung im Einzelhandel. Nur etwa 10 Prozent der Geschäfte rechnen laut einer Erhebung des Ifo-Instituts mit einem guten Weihnachtsgeschäft. Rund die Hälfte erwartet durchschnittliche Umsätze, etwa ein Viertel geht von einem schwachen Verlauf aus. Viele Betriebe starten damit ohne große Zuversicht in die wichtigste Verkaufszeit des Jahres. Über 40 Prozent rechnen sogar mit einer weiteren Verschlechterung gegenüber dem Vorjahr. Besonders düster fällt die Lage bei Spielwaren aus, während Buchhandlungen vergleichsweise optimistisch bleiben.

25. 11. 27

+ Washington: Trump verschärft Kurs nach Angriff auf Nationalgardisten
+ Weitere Meldungen des Tages

Washington - mikeXmedia -
In Washington hat der amtierende US-Präsident Trump den bewaffneten Angriff auf zwei Angehörige der Nationalgarde als Akt des Terrors eingestuft und harte politische Konsequenzen angekündigt. Da der mutmaßliche Täter laut Behörden aus Afghanistan stammt, ordnete Trump umfassende Überprüfungen aller Menschen an, die unter seinem Vorgänger Biden aus Afghanistan eingereist sind. Zudem stellte er weitere Abschiebungen in Aussicht, wenn Ausländer nach seiner Einschätzung keinen Nutzen für das Land bringen. Als Reaktion schickt die Regierung rund 500 zusätzliche Kräfte der Nationalgarde in die Hauptstadt.

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