26. 01. 05

+ Washington: Trump zweifelt an angeblichem Drohnenangriff auf Putin-Residenz
+ Weitere Meldungen des Tages

Washington - mikeXmedia -
US-Präsident Trump hält einen Angriff der Ukraine auf die Residenz von Präsident Putin für unwahrscheinlich. Auf Nachfrage von Journalisten sagte er, er glaube nicht, dass es einen solchen Angriff gegeben habe. Zuvor hatte Russland behauptet, die Ukraine habe versucht, die Residenz mit Kampfdrohnen anzugreifen. Die ukrainische Regierung wies die Vorwürfe zurück. Putin hatte Trump über den angeblichen Vorfall informiert, der sich zunächst kritisch dazu geäußert hatte.

 

26. 01. 05

+ Washington: Trump droht Venezuelas Übergangsführung offen
+ Crans-Montana: Alle Todesopfer nach Barbrand identifiziert
+ Teheran: Mindestens 20 Tote bei Unruhen im Iran
+ Berlin: CSU will Strafverfahren auch für Kinder unter 14 prüfen

Washington - mikeXmedia -
US-Präsident Trump hat der geschäftsführenden Staatsleitung Venezuelas scharf gedroht. Mit Blick auf den künftigen Kurs des ölreichen Landes warnte er Präsidentin Rodríguez vor einer noch härteren Reaktion als gegen den festgenommenen Präsidenten Maduro. Dieser habe bei dem US-Militäreinsatz schnell kapituliert, so Trump gegenüber Journalisten.

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Crans Montana - mikeXmedia -
Nach dem schweren Brand in einer Bar in Crans-Montana haben die Schweizer Behörden alle 40 Todesopfer identifiziert. Unter den Getöteten sind zahlreiche Minderjährige. Das jüngste Opfer ist eine 14 Jahre alte Schweizerin. Nach Angaben der Polizei befinden sich keine deutschen Staatsangehörigen unter den Toten. Die Katastrophe in der Silvesternacht hatte international für große Bestürzung gesorgt.

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Teheran - mikeXmedia -
Bei den anhaltenden Unruhen im Iran sind nach Angaben einer Menschenrechtsorganisation mindestens rund 20 Menschen ums Leben gekommen. Mehrere Hundert weitere Personen sollen verletzt oder festgenommen worden sein. In einigen Regionen setzten Sicherheitskräfte demnach auch schwere Waffen ein, um die Proteste niederzuschlagen. Die Berichte deuten auf ein zunehmend hartes Vorgehen der Behörden hin.

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Berlin - mikeXmedia -
Nach einem Beschlussentwurf der CSU sollen künftig auch strafunmündige Kinder nach Straftaten vor Gericht erscheinen müssen. Darüber wollen die Abgeordneten bei ihrer Klausurtagung entscheiden. Bislang gelten Kinder unter 14 Jahren als strafunmündig und müssen sich nicht vor einem Gericht verantworten. Die CSU will damit nach eigenen Vorstellungen früher staatlich eingreifen und stärker auf Verantwortung und Prävention setzen. Kritiker warnen vor rechtlichen und gesellschaftlichen Folgen eines solchen Schritts.

26. 01. 05

+ Crans-Montana: Viele der Brandopfer waren minderjährig
+ Weitere Meldungen des Tages

Crans-Montana - mikeXmedia -
Nach dem verheerenden Brand in einer Bar im schweizerischen Crans-Montana sind inzwischen mehr als die Hälfte der rund 40 Todesopfer identifiziert. Dabei zeigt sich, dass zahlreiche Opfer noch minderjährig waren. Unter ihnen ist auch eine 14 Jahre alte Schweizerin. Weitere identifizierte Jugendliche aus dem Ausland waren teils erst 16 Jahre alt. Die Brandkatastrophe in der Silvesternacht hatte 40 Menschenleben und Dutzende weitere Verletzte gefordert.

26. 01. 05

+ Teheran: Proteste im Iran eskalieren weiter
+ Berlin: Zahl der Asylanträge in Deutschland deutlich gesunken
+ Berlin: Gewalt gegen Bahn-Beschäftigte nimmt deutlich zu
+ Weitere Meldungen des Tages

Teheran - mikeXmedia -
Die landesweiten Proteste im Iran halten an und nehmen nach rund einer Woche deutlich an Schärfe zu. In Teheran kam es über das Wochenende wieder zu heftigen Zusammenstößen zwischen Demonstrierenden sowie Polizei und Sicherheitskräften. Aus der Menge waren regimekritische Parolen zu hören. Einige Demonstranten bezogen sich auch auf die jüngsten Ereignisse in Venezuela und skandierten Drohungen gegen die iranische Führung. Mehrere Teilnehmer wurden festgenommen und in Fahrzeugen abtransportiert. Im Zentrum der Hauptstadt ging die Polizei mit Schlagstöcken gegen die Menge vor, darunter viele junge Frauen. Zahlreiche Menschen suchten in umliegenden Geschäften Schutz vor den Einsatzkräften.

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Berlin - mikeXmedia -
In Deutschland beantragen deutlich weniger Menschen Asyl. Nach Angaben des Bundesinnenministeriums gingen im vergangenen Jahr rund 113.000 Erstanträge ein. Im Jahr zuvor waren es noch etwa 230.000, 2023 sogar rund 330.000. Auch die Gesamtzahl aus Erst- und Folgeanträgen ist stark zurückgegangen. Sie sank um etwa ein Drittel auf rund 170.000. Es ist jedoch anzumerken, dass nicht ausschließlich Maßnahmen der Bundesregierung den rückläufigen Trend ausgelöst haben, sondern verschärfte Kontrollen an den EU-Außengrenzen und entsprechende Maßnahmen der europäischen Nachbarländer, sowie andere Faktoren.

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Berlin - mikeXmedia -
Beschäftigte der Deutschen Bahn sind 2025 zunehmend Ziel von Angriffen geworden. In den ersten zehn Monaten wurden im Schnitt täglich rund fünf Mitarbeiter im Dienst körperlich angegriffen, zusätzlich gab es etwa vier Bedrohungen pro Tag. Insgesamt wurden bis Ende Oktober rund 3.000 Bahn-Beschäftigte Opfer von Straftaten. Dazu zählen rund 1.200 Fälle von Körperverletzung, gut 1.100 Bedrohungen und mehr als 300 schwere Körperverletzungen. Auch bei der Bundespolizei steigt die Zahl der Delikte weiter an, dort sind täglich etwa 30 Beschäftigte betroffen.

26. 01. 04

+ Caracas: Übergangsführung nach Entmachtung von Maduro geregelt
+ Syrien: Großbritannien und Frankreich greifen mutmaßliche IS-Anlage an
+ Athen: Luftverkehr nach technischer Panne langsam wieder angelaufen
+ Weitere Meldungen des Tages

Caracas - mikeXmedia -
Nach der gewaltsamen Absetzung von Präsident Maduro hat der Oberste Gerichtshof die geschäftsführende Führung Venezuelas neu geordnet. Demnach übernimmt Vizepräsidentin Rodríguez vorübergehend die Leitung des Landes. Maduro und seine Ehefrau Flores befinden sich derzeit in Haft in New York. Dort müssen sie sich vor Gericht wegen schwerer Vorwürfe im Zusammenhang mit organisiertem Drogenhandel verantworten.

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London - mikeXmedia -
Großbritannien und Frankreich haben nach Angaben aus London eine vermutete Anlage der Terrormiliz Islamischer Staat in Syrien angegriffen. Dabei seien präzisionsgelenkte Bomben eingesetzt worden, um Zugangstunnel zu einer unterirdischen Einrichtung zu zerstören. Das betroffene Gebiet sei frei von ziviler Besiedlung gewesen. Ziel des Einsatzes war es, die Infrastruktur der Miliz weiter zu schwächen und mögliche Rückzugsräume unbrauchbar zu machen. Angaben zu Schäden oder Opfern wurden nicht gemacht.

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Athen - mikeXmedia -
Nach dem vollständigen Stillstand des Flugverkehrs in Griechenland sind am Sonntagmittag wieder erste Maschinen gestartet und gelandet. Die Fluglotsen arbeiten vorübergehend mit alternativen Funkfrequenzen und können so schrittweise Flüge abwickeln. Wann der Betrieb wieder vollständig normal läuft, ist offen. Eine Cyberattacke wurde ausgeschlossen. Stattdessen gibt es scharfe Kritik am Zustand der Technik: Die Kommunikationssysteme gelten als veraltet. Zeitweise war weder der Kontakt unter den Lotsen noch die Verbindung zu den Cockpits möglich.

26. 01. 04

+ New York: UN mahnt Israel wegen Blockade internationaler Hilfsorganisationen
+ Berlin: Studie sieht Vorteile von Tempo 30 in Städten
+ Berlin: Umweltminister Schneider will Pfandsysteme ausweiten
+ Weitere Meldungen des Tages

New York - mikeXmedia -
UN-Generalsekretär Guterres fordert Israel auf, den Entzug von Lizenzen für Dutzende internationale Hilfsorganisationen rückgängig zu machen. Betroffen sind 37 Organisationen, darunter Ärzte ohne Grenzen und Oxfam, die die von Israel ab Januar geforderte Registrierung als rechtswidrig ablehnen. Laut Guterres verschärfen die Maßnahmen die humanitäre Krise der Palästinenser. Die NGOs müssen ihre Arbeit bis März einstellen, wenn die Regelungen bestehen bleiben. In einer gemeinsamen Erklärung appellieren 53 internationale Organisationen an die Geberländer, alles zu tun, um die Blockade aufzuheben und die humanitäre Hilfe zu sichern.

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Berlin - mikeXmedia -
Eine Analyse der Björn-Steiger-Stiftung zeigt, dass Tempo 30 auf Straßen die Zahl der Unfälle deutlich senkt, ohne die Fahrzeiten spürbar zu verlängern. Untersucht wurden 14 Städte, darunter Berlin, London und Toronto. Städte wie Graz haben bereits einen Großteil ihres Straßennetzes auf 30 Kilometer pro Stunde begrenzt, andere zogen nach. Laut Stiftung könnte eine flächendeckende Einführung Innenstädte sicherer, gesünder und lebenswerter machen. Kritiker unter Autofahrern stehen den Maßnahmen allerdings zunehmend skeptisch gegenüber.

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Berlin - mikeXmedia -
Bundesumweltminister Schneider setzt auf eine stärkere Kreislaufwirtschaft und kann sich die Ausweitung von Pfandsystemen vorstellen. Als Beispiel nannte er Autobatterien, für die bereits ein Pfandmodell existiert. Details sollen noch mit der Wirtschaft abgestimmt werden. Schneider betont, dass Wegwerfen teurer sein müsse als Wiederverwerten.

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